Aktuell im Januar 2006

Dienstag, 31. Januar 2006
56 Menschen sind letztes Jahr in der Schweiz ertrunken
ImageIm vergangenen Jahr sind in der Schweiz 56 Menschen ertrunken. Das sind 9 mehr als im Jahr 2004. Laut der Schweizerischen Lebensrettungs-Gesellschaft (SLRG) schätzten auffallend viele Menschen ihre Kräfte oder die Gefahren des Wassers falsch ein.

Ertrunken sind 37 Männer, 14 Frauen und 5 Kinder, wie die SLRG am Donnerstag letzter Woche mitteilte. 23 Personen starben in Seen, 22 in Flüssen, 5 in Badeanstalten, 4 beim Tauchen und 2 in kleineren Gewässern. Die meisten Ertrinkungsfälle ereigneten sich in den Kantonen Bern (9), Zürich (8), Thurgau (6) sowie Tessin und Luzern (je 4).

Laut SLRG fällt auf, dass viele Unfälle geschahen, weil die Menschen sich oder die Gefahren des Wassers falsch einschätzten. Ihre schwimmerischen Fähigkeiten waren schlecht oder sie unterschätzten Strömungen oder die Auswirkungen von kaltem Wasser. Einige Unfälle ereigneten sich gar an Orten, wo Hinweistafeln vor den tödlichen Gefahren warnen.

Der beste Schutz vor dem Ertrinken sei es, wenn jemand schwimmen könne, schreibt die SLRG. Die zurzeit vielerorts eingeleitete Reduktion des Schulschwimmens wirke sich negativ aus, ebenso wie das Schliessen von Hallen- und Schwimmbädern aus Spargründen. Je mehr Nichtschwimmer es in der Schweiz gebe, desto mehr Ertrinkungsfälle seien zu befürchten.


Mittwoch, 25. Januar 2006
Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger erhält Rekordspende in Bremen
ImageÜber die DGzRS, die "Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger" in Bremen, hat Blausand.de schon oft berichtet - zuletzt in einem Blausand.de-Report im vorletzten Jahr. Wir halten die Organisation, die sich um die Rettung von Menschen auf hoher See kümmert, für die beste Wasserrettungsorganisation Deutschlands, weil hier einfach professionell gearbeitet wird, so etwa in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit und  Spendenmarketing.

Vielleicht ist unser Interesse auch etwas grösser geworden, weil sich der Sitz von Blausand.de seit dem 1.1.2006 in "Rufweite" der DGzRS befindet - direkt gegenüber der DGzRS-Rettungszentrale und direkt an der Weser in Bremen.

Image Besonders gefreut haben wir uns auch über eine Meldung letzter Woche. Mit einer Rekordspende für die DGzRS ist das Festmahl der "Bremer Eiswette von 1829" zu Ende gegangen. Die rund 700 Teilnehmer haben 211 113 Euro und damit rund 33 000 Euro mehr als im Jahr zuvor gespendet, sagte der Schatzmeister der Eiswette, Rüdiger Hoffmann. Zu den Gästen aus Wirtschaft und Politik zählten als Festredner Verteidigungsminister Peter Struck (SPD) und Siemens-Chef Heinrich von Pierer. Das etwa achtstündige Essen, bei dem als Hauptspeise das typische Bremer Braunkohl-Gericht serviert wird, ist Schlußpunkt jeder Wette. Dabei geht es jährlich am 6. Januar um die Frage, ob die Weser zugefroren ist. Die Verlierer der Wette müssen das Festessen bezahlen. Die DGzRS ist auch auf der Düsseldorfer Messe "boot" (21..-29.01.2006) vertreten: Halle 14, Stand A 37.


Montag, 23. Januar 2006
Paar kommt beim Eistauchen in Frankreich ums Leben
Ein Paar ist am gestrigen Sonntag beim Tauchen in einem vereisten See in den französischen Alpen ums Leben gekommen. Nach Angaben der Polizei nahmen der 41-jährige Mann und die 35 Jahre alte Frau an einer für Touristen organisierten Tauchveranstaltung im Montriondsee teil. Die beiden tauchten unter der 40 Zentimeter dicken Eisschicht. Den Angaben zufolge löste sich das Seil, das sie sicherte. Die Leichen des Paares wurden von Helfern geborgen. Eine Untersuchung des Unglücks wurde eingeleitet.


Montag, 9. Januar 2006
Tödlicher Unfall auf zugefrorenem See bei Berlin
Blausand.de warnt vor Eisgefahren - besonders für Kinder
Nach einem Unglück auf einem See bei Schönefeld warnt die Polizei eindringlich davor, zugefrorene Seen zu betreten. Das Unglück ereignete sich am Donnerstag vergangener Woche auf einem zugefrorenen See bei Schönefeld an der Berliner Stadtgrenze. Ein fünfjähriges Mädchen schwebt seither in Lebensgefahr.

Die Kleine war am späten Nachmittag zusammen mit einem neunjährigen Mädchen in das nur wenige Zentimeter dünne Eis des Sees gebrochen. Die Neunjährige starb noch am Abend an den Folgen der starken Unterkühlung. Ihre fünf Jahre alte Spielkameradin habe sich verhältnismäßig gut erholt, sagte der ärztliche Direktor des Deutschen Herzzentrums Berlin, Roland Hetzer.

Die beiden Kinder waren am späten Nachmittag auf dem Schönefelder See (Dahme-Spreewald) eingebrochen. Ein Bürger hatte das Unglück beobachtet und die Rettungskräfte alarmiert. Dennoch dauerte es knapp 20 Minuten, bis die Mädchen aus dem eiskalten Wasser gezogen werden konnten. Ein 46-jähriger Polizist hatte zuvor versucht, die Kinder mit einer Leiter zu retten, brach dann aber selber ein. Er konnte sich selbst ans Ufer retten. Schließlich gelang es Feuerwehrleuten, die Kinder zu befreien.

Für die Neunjährige war das allerdings zu spät. Sie starb wenig später in einem Berliner Krankenhaus. Auch das Herz des jüngeren Mädchens habe wegen der starken Unterkühlung eine halbe Stunde und länger nicht geschlagen, sagte Hetzer. Ihre Körpertemperatur sei auf 20 Grad Celsius gesunken. Dass sie überlebte, so machte der Klinikchef deutlich, grenzt an ein Wunder. Noch liegt sie im künstlichen Koma. Das Mädchen war im Herzzentrum eineinhalb Stunden lang an der Herz-Lungen-Maschine erwärmt worden. Bitte lesen Sie hier die Warnhinweise für das Verhalten auf zugefrorenen Seen im Winter.

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