Aktuell im Oktober 2008
Montag, 27. Oktober 2008
Letztes Wochenende: Blausand.de-Treffen in Bremen
ImageAm vergangenen Wochenende gab es in Bremen ein ereignisreiches Wiedersehen des Blausand.de - Teams, das Ende Mail 2008 die spektakuläre und viel beachtete Aktion "100 EACH DAY" auf Formentera (Spanien) realisieren konnte. 100 Menschen ertrinken Tag für Tag in Europa. Das Team hatte 100 in Blau eingefärbte Urlauber aus 7 verschiedenen Nationen als Demonstration gegen diese täglichen Tragödien an den Strand gelegt.

ImageAm Freitagabend ging es mit Claudia Popp und Rolf Lüke und der Kutterpullmannschaft "Kolbe lebt!" zum wöchentlichen Training auf die Weser, am Sonnabend zuerst zum Bremer Freimarktumzug, dann zum Ligaspiel Hannover-Werder (mit einem mageren Unentschieden) in die Bremer Kneipe "Zum lustigen Schuster" und später ins spanische Restaurant "Carvalho".

Natürlich wurden die möglichen Aktionen im Jahr 2009 besprochen. Dazu später mehr.

Im Bild oben (von links nach rechts): Dull Hermann, Sabine Zander, Carmen Friedrich, Andreas Schumacher, Rolf Lüke, Claudia Popp. Bild unten: Carmen Friedrich, Claudia Popp, Andreas Schumacher, Bremer Stadtmusikanten.


Montag, 20. Oktober 2008
Tsunami: Positive Bilanz vom DRK
ImageKnapp vier Jahre nach dem verheerenden Tsunami im Dezember 2004 zieht das Deutsche Roten Kreuz  (DRK) eine positive Bilanz. Die meisten der Projekte des Deutschen Roten Kreuzes in Südasien, Südostasien und Afrika stehen vor einem erfolgreichen Abschluss. Schwer abzuschätzen ist, ob die  Finanzkrise die Arbeit der Katastrophenvorsorge gefährden könnte.

"Es ist immer besser, die Menschen in gefährdeten Regionen auf Naturkatastrophen vorzubereiten als dann, wenn es soweit ist, Nothilfe zu leisten. Jeder Euro, der in die Katastrophenvorsorge investiert wird, spart fünf bis acht Euro in der Nothilfe", sagt Johannes Richert, Leiter der Nationalen Hilfsgesellschaft des DRK nach dem Besuch der Tsunami-Projekte in Indonesien und auf den Malediven. "Wir können den nächsten Tsunami weder verhindern, noch vorhersagen. Aber wir können dazu beitragen, dass weniger Menschen umkommen."

Von den rund 125 Millionen Euro an Spenden, die das DRK für die Tsunami-Arbeit 2005 erhalten hat, ist der größte Teil in den Wiederaufbau von Schulen, Wohnhäusern und Gesundheitsstationen geflossen. In Indonesien hat das Deutsche Rote Kreuz 1.491 Häuser, 32 Schulen und sieben Gesundheitsstationen gebaut. Auch in Bangladesch, in Somalia, auf Sri Lanka und den Malediven hat das DRK den Wiederaufbau unterstützt.


Donnerstag, 16. Oktober 2008
Blausand.de - Buchprojekt: Machen Sie mit!
ImageViele der täglichen 1500 Blausand.de-Besucher haben irgendwann im Leben schon einmal Erfahrungen mit Badegefahren und Ertrinkungssituationen gemacht.

Für eine Dokumentation gegen das Ertrinken, die 2009 in Buchform erscheint, bittet Blausand.de bis Ende dieses Jahres um Berichte zum Thema Erfahrungen mit Wassergefahren und mit Ertrinkungsunfällen.

Weitere Einzelheiten erfahren Sie, wenn Sie ein Mail an senden.


Dienstag, 14. Oktober 2008
Bayern: Ertrinken beim Schulschwimmen
Stellen Sie sich bitte folgende Situation vor: Sie betreuen als eine von zwei Lehrkräften 30 fröhlich planschende und laute Kinder einer Grundschule beim Schwimmunterricht in einem Freizeitbad. Wären Sie in der Lage, extrem zeitkritische Notfälle ohne technische Hilfsmittel und in einem Schwimmbecken mit einer Imagemaximalen Wassertiefe von fast vier Metern Tiefe sofort zu erkennen, sofort zu reagieren und lebensrettende Maßnahmen einzuleiten?

Am Mittwoch letzter Woche ertrank im Schongauer Freizeitbad "Plantsch" (Bayern) der achtjährige Enes. Ausgerechnet beim Schulschwimmen. Zwei Lehrer betreuten die 30 Kinder, als Enes an der tiefsten Stelle im Becken (3,60 Meter Tiefe) von einer Lehrkraft entdeckt, herausgezogen und reanimiert wurde. Ohne Erfolg. Zur Klärung der Todesursache hat die zuständige Kripo Weilheim eine Obduktion angeordnet. Ob die weiteren Ermittlungen allerdings Erkenntnisse zu den exakten Abläufen ergeben und ob der Tod von Enes Konsequenzen in Richtung technischer Überwachung in Schwimmbädern, die es seit vielen Jahren gibt, nach sich zieht, muss bezweifelt werden.

Inzwischen gibt es einen Hinweis auf der Webseite vom Freizeitbad: "Die Sicherheit im Bad ist vollumfänglich gewährleistet, es gab keinen betriebsbedingten Umstand, der zum Unglück führte."


Montag, 13. Oktober 2008
Gewinner der Formentera-Reise steht fest
ImageMario Malzkorn aus  Ratingen (NRW) hat die einwöchige Formentera-Reise vom 18. bis zum 25. Oktober 2008 bei Blausand.de (gesponsert von Reinhardt Touristik, Düsseldorf, siehe weiter unten) gewonnen. Herzlichen Glückwunsch und schöne sonnige Herbsttage!


Dienstag, 7. Oktober 2008
Tombola für Kurzentschlossene zu Gunsten von Blausand.de:
1 Woche Formentera für 1-4 Personen zu gewinnen!
Rolf Steckel von Reinhardt Touristik, Düsseldorfer Reiseveranstalter für Formentera-Reisen, hatte eine prima Idee: eine Tombola zu Gunsten von Blausand.de für Aktionen gegen das Ertrinken im Jahr 2009.

ImageVon Sonnabend, 18. Oktober bis Sonnabend, 25. Oktober (plus/minus 1-2 Tage) können Sie alleine, zu zweit, aber auch mit insgesamt 4 Personen im Appartement Arrecife in Es Pujols auf Formentera Urlaub machen, wenn Sie eine Spende von mindestens 20 Euro zu Gunsten von Blausand.de überweisen. So geht's: Senden Sie ein Mail mit Ihrer Adresse bis spätestens Sonntag, 12. Oktober an und überweisen Sie den Betrag von mindestens 20 Euro an Blausand.de, Konto 13554100, Postbank Berlin, BLZ 10010010. Die Verlosung findet am Montag, 13. Oktober statt. Der Gewinner wird am selben Tag per Mail informiert und hier veröffentlicht. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Allen Teilnehmern und Spendern vielen Dank und viel Glück!


Montag, 6. Oktober 2008
Bodensee: 10 Opfer im letzten Jahr
Der Bodensee, Deutschlands größter Binnensee, forderte nach einem Bericht der Südwest-Umschau im letzten Jahr zehn Tote.

Zwischen Langenargen und Rorschach, sieben Kilometer vom deutschen Ufer des Bodensees entfernt, vergnügen sich vier Segler mit ihrer Jolle. Plötzlich eine starke Böe. Die Jolle gerät in Schräglage, das Boot läuft voll. Hilflos treiben die vier Personen über zwei Stunden bei nur 17 Grad Wassertemperatur im See, Imagebis sie entdeckt werden. Die Besatzung des anderen Segelboots alarmiert die Seepolizei Kreuzlingen und die Wasserschutzpolizei Friedrichshafen und beginnt mit der Bergung. Die Verunglückten kommen mit Unterkühlung ins Krankenhaus Tettnang.

Das Ereignis ist kein Einzelfall. Der Bodensee sei nicht immer "die schöne, kleine Badewanne", sagt Karl-Heinz Wolfsturm, Chef der Polizeidirektion Friedrichshafen. Innerhalb kurzer Zeit können sich die Verhältnisse ändern. Bedingungen herrschen dann, die einen Freizeitkapitän, der nicht rechtzeitig in den Hafen einläuft, völlig überfordern. "Selbst Segler von der Nord- und Ostsee haben hier schon Lehrgeld bezahlt", sagt Jürgen Ritter, Führer des Polizeiboots 21. Das Boot ist mit 37 Tonnen Wasserverdrängung das größte der baden-württembergischen Wasserschutzpolizei am Bodensee. Mit Stationen in Überlingen, Konstanz, Friedrichshafen, Posten in Langenargen und auf der Reichenau sorgen die Südwest-Polizisten für Sicherheit auf ihrem Teil des größten deutschen Binnengewässers. Mit ihren drei Booten kann die Polizei aber auch nicht an jedem Platz sofort zur Stelle sein. "Die Unterschätzung der Gefahren durch die Bootsführer macht uns am meisten zu schaffen", sagt Erster Hauptkommissar Heinz Unglert. Und wenn die Segler in der Bredouille sind, reicht das Können oft nicht aus in schwierigen Situationen. Bei Stürmen baut sich am Bodensee ein Wellengang mit bis zu drei Meter hohen Brechern auf. Das ist gefährlich genug. Dazu kommt aber noch eine Eigenart des Sees: Relativ kurze Wellen, die sich kreuzen. "Das ist das Unangenehme am Bodensee, dieses ständige Auf und Ab", berichtet Ritter, der schon oft bei schwerem Wetter Bootsbesatzungen zu Hilfe eilen musste. Dabei wird vom Polizeibootführer viel abverlangt. "Die erste Anfahrt an einen Havaristen sollte gelingen", so Ritter. Bei einem Unwetter während des Seehasenfests 2005 stieß er mit seinem schweren Boot bei Windstärke 10 an Grenzen. Er musste sein ganzes Geschick aufwenden, um nicht selbst auch in Schwierigkeiten zu geraten.

2007 zählte die deutsche Wasserschutzpolizei 70 Unfälle in ihrem Seegebiet. Darunter fallen auch Tauch- und Badeunfälle. 24 Menschen wurden verletzt, vier kamen um. Auf dem ganzen See gab es 2007 zehn Tote.


Freitag, 3. Oktober 2008
Neu im Blausand.de-Team...
ImageIn den letzten Wochen haben wir unser Blausand.de-Team erweitert:

Wir begrüßen Brigitte Flanagan, die ihren Ehemann Liam im vergangenen Jahr am Strand von Alanya (Türkei) durch Ertrinken verlor und danach mit grossem Engagement für Warnschilder an diesem Strandabschnitt gesorgt hat. Brigitte hat im Mai dieses Jahres zusammen mit ihren beiden Kindern auch an der Blausand.de-Aktion 100 EACH DAY mitgewirkt. Übrigens: Auch Sie können sich im Blausand.de-Team engagieren, wenn Sie etwas Zeit zur Verfügung stellen wollen. Schreiben Sie einfach ein Mail an


Mittwoch, 1. Oktober 2008
Blausand.de-Special: Kanarische Inseln
Im deutschen Winter gelten die Kanarischen Inseln als ideales Reiseziel für Badeurlaub und T-Shirt-Wetter. Wassertemperatur: mindestens 18 Grad.

ImageMassen von Urlaubern meist mittleren Alters erholen sich vom trüben Wetter in Deutschland. Die Strände laden entweder zum Sonnenbaden, zu ausgiebigen Spaziergängen oder auch zu einem verlockenden Sprung in die Fluten ein. Die Kanarischen Inseln sind eine ideale Lösung für einen Strand- und Sonnenurlaub in der deutschen Nebensaison. Die gute Alternative zwischen zeitraubenden Fernflügen und den zwischen November und Mai nicht gerade sommerlich warmen Balearen. Aber wie sicher sind die Strände auf Gran Canaria, Teneriffa, Fuerteventura, Lanzarote, La Gomera und La Palma? Wo ist das Baden gefährlich und warum sollten Urlauber vor dem Atlantik besonders viel Respekt haben? Das erfahren Sie hier im Blausand.de-Special Kanarische Inseln.
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