Aktuell im August 2006

Dienstag, 29. August 2006
Mallorca hisst rote Flaggen wegen Feuerquallen, Tipps für Betroffene

ImageWas Anfang Juli noch in sicherer Ferne schien, hat - wie das Mallorca Magazin berichtet -  nun doch die Balearengewässer erreicht: giftige Feuerquallen. An den Stränden Kataloniens fielen sie bereits Anfang des Sommers besonders zahlreich ein, nun nehmen die Quallen aufgrund von Temperatur und Meeresströmungen auch auf Mallorca überhand. Am vergangenen Sonntag wurden der Lokalpolizei in Calvià von den Stränden Portals Vells, Cala Vinyes und El Mago so viele verletzte Badegäste gemeldet, dass an den Buchten für einige Stunden Badeverbot verhängt wurde.
Zu den Erste-Hilfe-Tips im Falle von Kontakt mit Feuerquallen gehören demnach: Auf keinen Fall die betroffene Stelle abrubblen, das kann die Beschwerden noch verstärken. Wunde mit warmem, möglichst heißem Salzwasser abspülen, auf keinen Fall mit Süßwasser. Verbrennungen vorsichtig mit einem Antiseptikum wie Betadine oder Ähnlichem abreiben. Einen Wattebausch mit Essig tränken und die verbrannte Stelle drücken, dies lindert das Brennen auf der Haut. Eine Antihistamin-Salbe wie etwa Fenistil ist nützlich. Bei Verbrennungen im Gesicht: Besser einen Arzt besuchen.Meeresbiologen sehen in der Qualleninvasion ein weiteres Zeichen der globalen Erwärmung. Da die glibberigen Meerestiere bevorzugt in warmen Gewässern auftreten, wird bereits von einer „Tropisierung” des Mittelmeeres gesprochen. Örtlich lag die Oberflächentemperatur des Wassers auf den Balearen in diesem Sommer bei 29 Grad.

Montag, 28. August 2006
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Sonnabend, 26. August 2006
Neues von Formentera und Teneriffa, afrikanische Tragödie

Der Rote-Kreuz-Verantwortliche für die Gefahrenvermeidung an den Balearenstränden von Ibiza und Formentera, Lucas Delbó, warnt in einem ungewöhnlich offenen Interview vor "völlig unzureichenden Sicherheitsvorkehrungen an den Stränden Ibizas und Formenteras". Kein einziger der Inselstrände entspräche dem kürzlich erlassenen Gesetz zur Strandsicherheit. Für Formentera warnte Delbón speziell vor den Strömungen am Migjorn. Bei Südwind sei es durchaus möglich, dass hier an einem Tag mehrere Leute Imageertrinken. Da die Schwimmer keinerlei Vorsichtsmaßnahmen treffen würden. Wenn sie dann von der Strömung erfasst würden und aufs Meer hinaus gezogen werden, ermüden sie schnell, geraten in Panik und ertrinken.

Hinweis für Blausand.de-Leser: Rolf Lüke, Gründer von Blausand.de, war vor einigen Tagen zusammen mit einem Redaktionsteam (siehe Bild) des ZDF auf Formentera. Sobald der Sendertermin für den Beitrag im Boulevardmagazin "Hallo Deutschland" feststeht, werden wir an dieser Stelle darüber informieren und einen Bericht über den Stand der Dinge auf Formentera veröffentlichen.

Ein Blausand.de-Beobachter informierte uns gestern über die Situation auf der kanarischen Ferieninsel Teneriffa und über die Links der jeweiligen Presseveröffentlichungen. Im Mai 2006 fand sich ein 70-jähriger am Playa San Marcos tot im Wasser, der wohl zuvor einen "Herzstillstand" erlitten hatte, nachzulesen unter http://www.canarias7.es/articulo.cfm?Id=27775&dia=25/05/06 .

Image In Puerto de la Cruz, Playa Jardín, sind die Rettungsschwimmer direkt von der Stadt angestellt worden (also nicht vom spanischen Roten Kreuz, eine Entwicklung, die auch in anderen Regionen Spaniens festzustellen ist). Die "socorristas" sind nur zu zweit oder dritt für den ganzen (!) Playa Jardín mit drei riesigen Stränden zuständig und verfügen nur über Rettungsbojen. Ein Jetski ist nicht vorhanden.

Die Playa Martiánez hat entgegen den jüngsten Beteuerungen des Bürgermeisters Brito (siehe Interview in nachstehendem Link) keinen Rettungsschwimmer. (http://www.wochenblatt-kanaren.com/1000004/1000013/0/12517/article.html  und:
http://www.wochenblatt-kanaren.com/1000004/1000013/0/12187/article.html . Die Rettungsschwimmer trainieren regelmäßig im Sportschwimmbad Puertos und verfügen über eine "Erste Hilfe Ausbildung". ImageAußerdem stünden sie per PMR-Funkgerät mit allen Angstellten am Strand (z.B. Arbeitern, Gärtnern, Liegestuhlverleihern) in Verbindung.

Die schlimmsten Zahlen, so merkt unser Informant an, ergeben sich aus der furchtbaren Situation ertrunkener afrikanischer Einwanderer.

Der Beitrag von Blausand.de aus dem letzten Jahr zu den menschenverachtenden Zuständen  kann unter diesem Link nachgelesen werden.

Inzwischen, so berichtet das Wochenblatt, die Zeitung der Kanarischen Inseln, sollen allein in den letzten sieben Monaten 3000 Menschen ertrunken sein.



Sonnabend, 5. August 2006
"...Angst vorm einsamen Handtuch"


Image Im "Kölner Stadtanzeiger" finden wir ein Plädoyer für den Rettungs- und Wachdienst am Wasser: "Für gewöhnlich sind Nebenjobs öde und langweilig. Meistens hütet man die Kassen großer Supermarktketten oder brät Burger in Fastfood-Restaurants. Mit ein bisschen Glück dürfen manche auch draußen im Sonnenschein herumlaufen und sich als Zeitungsboten vom Hund beißen lassen. Stefanie Wieja hat die perfekte Alternative gefunden: Die 20-Jährige leistet in Erftstadt am Liblarer See Bademeister- und Aufsichtsdienst, kann notfalls Leben retten und trägt große Verantwortung. Seit zwei Jahren ist Stefanie bei der Wasserwacht des Roten Kreuzes und sorgt gemeinsam mit ihrem Team dafür, dass der Rest der Welt den Sandstrand und vor allem den See genießen kann" Den Artikel zum Thema finden Sie hier.


Mittwoch, 2. August 2006
TV-Sendetermine "Strandsicherheit an der portugiesischen Algarve"

ImageMitte Juli 2006 war der Gründer von Blausand.de, Rolf Lüke, zusammen mit einem Fernsehteam des Südwestrundfunk an der Algarve Portugals, um die Strände auf Sicherheit zu testen - mit überraschenden Ergebnissen. Den Blausand.de-Report über die erstaunlich gut bewachten Strände im Süden lesen Sie hier.

Der TV-Report wird gezeigt in der Sendung ARD-Buffet am Donnerstag, 3. August 2006 zwischen 12.15 und 13 Uhr im Ersten, ebenfalls am 3.8. in der Landesschau Baden-Württemberg  (swf-Fernsehen) zwischen 18.45 und 19.45.


Dienstag, 1. August 2006
Strandbesucher retten zwei Menschen auf Teneriffa, Spanien


Image Zwei Menschen wurden am vorletzten Wochenende auf der Kanaren-Insel Teneriffa nach Medienberichten durch Strandbesucher vor dem sicheren Ertrinken gerettet.

Im ersten Fall rettete ein Schwimmer an der Playa de Abades im Gemeindegebiet Arico einen erst 4 Jahre alten Jungen, welcher regungslos im seichten Wasser trieb. Nachdem der Retter den kleinen Jungen an Land gebracht hatte wurde dieser mit einem Rettungswagen in die Notaufnahme des Krankenhauses"'Nuestra Señora de la Candelaria" gebracht, welches der Junge jedoch nach Routineuntersuchungen wieder verlassen konnte.

Im zweiten Fall wurde ein 36 Jahre alter Mann am Strand von Punta de El Porís (ebenfalls im Gemeindegebiet Arico, Teneriffa) von anderen Strandbesuchern vor dem sicheren Ertrinken gerettet. Der Mann trieb regungslos im Wasser und wurde, nachdem andere Strandbesucher ihn an Land gebracht hatten, sofort mit dem Rettungshelikopter ins Krankenhaus geflogen. Der 36 Jährige hatte sehr viel Wasser in den Lungen und befand sich nach den Aussagen der behandelnden Ärzte in einem bedrohlichen Gesundheitszustand. Erst Stunden nach der Einlieferung konnten die behandelnden Ärtze den Angehörigen mitteilen, daß der 36 Jährige Mann "über den Berg" sei.

Beide Schwimmer, sowohl der 4 Jahre alte Junge als auch der 36 Jahre alte Mann, haben ihr Leben anderen aufmerksamen Strandbesuchern zu verdanken.
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