Aktuell im Januar 2007
Sonntag, 28. Januar 2007
Rügen: Kinder von 8 und 9 Jahren fast im Eis verunglückt
ImageFast hätte es - wenige Tage nach dem Wintereinbruch - die ersten Opfer durch Einbruch auf dem Eis gegeben. Mutige Passanten haben auf Rügen zwei Kinder vor dem Ertrinken gerettet. Der Junge und das Mädchen im Alter von acht und neun Jahren waren auf einem Teich eingebrochen und unter das Eis geraten. Drei Spaziergänger sprangen daraufhin ins Wasser und brachten die inzwischen bewusstlosen Kinder ans Ufer. Die Geschwister wurden mit starker Unterkühlung ins Krankenhaus gebracht. Die Mutter der Kinder erlitt nach Angaben der Polizei einen Schock und wird ebenfalls stationär behandelt.


Donnerstag, 25. Januar 2007
Schweiz: 2006 weniger Menschen als 2005 ertrunken
ImageIn der Schweiz sind - trotz heissem Monat Juli - 2006 weniger Menschen als 2005 ertrunken, insgesamt 45 Menschen. Das sind 11 weniger als im Vorjahr, wie die Schweizerische Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) gestern mitteilte. Ertrunken sind 6 Kinder, 7 Frauen und 32 Männer. 21 Personen starben in Flüssen, 15 in Seen, 2 in Badeanstalten, 3 beim Tauchen und 4 in diversen kleineren Gewässern. Am meisten Menschen ertranken im Kanton Bern (11) gefolgt von den Kantonen Zürich (6), Basel Stadt, Freiburg, Graubünden und Thurgau (je 3). Dann folgten Schaffhausen, Solothurn, Tessin, Waadt und Wallis mit je 2 Ertrunkenen. Je ein Opfer registrierte die SLRG in den Kantonen Aargau, Appenzell Ausserrhoden, Jura, Luzern, Neuenburg und Schwyz. Die übrigen Kantone hatten keine Opfer zu verzeichnen. Auffallend viele Personen ertranken 2006 in Flüssen. Im heissen Monat Juli hätten sehr viele Leute Abkühlung in den Fliessgewässern gesucht. Das sei für ungeübte Schwimmer gefährlich, mahnt die Organisation. Nach wie vor sei das Schwimmenlernen der beste Schutz vor dem Ertrinken. Darum warnt die SLRG erneut davor, aus Spargründen Hallen- und Schwimmbäder zu schliessen. Ebenso negativ wirke sich die vielerorts eingeleitete Reduzierung des Schulschwimmens aus. Je weniger die Kinder Gelegenheit hätten, schwimmen zu lernen, desto stärker steige die Zahl der Nichtschwimmer und damit der Ertrunkenen.


Montag, 22. Januar 2007
Wie gefährlich ist das Tauchen?
Claudia Popp, Rolf L?ke (Phi Phi Island, Thailand)"Do you remember when diving was dangerous and sex was safe?" steht auf dem T-Shirt meiner thailändischen Tauchschule. Eine schöne Erinnerung. Aber: Ist Tauchen heutzutage wirklich so sicher wie der schöne Spruch suggeriert?

Eher wohl nicht. Zu vielfältig sind die Risiken und auch hier sind fehlende Kondition, gesundheitliche Vorschädigung, Leichtsinn und die Missachtung des Buddy-Prinzps "Never dive alone" die hauptsächlichen Unfallgründe. Erst in der letzten Woche, so berichtet www.taucher-net.de, verschwand auf den Kanarischen Inseln ein Taucher. Seenotrettungsdienst, Guardia Civil und Taucher des Zivilschutzes haben vergeblich nach einem seit Samstag Mittag bei Las Galletas an der Südspitze Teneriffas vermissten Taucher gesucht. Der Mann war Teilnehmer eines Tauchkurses und war mit einer Claudia Popp (Phi Phi Island, Thailand)Gruppe im kleinen Hafen von Las Galletas während des Tauchgangs plötzlich verschwunden. Mit mehreren Booten und einem Helikopter haben die Einsatzkräfte den Bereich das ganze Wochenende über das Meer abgesucht. Mittlerweile gilt es als unwahrscheinlich, den Mann noch lebend zu finden.

Rettungskräfte haben Anfang Januar 2007 im Roten Meer vor der ägyptischen Küste vergeblich nach vier vermissten Tauchern gesucht. Die Suche, an der sich 16 Schiffe und ein Hubschrauber beteiligten, wurde am Abend abgebrochen, wie ein Sprecher eines ägyptischen Taucherverbandes am Sonntag mitteilte. Bei den Vermissten handelt es sich den Angaben zufolge um einen Ägypter, zwei Russen und einen Niederländer. Die Gruppe tauchte am Samstag in den Gewässern nördlich von Marsa Alam, rund 160 Kilometer südöstlich von Kairo, und kehrte nicht mehr zu einem Begleitboot zurück.



Mittwoch, 17. Januar 2007
Porto, Portugal:
Weltkongress gegen das Ertrinken im September 2007
ImageDer weltweit wichtigste Kongress für Badesicherheit, die World Water Safety 2007, findet vom 27. bis 29. September 2007 im portugiesischen Porto statt. Blausand.de wird an diesem Kongress teilnehmen und auf dieser Seite über diesen Event berichten. Den letzten weltweit relevanten Kongress gegen das Ertrinken ("World congress on drowning") gab es 2002 in Amsterdam.

Die Strandsicherheit in Portugal ist als durchaus gut zu bezeichnen, wie Blausand.de im Juli 2006 in einem Portugal-Report feststellen konnte. Für die Sicherheit der Badegäste an den Algarve-Stränden sorgen derweil 640 Rettungsschwimmer. Zu den 55 bewachten Stränden kommen sechs Tag und Nacht (!) besetzte Wachstationen, die Boote für Rettungseinsätze auf dem Meer einsetzen können. Nach Informationen der Hafenbehörde sind fast die Hälfte der Badegäste, die an Portugals Stränden ertrinken, Ausländer. Während der Badesaison Image2005 starben 21 Badegäste, acht davon Ausländer: zwei Engländer, ein Deutscher, ein Franzose, ein Holländer, ein Ukrainer, ein Angolaner und ein Kapverdier. Laut Galhardo Leitão vom Instituto de Socorros a Naufragos ISN, der portugiesischen Wasserrettungsorganisation, handelt es sich um "Menschen, die das Meer an Portugals Küste nicht einschätzen können. Sie wissen nicht, wie stark die Strömungen und kalt das Wasser sein kann“. Weiter erklärt er, dass es viele Urlauber gebe, die "mit vollem Magen oder nach stundenlangem Sonnenbaden ins Wasser gehen und dann an Unterkühlung sterben, weil sie zu schnell ins Wasser gehen. Andere folgen nicht den Anweisungen der Bademeister oder respektieren die rote Flagge nicht“. Portugal bestraft einen Verstoß gegen die Baderegeln - wie etwa Baden bei roter Flagge -  mit 55 Euro.


Donnerstag, 11. Januar 2007
Zahlt Unfallversicherung bei Ertrinkungsunfällen?
ImageDer Tod des 14-jährigen Felix, der in einen Brunnen fiel und darin ertrank, wirft auf der Webseite www.versicherungsnachrichten.de die Frage auf, ob die private Unfallversicherung auch bei Ertrinken zahlen muss. Ein Blick in das Kleingedruckte, so wird ausgeführt, gibt Antwort darauf. Gute Anbieter mit verbraucherorientierten Versicherungsbedingungen haben hier eindeutige Regelungen getroffen. So gelten bei ihnen auch Unfälle durch Ertrinken oder Erfrieren als mitversichert. Kunden sollten sich rechtzeitig bei ihrer Versicherung informieren und abklären, inwieweit sie abgesichert sind. Insbesondere bei vielen Altverträgen lauertenn gefährliche Leistungslücken. Nach Angaben der World Health Organisation (WHO) kamen im Jahr 2000 insgesamt 409.272 Menschen im Wasser ums Leben. Damit ist Ertrinken weltweit die zweithäufigste Todesursache nach Verkehrsunfällen im Straßenverkehr. Übrigens: Blausand.de empfielt die Unfallversicherung unseres Partners, der Nürnberger Versicherungsgruppe.

Sonntag, 7. Januar 2007
2007: Ein gutes Jahr für Brückentage
ImageFür clevere Arbeitnehmer ist 2007 ein Jahr mit vielen Urlaubstagen - ein Jahr der Brückentage. Ostern gibt’s für nur acht Urlaubstage 16 Tage frei – von Samstag, 31. März, bis Sonntag, 15. April. Der 1. Mai ist ein Dienstag – perfekt für ein verlängertes Wochenende, wenn man den Montag frei nimmt. Für nur sechs Urlaubstage gibt’s zwischen Christi Himmelfahrt und Pfingsten insgesamt 12 Tage Urlaub – bis zum 28. Mai. Der Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober fällt auf einen Mittwoch – leider nicht so günstig. Am Jahresende wird es wieder besser: Der erste und zweite Weihnachtsfeiertag liegen günstig an einem Dienstag und Mittwoch, ebenso wie der Neujahrstag 2008 (Dienstag) – das macht dann elf freie Tage für nur vier Urlaubstage. In vielen Bundesländern (auch Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, NRW, Bayern, Saarland) ist auch Fronleichnam ein Feiertag – sehr günstig, ein Donnerstag (7. Juni). Auch sehr günstig liegt Allerheiligen am 1. November: ein Donnerstag, der wieder zu einem verlängerten Wochenende einlädt.


Mittwoch, 3. Januar 2007
Internationale Messe für anderes Reisen vom  2. bis 4. Februar in Hannover
ImageBlausand.de möchte auf die Internationale Messe für anderes Reisen hinweisen, die am ersten Februarwochenende in Hannover auf dem Messegelände stattfindet. Dass Urlaubsspaß und umwelt- und sozialverantwortliches Handeln zusammengehören können, will die Reisemesse unter Beweis stellen. Viele gute Beispiele dafür gibt es auf dem Reisepavillon zu sehen: ob Mountainbiking oder Wanderreiten, ob Kunst oder Kultur, ob allein oder als Familie, Pauschal oder selbst organisiert. Alle Informationen über Aussteller, Schwerpunktthemen und das Veranstaltungsprogramm finden Sie hier.

Über 300 Aussteller aus 30 Ländern werden hier ihre Programme vorstellen, unter anderem Kerstin Petersson mit der River Echo Language School in Wakefield (Canada). Kerstin Petersson ist Mitglied im Blausand.de-Team und hat den Stand mit der Nummer H 29. Rolf Lüke, Gründer von Blausand.de, wird am Freitag, 2. Februar 2007 zwischen 14 und 15 Uhr auf dem Stand der Sprachschule zu finden sein.


Montag, 1. Januar 2007
Neujahrswünsche 2007, Jahreschronik 2006
ImageBlausand.de wünscht allen Freunden ein erfolgreiches und sicheres Jahr 2007. Die Jahreschronik 2006 können Sie hier nachlesen. Wir freuen uns auch in diesem Jahr über Ihre regelmässigen Besuche. Über unsere Aktionen informieren wir Sie in den nächsten Wochen oder auch über den monatlichen kostenlosen Blausand.de-Newsletter, den Sie hier bestellen können.

Besonderer Dank für das Engagement im Jahr 2006 geht an: Barbara Dribbusch (taz, Berlin), Liane Schultka (SAT1-Frühstücksfernsehen, Berlin), Ulli Muhl (Blausand-Team, Bielefeld), Kerstin Petersson (Blausand-Team, Ottawa/Canada), Sabine Spinde (Blausand-Team, Dessau), Anja Hettinga (Blausand-Team, Aubel/Belgien), Dr. Jürgen Baaden (Blausand-Team, Teneriffa), Heiko Kunze (Blausand-Team, Olympos/Türkei), Evelyn Wagner (Blausand-Team, Wernshausen), Wolfgang Rathgeber und Detlef Flinz (WDR, Köln), Matthias Kröner (Michael Müller Verlag), Birgit Maria Ciliberti (Bielefeld), Dr. Marc Hasenjäger (DLRG, Burscheid), Ute Cofalka (Nürnberger Versicherungsgruppe, Nürnberg), Julia Drasl (Pro Flight, Bremen), Claudia Popp (Bremen), Bernd Hölzel (Delphin Vertriebs- und Service GmbH, Niddatal-Assenheim), Manfred Buttke (Hannover), Tina Roßkopf (ZDF Mainz), Stefan Tiyavorabun (SWR-Fernsehen), Deborah Jones (Marine and Coastal Weather Services NOAA, USA), Lars von Velsen (Mallorca 95,8 - Das Inselradio, Palma de Mallorca), Christine Nittinger, Dr. Klaus Nittinger (Hamburg), Isidor Torres (Bürgermeister, Formentera/Spanien), Anna Moldenhauer (fliegen & sparen, Duisburg), Özkan Arslan, Sebastian Schimpf (Zab Design, Bremen), Manfred Winkler (Rettungsschwimmer, Uetersen).
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