Aktuell im November 2007

Montag, 26. November 2007
Blausand.de plant im Mai 2008 spektakuläre Aktion gegen das Ertrinken
ImageBlausand.de plant für Mai 2008 am Mittelmeer eine spektakuläre Aktion gegen das Ertrinken. Dafür benötigen wir Menschen mit Ideen, organisatorische Unterstützung sowie einhundert Freiwillige.

Haben Sie Interesse, mitzumachen? Es genügt zunächst eine unverbindliche Mail mit Ihrem Namen an Wir melden uns bei Ihnen voraussichtlich im Januar/Februar 2008 und informieren Sie dann über alle Details. Vielen Dank für Ihr Interesse!


Freitag, 23. November 2007
Blausand.de-Empfehlung: Broschüre gegen das Ertrinken
ImageOb Wasserkocher-Kabel, Wickeltisch-Kante oder Gummi-Enten-Stöpsel - sie alle sind potenzielle Gefahrenquellen für Kinder und werden daher auch im neuen Leitfaden der Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder aufgelistet. Auf 63 Seiten nimmt die Broschüre „Einkaufen für die Kleinsten“ die unterschiedlichsten Alltagsprodukte unter die Lupe, listet typische Unfälle auf und gibt Kauf- sowie Sicherheitstipps. Doch auch außerhalb der eigenen vier Wände lauern Gefahren, die immer noch unterschätzt werden, sagt BAG-Präsidentin Stefanie Märzhäuser: „Die häufigste Todesursache bei Kindern bis fünf Jahren ist Ertrinken.“ Entgegen der üblichen Vorstellung würden die Kleinen im Notfall nämlich nicht um Hilfe rufen, erklärt die Kinderchirurgin und dreifache Mutter: „Kinder ertrinken leise.“ Die Broschüre gibt daher auch Tipps, wie der heimische Gartenteich oder die Regentonne kindersicher gemacht werden können. Interessenten können die Broschüre mit vorfrankiertem (1,45 Euro) und adressiertem DIN-A5-Umschlag bestellen bei: BAG Mehr Sicherheit für Kinder, Heilsbachstr. 13, 53 123 Bonn.

Dienstag, 20. November 2007
Blausand.de: Information in türkischer Sprache
Heiko Kunze, Olympos Yachting, T?rkeiBlausand ist seit heute noch etwas internationaler. Mit Hilfe unseres Partners Heiko Kunze von Olympos Yachting haben wir hier eine Startseite in türkischer Sprache ins Netz gestellt. In der Türkei gibt es sicherheitstechnisch noch viel zu tun, wie die Blausand.de-Berichte über den Ertrinkungstod von Liam Flanagan in Alanya und der Report über die Situation an der türkischen Riviera eindrucksvoll belegen.

Montag, 19. November 2007
DLRG-Symposium: "Lesen und Schreiben gut, Schwimmen mangelhaft"
ImageKinder sind Ertrinkungsgefahren besonders stark ausgesetzt. Nach Zahlen der DLRG ertranken im Jahr 2006 in Deutschland mindestens 29 Kinder im Vorschulalter und 63 Kinder und Jugendliche in der Altersgruppe 6 bis 20 Jahre.

300 Teilnehmer des DLRG-Symposium "Schwimmen" mit dem Schwerpunkt "Gesundheit, Kinder, Sicherheit" versuchte in der letzten Woche, Licht in das Dunkel der Unfallgründe zu bringen und auf die Problematik aufmerksam zu machen. Einen Blausand.de-Report zur Veranstaltung erhalten Sie hier.


Sonnabend, 17. November 2007
Dänemark soll 2008 sicherer werden
ImageIn unserem Nachbarland Dänemark ist die Zahl der Ertrinkungsopfer in den letzten Jahren deutlich angestiegen. Nach jedem der traurigen Todesfälle melden sich Kritiker zu Wort und weisen darauf hin, dass es an dänischen Stränden unzureichenden Einsatz von Rettungsschwimmern gibt. Meist folgten Ausreden von Bürgermeistern oder anderen Repräsentanten der Kommunen, die behaupten, dass auch Rettungsschwimmer die Unfälle nicht hätten verhindern können. Der Sommer 2007 wurde zum traurigen Rekord für Ertrinkungsunfälle. Mehr als 20 Menschen ertranken im Sommer 2007 entlang den dänischen Küsten. Die Stiftung TrygFonden und die Dansk Svømmeunion (Dänische Schwimmunion) wollen jetzt noch mehr Lebensretter rekrutieren, die mithelfen sollen, die dänischen Strände sicherer zu machen.

In diesem Jahr waren 120 Lebensretter im Einsatz, um 18 Türme zu besetzen. Diese Zahlen sollen steigen, deshalb sucht TrygFonden und Dansk Svømmeunion schon jetzt engagierte Rettungsschwimmer, wenn die Saison Ende Juni 2008 beginnt.

Mittwoch, 14. November 2007
15.-17.11.: DLRG-Symposium "Schwimmen" in Bad Nenndorf
ImageKinder sind Ertrinkungsgefahren besonders stark ausgesetzt. Nach Zahlen der DLRG ertranken im Jahr 2006 in Deutschland 29 Kinder im Vorschulalter und 63 Kinder und Jugendliche in der Altersgruppe 6 bis 20. Ein morgen im niedersächsischen Bad Nenndorf beginnendes DLRG-Symposium Schwimmen mit dem Focus “Gesundheit, Kinder, Sicherheit” (15.-17.11.2007) versucht, Licht in das Dunkel der Unfallgründe zu bringen und beschäftigt sich nach Angaben des Veranstalters mit den Themen Impulssetzung für die Werte des Schwimmens bei Kindern, Kommunikation beispielgebender Projekte der Kindersicherheit, Darstellung medizinischer Werte und Aspekte des Schwimmens, Weiterentwicklung präventiver Ansätze der Sicherheit im Schwimmen sowie mit Möglichkeiten der kindlichen motorischen Entwicklung durch Schwimmen. Blausand.de wird in der kommenden Woche über das Symposium und über die Ergebnisse der Veranstaltung berichten.

Freitag, 9. November 2007
“Sonne für Beate” muss restauriert werden
ImageDie Sonne für Beate, im Jahr 2000 durch den kürzlich verstorbenen Künstler Schoppi auf Formentera für alle Ertrinkungsopfer der Insel geschaffen, ist stark beschädigt.

Wind, Wetter und Sonnenstrahlung haben dazu beigetragen. Das Bild wurde im Oktober 2007 aufgenommen (Peter und Margret, vielen Dank). Wir planen, die Sonne für Beate im Mai 2008 zu restaurieren.


Mittwoch, 7. November 2007
Formentera-Fiesta in Hamburg zugunsten von Blausand.de
Rolf L?ke (Blausand.de), Jaume Ferrer (B?rgermeister von Formentera)Am Montagabend kam es in Hamburg zu einer außergewöhnlichen und begeisternden Veranstaltung.

Die Formentera-Liebhaber Knut Terjung und Matthias Graf Lambsdorff hatten zu einer Formentera-Fiesta mit 140 norddeutschen Inselfans und zahlreichen prominenten Gästen eingeladen. Alle Spenden des Abends kamen Blausand.de für Aktionen gegen das Ertrinken zugute. Bebilderte Impressionen zur Fiesta und persönliche Eindrücke erhalten Sie hier.

Montag, 5. November 2007
“Dr. Beach” und der schönste Strand in den USA
ImageEgal, welchen Strand “Dr. Beach” jedes Jahr zum schönsten Strand der USA ernannte – immer lag er entweder in Florida oder auf Hawaii.

Nicht so 2007: Jetzt liegt der schönste Strand vor der Küste des US-Bundesstaates North Carolina. Ocracoke (ausgesprochen: Agricoke) ist die südlichste bewohnte Insel der 200 Kilometer langen Outer Banks vor der Küste von North Carolina.

Der von Rettungsschwimmern bewachte Strand in Ocracoke hatte sich in den vergangenen beiden Jahren über den dritten und zweiten Platz an die Spitze geschoben. Er ist schwer zu erreichen, was ja kein Nachteil sein muss. Für die rund 500 Kilometer von der Hauptstadt Washington D.C. muss man acht ImageStunden Autofahrt rechnen; der nächste Jetflughafen, Norfolk, liegt 125 Kilometer von den Outer Banks entfernt, und die Pendelflüge in den Cessnas nach Ocracoke sind keine Alternative für Familien, die mit voll gepacktem Limousinen anzureisen pflegen. Der Traumstrand hat pulverfeinen Sand auf zwölf Meilen, Pelikane, Schildkröten, Delfine und nur eine Haiattacke seit 1935. Allerdings hat die Nummer 1 auch eine wilde Brandung mit "Rip-Currents", mit reißenden Strömungen. Man darf sich die Frage stellen, warum ein lebensgefährlicher Strand trotz Bewachung nun unbedingt zur Nummer 1 avancierte (Die Welt: "Rip currents", für den, der sich falsch verhält: "R.I.P", Rest-In-Peace).


Dr. Beach, bürgerlich Stephen Letterman, Direktor des ökologischen Labors an der Internationalen Universität von Florida, erstellt nach 50 Kriterien jedes Jahr eine Liste der saubersten und übelsten US-Strände.

Sonnabend, 3. November 2007
Jan Fedder, Botschafter der DGzRS: "Wat mutt, datt mutt"
Image"Wat mutt, datt mutt" (Was muss, das muss) sagt der Schauspieler Jan Fedder, Botschafter der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) in Bremen. Die Seenotretter haben in den ersten 10 Monaten dieses Jahres bei 1909 Einsätzen 825 Menschen aus Seenot gerettet und drohender Gefahr befreit. Auf arbeitsreiche zehn Monate blickt die DGzRS nach Abschluss der Saison für die Freizeitschifffahrt zurück. Mehr Einsätze und Rettungsaktionen prägten die Arbeit der Seenotretter in Nord- und Ostsee. Wenngleich Starkwind, Kälteeinbrüche und überdurchschnittlich viel Regen oft die Skipper und ihre Besatzungen in den Häfen Imagezurückhielten, halfen die DGzRS-Besatzungen allein an einem August-Wochenende 119 Menschen, die auf See in Gefahrensituationen geraten waren. Von Jahresbeginn bis 31. Oktober 2007 haben die Einheiten der Rettungsflotte in Nord- und Ostsee 1909 Einsatzfahrten (2006: 1840) für die gesamte Schifffahrt durchgeführt.

Jan Fedder würdigte die Arbeit der DGzRS immer wieder bei seinen zahlreichen Auftritten im Fernsehen - in Wort und Tat: „Was die Seenotretter machen, das ist praktizierte Verantwortung! Ich finde das großartig. Da weiß ich, dass ich mein Ehrenamt für eine durch und durch gute Sache angetreten habe!“  Fedder spendete 18.750 Euro vom Gewinn beim ARD - „Star-Quiz mit Jörg Pilawa“. Im Rahmen einer ImageAutogrammstunde auf der Fachmesse Internorga in Hamburg verzichtete er auf sein Honorar von 8000 Euro, die den Seenotrettern zugute kamen. Nicht unzufrieden ist die DGzRS über den Spendenverlauf in den ersten zehn Monaten dieses Jahres. Große Hoffnung wird in die letzten beiden Monate gelegt. In den kommenden Wochen wird sich das Seenotrettungswerk wieder an die Öffentlichkeit wenden, über seine Arbeit informieren und die Bevölkerung um Unterstützung bitten.

61 Seenotrettungsboote und Seenotkreuzer werden in Nord- und Ostsee, zwischen Borkum und Ueckermünde eingesetzt. 185 fest angestellte und rund 800 ehrenamtlich tätige Seenotretter sind auf 54 Stationen auf den Inseln und entlang der Küsten ständig einsatzbereit. Einen Blausand.de-Report über die DGzRS finden Sie hier.

Freitag, 2. November 2007
PKW im Wasser: raus aus dem Auto oder abwarten?
ImageIn den Niederlanden landen jedes Jahr mehr als 700 Autos versehentlich in einer der vielen Grachten. Rund 50 Menschen sollen dabei ums Leben kommen. Um für ihren nächsten Urlaub gerüstet zu sein, macht eine Journalistin die Probe aufs Exempel und taucht mit ihrem Wagen im Rotter See bei Köln ab. Der häufigste Rat in dieser Situation lautet: abwarten, bis das Auto komplett voll Wasser gelaufen ist und dann versuchen, die Tür zu öffnen. Doch im Ernstfall ist dieser Rat tödlich. Auch die Testerin schafft es nur mit Unterstützung von DLRG-Tauchern sowie einem Sauerstoffgerät, heil aus dem Auto rauszukommen. Aber wie verhält man sich im Fall des Falles richtig? Die Moderatorin macht eine zweite Tauchfahrt und bekommt Tipps zur Selbstrettung. Einen Bericht über den Test, der Leben retten kann, bringt die ARD am Sonntag, 4.11.2007, um 11 Uhr in der Sendung Kopfball - Wissensreporter im Einsatz.

Donnerstag, 1. November 2007
Tragödie in Portugal: wie konnte das passieren?
Ungewöhnlich viele Reaktionen erhielt Blausand.de auf die Ertrinkungstragödie in Portugal Ende September,Image als 4 Erwachsene, darunter ein deutscher Urlauber aus Niedersachsen, beim Rettungsversuch von drei Kindern ums Leben kamen. Wie konnte das passieren? Wie hätte diese Tragödie verhindert werden können? Was können wir besser machen?

Nach unseren Recherchen und nach Medien- und Augenzeugenberichten gibt es - wie so oft -  offensichtlich mehrere Gründe für den Unfall. Das vorhandene Warnschild am Strand von Tonel mit Hinweisen auf den im Oktober nicht mehr bewachten Strand gibt es nur in portugiesischer Sprache. Allerdings hätten die Erwachsenen auch ohne Hinweise feststellen können, dass es keine Bewachung gab und hätten die Kinder wegen der sichtbaren Wellenbewegungen und der Windverhältnisse nicht im Imagegefährlichen Bereich am Felsen spielen lassen dürfen. Die Erwachsenen hätten vielleicht auch die Surfer in der Nähe in die Rettungsbemühungen einbeziehen und deren Auftriebskörper (Bretter) nutzen sollen. Es ist nicht der erste Unfall an diesem Strand, und möglicherweise hätte auch ein Badeverbot bei unbewachten Strand das Unglück verhindern können, wie der folgende Leserbrief in der Hannoversche Allgemeinen Zeitung beschreibt, auf den uns Manfred Buttke hinweist:

"Vor über zwanzig Jahren habe ich an dem gleichen Strand bei Sagres Ähnliches erlebt. Während der Südstrand an der Algarveküste dort ruhiges, warmes Wasser hat, hat der Strand an der Atlantikseite meist starke Wellen, Strömungen und kaltes Wasser. In der Mitte des Strandes, aber völlig von Wasser umgeben, liegt ein riesiger Felsen in der Bucht. Nach einer hohen Flut in der Nacht gab es damals am Tag drauf eine extrem niedrige Ebbe. Dadurch und durch den nun näher an die Wasserlinie gerückten Felsen entstanden extreme Brandungsrückströme. An einer unter Wasser liegenden Kante oder Sandwelle war der Sog der zurücklaufenden Wellen so groß, dass man nur mit großer Kraftanstrengung an Land kam. Ein jung verheiratetes Paar, das sich wohl in der Nähe des Felsens aufgehalten hatte, kam nicht mehr an Land. Es kämpfte panisch gegen den Sog an, statt ruhig auf Hilfe zu warten oder es an einer anderen Stelle zu versuchen. Einem athletischen Mann gelang es, die Frau zu erwischen und an Land zu ziehen. Der Mann entglitt ihm, und dieser wurde dann auch noch völlig entkräftet an den Felsen geschleudert. Später wurde seine Leiche am Ende der Bucht angespült. Die Strandpolizei hatte in der Nacht davor die am Strand schlafenden Rucksacktouristen wegen der hohen Flut, die um Mitternacht den ganzen Strand unter Wasser setzte, vertrieben. Es gab aber am Tag drauf dort keine Rettungsschwimmer oder eine Warnung. Es dauerte auch sehr lange, bis der Rettungsdienst kam. Der Rettungswagen musste erst von Lagos kommen. Meiner Meinung nach sollte dieser Strand generell zumindest bei stärkerem Seegang gesperrt werden."
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