Aktuell im August 2008
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Sonnabend, 30. August 2008
Wasserrettung im Ostseebad Graal-Müritz am
Dienstag, 2.9.2008,  im RTL-Mittagsmagazin “Punkt 12” (Download)
Image30 Minuten dauert die Fahrt mit dem Triebwagen von Rostock ins Ostseebad Graal-Müritz an der Ostsee. Das erste, was ich sehe, ist Aldi am Bahnhof und ein ungewöhnlicher Hinweis: Sonntags geöffnet. “Aber erst ab 11 Uhr nach der Kirche”, ergänzt der freundliche Taxifahrer, der mich ans Wasser und zur DLRG-Station direkt an der Seebrücke bringt, die jeder Kurgast noch mal ansteuert, bevor im Sommermonat August die Bürgersteige kurz nach acht Uhr hochgeklappt werden.

ImageZu DDR-Zeiten, erzählt ein Retter mit über 50 Jahren Erfahrung als Wasserretter, gab es hier 9 Stationen. Heute – immerhin – sind es noch 3.

Und die sind unverzichtbar. Das Risiko liegt in den zahlreichen ins Meer ragenden Buhnen, die zudem noch von gefährlichen Muschelbänken bewachsen sind. Genau hier – zum Glück vor den Augen der Retter – gerieten Anfang August 2008 acht Menschen, davon fünf Kinder – an einem Tag in akute Lebensgefahr. Alle wurden gerettet, keine bleibenden Schäden, Gott sei Dank.

Am Strand gibt es Warnflaggen, früher Warnbälle, die die Retter an liebsten wiederhaben wollen, sie seien Imagebesser zu sehen. Zur Zeit basteln die DLRGler an einer Mischung aus Flagge und Ball und versuchen, dieses Warnsystem über ihren DLRG-Landesverband durchzusetzen.

Das Ostseebad Graal-Müritz kann sich professionelle Wasserrettung leisten, im Gegensatz zur Situation im Binnenland von Mecklenburg-Vorpommern. Höchstens 3 bis 4 Prozent aller Badeseen im wasserreichen Bundesland sind bewacht. Die DLRG fordert einheitliche Standards – auch deshalb, weil das Ausbleiben von Gästen wegen fehlender Bewachung befürchtet wird. Wie das aber finanziert werden soll, weiss kein Mensch.

Luft 18, Wasser 17: Ernüchterung im herbstlichen Spätsommer an der deutschen Ostsee. Aber das soll sich ändern. Nächste Woche.

Ein Bericht über Wasserrettung in Graal-Müritz, Gespräche mit Rettern und Geretteten sowie einem Interview mit Rolf Lüke, Gründer von Blausand.de, bringt das RTL-Mittagsmagazin Punkt 12 am Dienstag, 2. September 2008 von 12 bis 14 Uhr. Den Beitrag können Sie hier herunterladen.


Mittwoch. 27. August 2008
"Initiative gegen Badeunfälle" im ZDF bei "Hallo Deutschland"
ImageVor wenigen Wochen war der Gründer von Blausand.de, Rolf Lüke, mit Ulla Suck auf der Ferieninsel Mallorca. Ulla Suck verlor vor ihren Vater Erich vor fünf Jahren am Strand von Muro durch Ertrinken. Was sich seitdem geändert hat und ob Erich Suck heute gerettet worden wäre und überlebt hätte, lesen Sie in diesem Blausand-Report. Gestern berichtete das ZDF Boulevardmagazin Hallo Deutschland über das Thema. Den Bericht, der auch Bilder der Blausand.de-Aktion 100 EACH DAY gegen das Ertrinken in Europa enthält, können Sie im Internet unter diesem Link herunterladen.


Dienstag, 26. August 2008
Bremer Weser Kurier: “...das macht so Spaß mit der Strömung”
ImageDer reichlich bebilderte Artikel in der Bremer Tageszeitung Weser Kurier vom gestrigen Montag über die Bremer Badestelle Fischtreppe Wehrstraße liest sich gut. Die Badestelle hat starke Strömungen, die durch die Steine noch verstärkt werden. “Das ist einfach die ideale Stelle hier” zitiert die Zeitung eine Schwimmerin, und “außerdem ist es da (gemeint ist der durch die DLRG bewachte Werdersee) total langweilig, weil das Wasser sich gar nicht bewegt. Da macht das Baden hier in der Strömung viel mehr Spaß.

Kein Wort zu Badegefahren in Strömungen, besonders für Kinder, besonders an unbewachten Badestellen, besonders bei steinigem Untergrund. Zitat: “Dass die Strömung so stark ist, hätte Mayra nicht gedacht. Gerade wollte sie ihren Freundinnen Alischa, Lea und Christin entgegenschwimmen, als das Wasser sie einfach in die andere Richtung drängt. Schließlich schafft die 13-Jährige es doch und klettert lachend ans Ufer. “Das macht so Spaß mit der Strömung”, sagt sie.”

Blausand.de hat die Autorin des Beitrags, Birgit Krieger, gefragt. Wie wär es mit ein paar ergänzenden Bemerkungen gewesen? Vier von fünf aller tödlichen Badeunfälle in Deutschland passieren in meist unbewachten Badeseen und in Flüssen. "Das", sagte die freie Mitarbeiterin des Weser Kurier, "geht am Thema vorbei.” Ein durch und durch unverantwortlicher Beitrag. Aber er liest sich gut.


Montag, 25. August 2008
Blausand.de empfiehlt Begrüßungstreffs
ImageSie haben eine Pauschalreise gebucht, aber wollen mit den „Rahmenbedingungen“ so wenig wie möglich zu tun haben. Begrüssungstreffs? Das Gläschen Sekt können Sie ja wohl gerade noch selber zahlen und die Ausflugstouren sind ja eher was für „Pauschies“. Dazu gehören Sie natürlich nicht.

Wir meinen aber: Sie sollten den inzwischen oft gut ausgebildeten, kompetenten und landeskundigen ReiseleiterInnen eine Chance geben. Und vielleicht hat Ihr Veranstalter ja auch etwas im Programm, was auch auf Ihre Bedürfnisse ausgerichtet ist. Oder Sie erfahren etwas über einen ganz neuen Markt, von dem Sie trotz intensiver Vorbereitung noch nichts gehört hatten.

Vergessen Sie aber bitte nicht, zu fragen, welche Strände vor der Hoteltür bewacht sind, welche speziellen Gefahren und welche Flaggenfarben es gibt. Wenn Sie keine oder nur ausweichende Antworten bekommen, verstehen wir, wenn Sie die Beteiligung an diesen Veranstaltungen in Zukunft anderen Urlaubern (siehe Absatz 1) überlassen.

Schreiben Sie uns, was Sie bei Begrüßungstreffs für Erfahrungen gemacht haben. Unter allen Einsendungen an , die uns bis Ende Oktober 2008 erreichen, verlost Blausand.de eine Flasche First Class- Champagner. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.


Freitag, 22. August 2008
Dänemark: 19 Badetote im Sommer 2008
Bei Badeunfällen an Dänemarks Nordseeküste sind in diesem Sommer übermäßig viele deutsche Touristen ums Leben gekommen. Jetzt soll die Aufklärungsarbeit verstärkt werden. Der Tod von fünf deutschen Bade-Urlaubern in der dänischen Nordsee hat die Behörden in Kopenhagen alarmiert. "Die Deutschen sind unverhältnismäßig stark bei solchen Unfällen betroffen, weil sie die Gefahren der Nordsee Imageunterschätzen", sagte der Chef des staatlichen Rates für Badesicherheit, Michael B. Aller, gestern in Kopenhagen. Er kündigte für Anfang des kommenden Jahres eine Aufklärungskampagne in deutscher Sprache im Internet an.

In der zu Ende gehenden Sommersaison hat die dänische Polizei insgesamt 19 tödliche Badeunfälle vor den Küsten registriert. "Dass ein Viertel der Betroffenen Deutsche sind, ist eindeutig zu viel", sagte Aller. Zuletzt war Anfang August ein ein 47 Jahre alter Mann aus Mecklenburg-Vorpommern ertrunken, als er seine ins offene Meer treibenden Kinder retten wollte. Beide Kinder wurden von einem Freund des Vaters in Sicherheit gebracht (Bericht weiter unten auf dieser Seite). Aller sagte, es gebe viel zu viele Urlauber, die sich mit Luftmatratzen oder Badetieren in tiefes Nordsee-Wasser wagten. Viele der Deutschen wüssten wohl nicht, dass man hier niemals allein baden und nicht vom Strand wegschwimmen dürfe. "Wird man von einer Strömung mitgerissen, soll man ihr folgen und nicht dagegen ankämpfen", sagte der Däne weiter. Er schloss sich der in dänischen Medien auch in diesem Sommer vorgebrachten Kritik an, dass es an den Stränden generell zu wenig Lebensretter gibt. "Das stimmt, die sind zu weit verstreut", meinte Aller.

Trotzdem aber habe sich durch Aufklärungsarbeit die Gesamtzahl der tödlichen Badeunfälle seit 1982 von damals 77 auf jetzt ein Drittel reduziert: "Diesen Weg müssen wir in deutscher Sprache auch gegenüber den Deutschen gehen". Nach einheimischen Urlaubern stellt Deutschland die mit Abstand größte Besuchergruppe an Dänemarks Nordseeküste.


Mittwoch, 20. August 2008
Strandberichte aus der Slowakei und von Mallorca - Sränden
ImageHeidi Kück aus Berlin ist mit ihrem Freund Robsen an fast jedem Wochenende unterwegs, um ihrem Hobby, dem
Geocaching (Schatzsuche an ungewöhnlichen Plätzen) nachzugehen. Vor ein paar Tagen war Heidi für einen Kurzurlaub in der Slowakei und brachte für Blausand.de einen Bericht über die Badesicherheit und mit überraschenden Erkenntnissen zu den Farben der Warnflaggen mit, den Sie hier nachlesen können.

Marc Hasenjäger von der DLRG Burscheid ist engagierter Strandbeobachter und hat für Blausand.de ganz aktuell einige Strände auf Mallorca bewertet. Seinen Bericht finden Sie hier. Bitte berichten auch Sie uns über Ihre Erfahrungen im Badesommer 2008 und schreiben Sie an . Beiden Engagierten für mehr Badesicherheit in Europa ein herzliches Dankeschön.


Montag, 18. August 2008
Gfk-Umfrage: Angst vor Reisekrankheiten
ImageViele Urlauber, so ermittelte die Gesellschaft für Konsumforschung Gfk, fürchten sich vor Reisekrankheiten.

45 Prozent haben Angst, sich eine Malaria oder Hepatitis einzufangen, und 14 Prozent beunruhigt die Aussicht auf eine Magen-Darm-Infektion. 36 Prozent machen sich Sorgen, sich mit Salmonellen anzustecken, aber auch Cholera (23 Prozent), Gelbfieber (21) und Typhus (20) gehören zu den Krankheiten, über die sich Urlauber häufig Gedanken machen.


Sonnabend, 16. August 2008
ADAC: Sauberes Wasser in Badeseen - Viele Unfälle
ImageSauberes und warmes Wasser bietet derzeit an deutschen Meeresküsten und Seen optimale Bedingungen für Badegäste. Der große Andrang habe aber vor allem an Seen zu ungewöhnlich vielen Badeunfällen geführt, teilte der ADAC in München mit. Im ersten Halbjahr starben den Angaben zufolge allein in Deutschland 275 Menschen beim Baden. Leistungsüberschätzung sei vor allem bei älteren Schwimmern die häufigste Unfallursache. Der Automobilclub informiert bis Ende August über die Wasserhygiene in 13 europäischen Ländern.

An den Stränden des Mittelmeeres verderben mancherorts Quallen den Badenden den Spaß. In Spanien gebe zwar die Wasserqualität keinen Grund zur Beanstandung, jedoch seien die gefährlichen Staatsquallen vor der katalanischen Küste noch nicht verschwunden. An vielen Stränden wehen daher gelbe Warnflaggen. In Frankreich treiben den ADAC-Angaben zufolge an der Côte d`Azur ebenfalls nesselnde Quallen, die bei ungünstigen Winden an die Strände geschwemmt werden können. In Italien an der ligurischen Küste würden viele Leuchtquallen der Art «Pelagia noctiluca» gesichtet. Mit Netzen werde versucht, die Tiere vom Strand fernzuhalten. Die äußerst strengen, italienischen Qualitätsanforderungen an die Sauberkeit des Wassers zeigten an den Stränden weiterhin Wirkung. In 38 Orten seien Belastungen angezeigt oder sogar Badeverbote angeordnet worden. An den Gewässern und Stränden in Portugal, Ungarn, Kroatien und Österreich seien Wasserqualität und Sauberkeit einwandfrei.


Freitag, 15. August 2008
Rolf Lüke (Blausand.de) in ZDF-Talkshow "Markus Lanz"
ImageWieder einmal wurden im unfallträchtigen Sommer 2008  Badeunfälle und Ertrinkungsgefahren zum Thema gemacht - am Donnerstagabend in der ZDF-Talkshow Markus Lanz. Unter diesem Link ist der Beitrag auch als Video ("Vorsicht beim Baden") abrufbar.

Gäste waren neben Rolf Lüke, Gründer von Blausand.de (dessen spektakuläre Aktion 100 EACH DAY gegen das Ertrinken in Europa vorgestellt wurde) der Präsident der DLRG, Dr. Klaus Wilkens sowie Aytekin Yilmaz und sein 5-jähriger Sohn Emre. Beide wurden in der letzten Woche von zwei ebenfalls anwesenden Rettungsschwimmern der DLRG am Timmendorfer Strand bei gehisster roter Flagge vor dem sicheren Ertrinken gerettet. Emre kann nicht schwimmen und trug während des Unfalls keine Schwimmhilfen. Weitere ZDF-Informationen zum Thema Badegefahren und Blausand.de lesen Sie hier.


Montag, 11. August 2008
Mecklenburg-Vorpommern: Diskussion um Badesicherheit
Wasserwacht in Sorge
In diesem Jahr sind im Urlaubsland Mecklenburg-Vorpommern 14 Menschen ums Leben gekommen, drei weitere werden vermisst. Die Wasserwacht (DRK) hat jetzt mehr von Rettungsschwimmern bewachte Badestrände an den Binnenseen Mecklenburg-Vorpommerns gefordert. Das Land müsse sich fragen lassen, ob es wirklich alles für das Ziel "Gesundheitsland Mecklenburg- Vorpommern" tut, sagte der Landesreferent der DRK-Wasserwacht, Thomas Powasserat, letzte Woche in Schwerin. Derzeit würden an den Binnenseen des Landes nur etwa 85 Badestellen bewacht. Mecklenburg-Vorpommern habe als einziges Bundesland noch immer keinen Badestellen-Erlass mit Vorgaben für die Sicherheitsausstattung. Einen solchen Erlass würden die Wasserretter bereits seit 18 Jahren fordern. ImageDas Land fürchte, dass die Kommunen bei solch einem Erlass von der Regierung die Übernahme der Kosten für die Sicherheitsmaßnahmen verlangen würden.

Ein Vertreter vom Städte- und Gemeindetag betonte, der Staat könne keine generelle Sicherheit an allen Badestellen garantieren. Man sei auch nicht dafür, an unbewachten Stränden das Baden zu verbieten. Die meisten Badeunfälle würden aus Unvernunft geschehen, wie der Tod eines dreijährigen Mädchens auf dem Tollensesee, das aus einem Boot gefallen war. Es habe keine Schwimmweste getragen. 70 bis 75 Prozent der tödlichen Badeunfälle beträfen Menschen über 60 Jahre, die im Wasser einen Herzinfarkt oder Schlaganfall erlitten hätten und dann ertrunken seien.


Freitag, 8. August 2008
"Planetopia"-Beitrag (Sat1) zu Meeresströmungen
Rolf Lüke (Blausand.de) in der ZDF-Talkshow "Markus Lanz"
ImageAm kommenden Sonntag, 10. August greift das populäre TV-Wissensmagazin Planetopia ein weiteres Mal das Thema Meresströmungen auf (auch unter diesem Link als Video abrufbar). Inhalt ist neben einer sehenswerten Erklärung der Wirkungsweise von Rip-Strömungen ein Interview mit dem Blausand.de-Gründer Rolf Lüke.

ImageAm kommenden Donnerstag, 14. August 2008 um 23 Uhr ist Rolf Lüke Gast in der ZDF - Talksendung Markus Lanz. Geplante Themen des Gesprächs: die Blausand.de-Aktion 100 EACH DAY gegen das Ertrinken in Europa (mit Bildern vom Making of auf der Insel Formentera) sowie Ertrinkungsgefahren an Europas Badestränden.


Dienstag, 5. August 2008
Dänemark: Ersthelfer ertrinkt beim Retten seiner 2 Kinder
Wieder ist ein Ersthelfer ums Leben gekommen, während ein Freund dessen Kinder retten konnte. Ein 47 Jahre alter Mann aus Mecklenburg-Vorpommern ist am letzten Wochenende in der dänischen Nordsee Imageertrunken, als er seine ins offene Meer treibenden Kinder retten wollte. Beide Kinder wurden von einem Freund des Vaters sicher an Land gebracht, wie die Polizei in Holstebro mitteilte.

Die Kinder hatten am Sonntag in der Nähe des Badeortes Hvide Sande bei sehr windigem Wetter im Meer gespielt und seien von der Strömung fortgespült worden, sagte ein Polizeisprecher. Die Männer hatten daraufhin versucht, die Kinder zu retten. Der 47-Jährige wurde von der Strömung erfasst und geriet selbst in Lebensgefahr. Angehörige hatten nach Angaben der Polizei zunächst versucht, dem Mann vom Strand bei der Ortschaft Nymindegab aus zu Hilfe zu kommen, was aber misslang. Als die Besatzung eines Rettungshubschraubers den Deutschen nach mehr als einer Stunde aus dem Wasser holte, war er bewusstlos. Im Krankenhaus von Aalborg konnte nur noch sein Tod festgestellt werden. Die Familie des Mannes hatte zusammen mit einer ebenfalls aus Mecklenburg-Vorpommern kommenden Familie Ferien an der dänischen Nordseeküste gemacht.



Samstag, 2. August 2008
Tipps für sichere Schwimmhilfen
Bei den Temperaturen der vergangenen Tage oberhalb der 30-Grad-Grenze stürzen sich Erwachsene und Kinder gleichermaßen gern in die erfrischenden Fluten von Pool, See oder Meer. Damit der Traum vom ImageSommer nicht in einem solchen Albtraum endet, gibt das Arbeitsschutzdezernat des Gießener Regierungspräsidiums jetzt Tipps zum Kauf und Umgang mit Schwimmhilfen und aufblasbaren Wasserspielzeugen. "Bereits beim Erwerb von Schwimmhilfen sollte Wert auf sichere und geprüfte Produkte gelegt werden. Ein entsprechendes Qualitätsmerkmal ist neben dem GS-Zeichen auch eine ausführliche Gebrauchsanleitung in deutscher Sprache", so RP-Mitarbeiter Michael Axmann, der zum Schutz der Verbraucher die Produkte in Mittelhessen regelmäßig unter die Lupe nimmt.

Schwimmwesten sind die sichersten Hilfen für Kinder, mit dem Kopf über Wasser zu bleiben; allerdings schränken sie die Bewegungsfreiheit erheblich ein. Viele Eltern greifen deshalb zu den beliebteren Schwimmflügeln. Dabei sollte man allerdings darauf achten, dass sie jeweils zwei Luftkammern besitzen, die bereits vor dem Anlegen vollständig aufgeblasen werden sollten. Kinderschwimmsitze hingegen sieht der Experte als besonders kritisch an: "Sollten die Sitze einmal umkippen, können sich die Kinder nicht mehr selbst befreien und die Gefahr, auch in niedrigstem Wasser zu ertrinken, ist groß". Auch aufblasbare Wasserspielzeuge seien als Schwimmhilfen völlig ungeeignet. Die Artikel, die es in allen erdenklichen Größen, Farben, Formen und Preisklassen gibt, hätten oft eine sehr glatte Oberfläche, die in Verbindung mit Sonnenöl oder -cremes zur glitschigen Gefahr werden kann. "Beim Kauf von Wasserspielzeugen sollte grundsätzlich darauf geachtet werden, dass sie neben mehreren Luftkammern, über spezielle Ventile verfügen, die sich komplett in das Produkt eindrücken lassen", erläutert der RP-Mitarbeiter. Einen zusätzlichen Schutz bieten zudem Rückschlagklappen in den Verschlüssen, die ein unbeabsichtigtes Ausströmen der Luft verhindern. Bevor die Artikel benutzt werden, sollten sie aufgeblasen etwa einen Tag lang an der frischen Luft liegen gelassen werden. So werden nicht nur Beschädigungen erkennbar, sondern unangenehme und schädliche Gerüche von Farben und Restlösungsmitteln können dann ungehindert verfliegen. "Am allerwichtigsten ist es aber natürlich, dass Kinder, die noch nicht sicher schwimmen können, ununterbrochen beaufsichtigt werden", appelliert Axmann.


Freitag, 1. August 2008
Strandgeschichten: Preise von über 1000 Euro zu gewinnen
ImageBlausand.de sucht die besten Urlaubs- und Strandgeschichten 2008. Die Gewinner erhalten einen exclusiven blauen Rimowa-Reisekoffer sowie weitere Urlaubspreise:  Reiseführer, Strandbücher, Bildbände und Überraschungspakete im Gesamtwert von mehr als eintausend Euro.

Machen Sie mit! Sie haben noch viel Zeit zum Schreiben: Bis zum 31. Oktober 2008 können Sie Ihre Urlaubs- und Strandgeschichten an Blausand.de senden. Alle weiteren Informationen erhalten Sie hier.

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