Aktuell im Dezember 2006

Montag, 25. Dezember 2006
Zwei deutsche Urlauberinnen ertrinken an der spanischen Costa Brava
ImageAuf La Palma (Kanarische Inseln ist das Phänomen plötzlich auftretender Wellen, die Menschen am Strand ins Meer reissen, bekannt, an der Costa Brava bisher nicht. Zwei möglicherweise aus Deutschland stammende Urlauberinnen sind  - so meldet die Deutsche Presse Agentur - an der Costa Brava im Nordosten Spaniens im Mittelmeer ertrunken. Wie die Polizei mitteilte, war eine der beiden etwa 65 Jahre alten Frauen bei einem Spaziergang an der Felsküste bei Calonge (nördlich von Barcelona in der Höhe der Stadt Girona) von einer Welle ins Meer gerissen worden. Daraufhin sei die Begleiterin ins Wasser gesprungen, um ihre Freundin zu retten. Beide Frauen seien von der Strömung aufs offene Meer hinausgetrieben worden und ertrunken.

'Sonnabend, 16. Dezember 2006
Zwei 17-jährige Junioren von Juventus Turin ertrunken
ImageEin tragisches Unglück ereignete sich am gestrigen Freitag nachmittags auf dem Klubgelände von Juventus Turin.

Zwei Nachwuchsspieler des italienischen Rekordmeisters ertranken in einem auf dem Areal angelegten See. Die 17-Jährigen Alessio Ferramosca und Riccardo Neri waren am Freitagnachmittag auf dem Klubgelände von Juve ertrunken, als sie offenbar einige Bälle aus dem eisigen Wasser eines vier Meter tiefen Sees fischen wollten.


Montag, 11.  Dezember 2006
2-jähriges Mädchen ertrinkt in Gartenteich bei Hamburg
ImageAm Donnerstag letzter Woche - mitten im Dezember -  wurde in Apensen (bei Stade) ein 2-jähriges Kleinkind leblos in einem Gartenteich gefunden. Das Mädchen war beim Spielen auf das umzäunte Nachbargrundstück gelaufen und in den dortigen Teich gefallen. Die Eltern hatten, nachdem sie das Kind vermissten, sofort nach der 2-Jährigen gesucht und die Polizei alarmiert. Bei der Suche nach dem Mädchen durch Polizei und Mitglieder der Feuerwehr Apensen fanden Beamte des Polizeikommissariates Buxtehude dann den leblosen Körper. Der Notarzt und Rettungsdienst konnte die 2-Jährige zunächst wiederbeleben und ins Elbeklinikum Stade einliefern. Am späten Nachmittag wurde das Kind dann in eine Spezialklinik nach Hamburg verlegt, wo es in den Abendstunden trotz aller ärztlichen Bemühungen verstarb.

Dienstag, 5. Dezember 2006
Cat Stevens wäre fast ertrunken
ImageCat Stevens, der heute Yusuf Islam heisst, meldet sich mit einem neuen Album An Other Cup in der Musikszene zurück. Sein Leben veränderte sich, nachdem er Mitte der 70er Jahre fast beim Baden im Meer ertrunken wäre: "Ich befand mich im Ozean, recht weit draußen, und plötzlich konnte ich nicht mehr weiterschwimmen", sagt Yusuf Islam. "In meiner Not rief ich: Gott, wenn du mich jetzt rettest, dann werde ich mich den Rest meines Lebens für dich stark machen. Eine günstige Welle transportierte mich postwendend zum Strand zurück, und seit jenem Tag bin ich der festen Überzeugung, dass es eine höhere Gewalt gibt, die über Leben und Tod entscheidet." Kurz danach konvertierte der Popsänger zum Islam. In dieser Woche gibt es ein Interview im Spiegel und am Samstag einen Auftritt im ZDF bei Wetten dass...? aus Bremen.


Montag, 4. Dezember 2006
Hilfen für Helfer: Finanzielle Unterstützung für Ehrenamtliche
ImageEhrenamtlich Tätige und gemeinnützige Stiftungen sollen mit zusätzlich insgesamt 400 Millionen Euro unterstützt werden. 

Das Programm "Hilfen für Helfer" umfasst nach Angaben des Finanzministeriums zehn Punkte für steuerliche Erleichterungen für ehrenamtlich Tätige und gemeinnützige Organisationen. Das Gesetzespakt zum Spenden- und Gemeinnützigkeitsrecht soll Anfang nächsten Jahres im Bundestag beschlossen und dann rückwirkend zum 1. Januar in Kraft treten. Der Minister hatte bereits Anfang der Woche großzügige steuerliche Verbesserungen bei Spenden und gemeinnütziger Arbeit in allgemeiner Form angekündigt.

Für bestimmte ehrenamtliche Tätigkeiten sollen die Bürger danach künftig 300 Euro von ihrer Steuerschuld absetzen können. Nutzen können das Menschen, die etwa für eine gemeinnützige Organisation monatlich 20 Stunden kranke oder behinderte Menschen unentgeltlich betreuen.  

Die steuerfreie Übungsleiterpauschale, die zum Beispiel ehrenamtliche Trainer in Sportvereinen in Anspruch nehmen können, soll von 1848 auf 2100 Euro erhöht werden. Die Höchstgrenze für den Spendenabzug wird auf 20 Prozent der Gesamteinkünfte aufgestockt. Hinzu kommen bessere Sonderabzugsmöglichkeiten für Mitgliedsbeiträge an Kulturfördervereine. Darüber hinaus soll der Höchstbetrag für die Ausstattung von Stiftungen verdoppelt werden. Hinzu kommen weitere Verbesserungen für Spender, darunter eine Entbürokratisierung des Spendenrechts.

Freitag, 1. Dezember 2006
Weltgesundheitsorganisation: Prognose zu den Todesursachen 2030
ImageZunahme der Todesfälle durch Tabakkonsum und Herzkrankheiten, durch Aids und durch Verkehrsunfälle - das prognostizieren zwei  Wissenschaftler der Weltgesundheitsorganisation WHO, Colin Mathers und Dejan Loncar, für das Jahr 2030. Die Berechnungen der Experten basieren auf drei Szenarien, die von einem unterschiedlich starken Wachstum des Lebensstandards der Weltbevölkerung ausgehen. Die Lebenserwartung wird insgesamt bis zum Jahr 2030 steigen und die Sterblichkeit von Kindern unter fünf Jahren zurückgehen, ergab die Analyse für alle drei Szenarien. Während der Anteil von Krankheiten wie Krebs, Diabetes sowie Herzkrankheiten an den Todesursachen ansteigt, sinkt hingegen der Stellenwert übertragbarer Krankheiten wie Tuberkulose, Malaria oder Durchfallerkrankungen, war ein weiteres Ergebnis.

Die Ausnahme ist Aids, das in den nächsten Jahrzehnten mehr Menschen denn je das Leben kosten wird. Wie sich die Auswirkungen von Aids auf die Todesursachen genau entwickeln werden, hängt stark davon ab, wie viele Menschen Zugang zu antiviralen Medikamenten bekommen und wie weit die Präventionsprogramme gegen die Krankheit reichen. Selbst wenn jedoch bis 2012 achtzig Prozent aller Infizierten mit diesen Medikamenten behandelt werden können, wird die Zahl der Todesopfer vom Jahr 2002 mit 2,8 Millionen Toten auf 6,5 Millionen im Jahr 2030 ansteigen, ergaben die Berechnungen.

Viel mehr als Aids wird jedoch künftig das Rauchen die Lebenserwartung der Weltbevölkerung beeinflussen: Bis 2015 wird der Zigarettenkonsum etwa für jeden zehnten Todesfall verantwortlich sein. Das sind fünfzig Prozent mehr als die durch Aids verursachten Todesfälle. Mit dem Wachstum der Wirtschaft steigt auch der Verkehr in den Metropolen der Welt an. Die Folge ist eine Zunahme von Verkehrstoten: Falls das Wirtschaftswachstum überdurchschnittlich hoch ausfällt, werden bis 2030 mehr Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben kommen als durch Durchblutungsstörungen des Herzens, so die Forscher.

Leider weist die Studie im Unfallbereich nur die Prognosen zu Road traffic accidents (Verkehrsunfälle) aus und nicht zu  Drownings (Ertrinkungsunfälle), die allein schon wegen der Klimaerwärmung ansteigen dürfte. Ertrinken ist bei Kindern nach Verkehrsunfällen in vielen Ländern der Welt die zweithäufigste Todesursache.
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