Aktuell im August 2008

Dienstag, 5. August 2008
Dänemark: Ersthelfer ertrunken
Samstag, 2. August 2008
Tipps für sichere Schwimmhilfen
Freitag, 1. August 2008
Strandgeschichten: Preise von über 1000 Euro zu gewinnen


Bei Badeunfällen an Dänemarks Nordseeküste sind in diesem Sommer übermäßig viele deutsche Touristen ums Leben gekommen. Jetzt soll die Aufklärungsarbeit verstärkt werden.

Der Tod von fünf deutschen Bade-Urlaubern in der dänischen Nordsee hat die Behörden in Kopenhagen alarmiert. "Die Deutschen sind unverhältnismäßig stark bei solchen Unfällen betroffen, weil sie die Gefahren der Nordsee unterschätzen", sagte der Chef des staatlichen Rates für Badesicherheit, Michael B. Aller, am Donnerstag in Kopenhagen. Er kündigte für Anfang des kommenden Jahres eine Aufklärungskampagne in deutscher Sprache im Internet an.

In der zu Ende gehenden Sommersaison hat die dänische Polizei insgesamt 19 tödliche Badeunfälle vor den Küsten registriert. "Dass ein Viertel der Betroffenen Deutsche sind, ist eindeutig zu viel", sagte Aller. Zuletzt war Anfang August ein ein 47 Jahre alter Mann aus Mecklenburg-Vorpommern ertrunken, als er seine ins offene Meer treibenden Kinder retten wollte. Beide Kinder wurden von einem Freund des Vaters in Sicherheit gebracht.

Aller sagte, es gebe viel zu viele Urlauber, die sich mit Luftmatratzen oder Badetieren in tiefes Nordsee-Wasser wagten. Viele der Deutschen wüssten wohl nicht, dass man hier niemals allein baden und nicht vom Strand wegschwimmen dürfe. "Wird man von einer Strömung mitgerissen, soll man ihr folgen und nicht dagegen ankämpfen", sagte der Däne weiter.

Aller schloss sich der in dänischen Medien auch in diesem Sommer vorgebrachten Kritik an, dass es an den Stränden generell zu wenig Lebensretter gibt. "Das stimmt, die sind zu weit verstreut", meinte Aller.

Trotzdem aber habe sich durch Aufklärungsarbeit die Gesamtzahl der tödlichen Badeunfälle seit 1982 von damals 77 auf jetzt ein Drittel reduziert: "Diesen Weg müssen wir in deutscher Sprache auch gegenüber den Deutschen gehen". Nach einheimischen Urlaubern stellt Deutschland die mit Abstand größte Besuchergruppe an Dänemarks Nordseeküste. Freitag, 8. August 2008
"Planetopia"-Beitrag (Sat1) zu Meeresströmungen
Rolf Lüke (Blausand.de) in der ZDF-Talkshow "Markus Lanz"
ImageAm kommenden Sonntag, 10. August greift das populäre TV-Wissensmagazin Planetopia (22.45-23.30 Uhr SAT 1) ein weiteres Mal das Thema Meresströmungen auf. Inhalt ist neben einer sehenswerten Erklärung der Wirkungsweise von Rip-Strömungen ein Interview mit Rolf Lüke, Gründer von Blausand.de.

Am kommenden Donnerstag, 14. August 2008 um 23 Uhr ist Rolf Lüke zu Gast in der ZDF- Sendung Markus Lanz. Themen des Gesprächs werden die Blausand.de-Aktion "100 EACH DAY", gegen das Ertrinken in Europa (mit einem kurzen Film zur Entstehungsgeschichte), Strömungen und weitere Ertrinkungsgefahren an Europas Badestränden sein.


Dienstag, 5. August 2008
Dänemark: Ersthelfer ertrinkt beim Retten seiner 2 Kinder
ImageWieder ist ein Ersthelfer ums Leben gekommen, während ein Freund dessen Kinder retten konnte. Ein 47 Jahre alter Mann aus Mecklenburg-Vorpommern ist am letzten Wochenende in der dänischen Nordsee ertrunken, als er seine ins offene Meer treibenden Kinder retten wollte. Beide Kinder wurden von einem Freund des Vaters sicher an Land gebracht, wie die Polizei in Holstebro mitteilte.

Die Kinder hatten am Sonntag in der Nähe des Badeortes Hvide Sande bei sehr windigem Wetter im Meer gespielt und seien von der Strömung fortgespült worden, sagte ein Polizeisprecher. Die Männer hatten daraufhin versucht, die Kinder zu retten. Der 47-Jährige wurde von der Strömung erfasst und geriet selbst in Lebensgefahr. Angehörige hatten nach Angaben der Polizei zunächst versucht, dem Mann vom Strand bei der Ortschaft Nymindegab aus zu Hilfe zu kommen, was aber misslang. Als die Besatzung eines Rettungshubschraubers den Deutschen nach mehr als einer Stunde aus dem Wasser holte, war er bewusstlos. Im Krankenhaus von Aalborg konnte nur noch sein Tod festgestellt werden. Die Familie des Mannes hatte zusammen mit einer ebenfalls aus Mecklenburg-Vorpommern kommenden Familie Ferien an der dänischen Nordseeküste gemacht.


Samstag, 2. August 2008
Tipps für sichere Schwimmhilfen
Bei den Temperaturen der vergangenen Tage oberhalb der 30-Grad-Grenze stürzen sich Erwachsene und Kinder gleichermaßen gern in die erfrischenden Fluten von Pool, See oder Meer. Damit der Traum vom ImageSommer nicht in einem solchen Albtraum endet, gibt das Arbeitsschutzdezernat des Gießener Regierungspräsidiums jetzt Tipps zum Kauf und Umgang mit Schwimmhilfen und aufblasbaren Wasserspielzeugen. "Bereits beim Erwerb von Schwimmhilfen sollte Wert auf sichere und geprüfte Produkte gelegt werden. Ein entsprechendes Qualitätsmerkmal ist neben dem GS-Zeichen auch eine ausführliche Gebrauchsanleitung in deutscher Sprache", so RP-Mitarbeiter Michael Axmann, der zum Schutz der Verbraucher die Produkte in Mittelhessen regelmäßig unter die Lupe nimmt.

Schwimmwesten sind die sichersten Hilfen für Kinder, mit dem Kopf über Wasser zu bleiben; allerdings schränken sie die Bewegungsfreiheit erheblich ein. Viele Eltern greifen deshalb zu den beliebteren Schwimmflügeln. Dabei sollte man allerdings darauf achten, dass sie jeweils zwei Luftkammern besitzen, die bereits vor dem Anlegen vollständig aufgeblasen werden sollten. Kinderschwimmsitze hingegen sieht der Experte als besonders kritisch an: "Sollten die Sitze einmal umkippen, können sich die Kinder nicht mehr selbst befreien und die Gefahr, auch in niedrigstem Wasser zu ertrinken, ist groß". Auch aufblasbare Wasserspielzeuge seien als Schwimmhilfen völlig ungeeignet. Die Artikel, die es in allen erdenklichen Größen, Farben, Formen und Preisklassen gibt, hätten oft eine sehr glatte Oberfläche, die in Verbindung mit Sonnenöl oder -cremes zur glitschigen Gefahr werden kann. "Beim Kauf von Wasserspielzeugen sollte grundsätzlich darauf geachtet werden, dass sie neben mehreren Luftkammern, über spezielle Ventile verfügen, die sich komplett in das Produkt eindrücken lassen", erläutert der RP-Mitarbeiter. Einen zusätzlichen Schutz bieten zudem Rückschlagklappen in den Verschlüssen, die ein unbeabsichtigtes Ausströmen der Luft verhindern. Bevor die Artikel benutzt werden, sollten sie aufgeblasen etwa einen Tag lang an der frischen Luft liegen gelassen werden. So werden nicht nur Beschädigungen erkennbar, sondern unangenehme und schädliche Gerüche von Farben und Restlösungsmitteln können dann ungehindert verfliegen. "Am allerwichtigsten ist es aber natürlich, dass Kinder, die noch nicht sicher schwimmen können, ununterbrochen beaufsichtigt werden", appelliert Axmann.
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Freitag, 1. August 2008
Strandgeschichten: Preise von über 1000 Euro zu gewinnen
ImageBlausand.de sucht die besten Urlaubs- und Strandgeschichten 2008. Die Gewinner erhalten einen exclusiven blauen Rimowa-Reisekoffer sowie weitere Urlaubspreise:  Reiseführer, Strandbücher, Bildbände und Überraschungspakete im Gesamtwert von mehr als eintausend Euro.

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