Urlauber
Sie haben sich Ihren Urlaub redlich verdient. Ihr Urlaub soll aber nicht nur erholsam, sondern auch sicher sein. 

Damit Sie gesund wieder zurück kommen, hat Blausand.de ein paar Tipps für Sie, Ihre Familie und Ihre Freunde zusammengestellt.
ImageDer erste Urlaubs- und Ferientag im Meer oder im Badesee ist nicht ungefährlich, weil Sie in Ihrer Urlaubsfreude der Verantwortung für sich und für Ihre Familie vielleicht nicht immer bewußt sind. Ausserdem könnte eine beschwerliche Anreise mit Auto oder Flugzeug Ihre physischen und psychischen Kräfte einschränken.

Untersuchungen haben ergeben, dass es am ersten Urlaubstag eine deutliche Häufung von Badeunfällen gibt. Machen Sie sich möglichst vorher schlau, bevor Sie baden oder schwimmen, besonders an einem Urlaubsstrand, den Sie noch nicht kennen.


Wenn Sie eine Pauschalreise gebucht haben, fragen Sie die Reiseleiter nach möglichen Strandgefahren. Wenn Sie die Reiseleiter nicht antreffen, lesen Sie  die ausliegenden Informationsmappen in Ihrer Unterkunft durch. Blausand.de hat in den letzten Jahren in Zusammenarbeit mit den großen Reiseveranstaltern erreicht, dass die Mappen in den meisten Zielgebieten auch Hinweise zu Badegefahren enthalten.

Wenn Sie individuell reisen: Erkundigen Sie sich bitte in Ihrer Unterkunft nach möglichen Strandgefahren und nach besonderen Gefahren (wie zum Beispiel nach Strömungen), fragen Sie die Einheimischen und die anderen Urlauber im Hotel oder am Badestrand.

Informieren Sie sich vorher über die Bewachungssituation an Ihrem Badestrand: Gibt es Rettungsschwimmer? Wo sind die Wachstationen? Gibt es Warntafeln und Flaggensignale? Was bedeuten Sie?

Image Gehen Sie n i e bei "Roter Flagge" ins Wasser, auch nicht im flachen Bereich, auch nicht mit den Füssen. Seien Sie aber auch bei "Grüner Flagge" skeptisch. Es gibt keine sicheren Strände.  Die grünen Flaggen können - wenn der Strand nicht bewacht ist - auch noch vom Vortag hängen, während sich die Bedingungen über Nacht geändert haben. Und: eine gehisste grüne Flagge bedeutet nicht immer, dass Rettungsschwimmer in der Nähe sind.

Auch eine Wachstation bedeutet nicht, dass Rettungsschwimmer vor Ort sind. Erkundigen Sie sich nach den Bewachungszeiten ! Oft bewacht das Rettungspersonal erst ab dem späten Vormittag, in den Ferienmonaten oder nur am Wochenende.

Strömungen, die grösste Gefahr am Mittelmeer und am Atlantik, können Sie nicht erkennen. Sie kann es überall, bei jedem (scheinbar auch gutem) Wetter geben.

Wenn Sie an Ihrem Badestrand Buhnen, kleine vorgelagerte Felsen  oder Sandbänke sehen, kann die Gefahr von Strömungen grösser sein, weil sich Unterwasserbewegungen auf kleinerem Raum abspielen und dadurch an gefährlicher Intensität gewinnen können.

Wenn Sie in einem See baden: Denken Sie daran, dass an diesen Badestellen Bewachung nicht die Regel, sondern die Ausnahme ist.

Wenn Sie in einem Fluss baden: Auch hier finden Sie nur selten bewachte Badestellen. Besonders gefährlich sind Flüsse durch Verwirbelungen des fliessenden Wassers und durch den Schiffsverkehr.

Schwimmen Sie n i e allein, immer nur zu zweit oder in Gruppen. Dann ist der Badespass auch größer.

Image Ihre Kinder haben immer und überall beide Augen verdient. Seien Sie sich bewusst darüber, dass Ertrinken von Kindern in fast allen Ländern Europas die zweithäufigste Todesursache nach Verkehrsunfällen ist.

Als älterer Mensch setzen Sie sich im Wasser besonderen Gefahren aus, erst recht dann, wenn Sie körperlich vorgeschädigt sind. Leider steigen aus Gründen grösserer Mobilität die Ertrinkungszahlen bei älteren Menschen. Seniorinnen und Senioren  tuen gut daran, die Gefahren und die Kraft des Wassers besonders ernst zu nehmen und zu respektieren.

Selbstverständlich ist, dass Alkohol und ein voller Magen das Baderisiko deutlich verstärken.


Blausand.de wünscht Ihnen schöne Ferien und einen erholsamen und sicheren Urlaub an Europas Badestränden!


 

 
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