Aktuell im September 2007

Montag, 1. Oktober 2007
Blausand.de-Report über die "World Water Safety 2007"
ImageIn der portugiesischen Hafenstadt Porto trafen sich am letzten Wochenende 300 Wissenschaftler, Wasserretter und Funktionäre aus 53 Ländern zur World Water Safety Conference and Exibition, dem weltweit wichtigsten Kongress für Sicherheit im Wasser. Welche neuen Informationen und Erkenntnisse es in Portugal gegeben hat, erfahren Sie hier. Bitte lesen Sie den Bericht von Rolf Lüke im Blausand.de-Report.

Mittwoch, 26. September 2007
Weltweites Ertrinken:
Morgen beginnt die “World Water Safety” in Portugal
Im Juni 2002, vor mehr als fünf Jahren, fand der letzte weltweite Kongress gegen das Ertrinken, der "world congress on drowning" in Amsterdam statt. 500 Experten stellten damals fest, dass achtzig Prozent aller tödlichen Badeunfälle weltweit durch präventive Maßnahmen verhindert werden können. Danach war aber Funkstille. In den Medien war so gut wie nichts von der Veranstaltung zu lesen, das Programm war dürftig. Eine Veranstaltung mit weltweiter Beteiligung, die Zeichen für nachhaltige Aktionen gegen das Ertrinken setzen soll, sieht anders aus. Auch in Europa hat sich seitdem so gut wie Imagenichts zum Guten verändert. Es gibt weder seriöse Unfallstatistiken noch Risikobewertungen einzelner Strandabschnitte in Europa.  Man darf gespannt sein, ob die morgen im portugiesischen Porto beginnende World Water Safety (27.-29.9.) diesmal eine weltweit medienwirksame Veranstaltung mit richtungsweisenden Erkenntnissen für zukünftige Maßnahmen wird. Blausand.de wird an diesem Kongress teilnehmen, ihn kritisch verfolgen und am kommenden Mittwoch, 3. Oktober, an dieser Stelle über die Highlights berichten. Unsere Presseerklärung zum Kongress, die wir Medien und Organisationen in den europäischen Ländern zur Verfügung stellen, lesen Sie hier in deutscher Sprache und hier in englischer Sprache.


Montag, 24. September 2007
2-jähriger Junge in Jauchegrube ertrunken
ImageEin zweijähriger Junge ist am letzten Wochenende auf einem Bauernhof im Landkreis Cuxhaven (Niedersachsen) in einer Jauchegrube ertrunken. Das Kind sei wie häufig am Wochenende bei seinen Großeltern in Armstorf zu Besuch gewesen, sagte ein Polizeisprecher am Sonntag in Cuxhaven.

Beim Spielen war der Junge auf eine Eisenplatte geklettert, die zur Abdeckung der Jauchegrube verwendet wurde. Die Platte sei so stark durchgerostet und brüchig gewesen, dass der Kleine trotz seines geringen Gewichtes einbrach und in der Grube ertrank. Obwohl der Großvater den Jungen rasch bergen konnte, blieben die Reanimationsversuche eines alarmierten Notarztes erfolglos. Eltern und Großeltern des Kindes mussten nach dem Unfall von einem Seelsorger psychologisch betreut werden.

Sonnabend 22. September 2007
Formentera-Fiesta in Hamburg am 5. November 2007
ImageEtwa 120 norddeutsche Fans der Balearen-Insel Formentera treffen sich erstmalig zu einer Fiesta in Hamburg. Die Fiesta startet am Montag, 5. November 2007 um 19.30. Unter einer Reihe Prominenter, die sich als Liebhaber der kleinen Mittelmeer-Insel „outen“, sind auch der neue Bürgermeister von Formentera, Jaime Ferrer und sein Tourismus-Leiter Josep Mayans (eingeladen von “Air Berlin” und dem 5-Sterne Hotel „Sofitel Hamburg Alter Wall“). Der seit 30 Jahren auf der einstigen Hippie-Insel lebende Schriftsteller Niklaus Schmid wird aus seinem legendären Buch „Formentera - Der etwas andere Reiseführer“ lesen. Die gleichermaßen Imagelegendäre, 1981 auf Formentera vom NDR gedrehte Kult-Komödie „Mutschmanns Reise“ soll in Ausschnitten ein Revival erleben Schauspielerin Karin Rasenack und Regisseur Hanno Lunin sind dabei. Der Besitzer sowie der Chefkoch des Restaurants „Pequena Isla“ auf Formentera reisen an, um die norddeutschen Formentera-Fans mit speziellen Insel-Gerichten und entsprechenden Getränken zu verwöhnen – mit Unterstützung der TUI sowie „Jacques’ Wein-Depot“.

Unter den Gästen werden 3 Formentera-Flug-Reisen für 1 Woche (je 2 Personen) verlost – gesponsert von Air Berlin. Die Gewinner treffen dort natürlich auch den Kriminal- und Insel- Schriftsteller Niklaus ImageSchmid wieder. Wer gern zu dieser „Hommage für Formentera“ eingeladen werden möchte, in Norddeutschland lebt und sich mit Formentera besonders eng verbunden fühlt, möge sich - bitte bis 5. Oktober 2007 - mit einer Mail melden unter: Sollten mehr Bewerbungen eintreffen als Plätze zur Verfügung stehen, entscheidet das Los. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Erbeten wird am Abend des 5. November eine Spende zugunsten der Organisation Blausand.de, die ihren Ursprung auf Formentera hat.

Initiatoren und Organisatoren der Fiesta sind der Hamburger Kaufmann Matthias Graf Lambsdorff und der Fernsehjournalist Knut Terjung, für den Formentera seit 35 Jahren „zweite Heimat“ ist.

Donnerstag, 20. September 2007
Die besten Reisezeiten im Jahr
ImageWährend sich zumindest in Bremen das Wetter nicht entscheiden kann, ob es April oder November ist, sind die Wetterbedingungen an Urlaubsorten natürlich ein wichtiges Kriterium für die Wahl des Urlaubsziels. Und nicht immer sind die Informationen von Reisebüros und im Internet transparent und ehrlich. Die Balearen im Winter können erholsam sein, eignen sich aber nicht für Badeurlauber. In Thailand sind die Monate April bis Oktober von der Regenzeit bestimmt. Eine Orientierung ist deshalb empfehlenswert: Das Webportal Votello.de hat eine Reisezeittabelle zusammengestellt, die auf ideale Reisezeiten für Länder und Regionen hinweist.


Mittwoch, 19. September 2007
Mallorca: Zwei Deutsche beim Schwimmen und beim Surfen ertrunken
ImageAuf Mallorca ist am Strand von Son Serra de Marina ein 47-jähriger Deutscher beim Surfen am Strand ertrunken. Das gab die Gemeindepolizei von Santa Margalida bekannt. Demnach wurde der Mann von einem Badegast entdeckt, als sein Körper leblos im Meer trieb. Die Wiederbelebungsversuche durch die herbeigerufenen Rettungshelfer blieben erfolglos. Wie es zum Ertrinken des Deutschen am Strand von Son Serra de Marina kam, ist nach Meldungen von Mallorca Inselradio bisher noch unklar. Vor einigen Tagen ertrank abenfalls auf Mallorca ein weiterer Deutscher. Ursache könnte der starke Wellengang an der Playa de Muro gewesen sein. Zum Zeitpunkt, als der 48jährige ins Wasser ging, wehte die Rote Flagge am Strand. Familienmitglieder und Rettungsschwimmer zogen den leblosen Körper aus dem Meer, konnten ihn aber nicht mehr wiederbeleben. Zur selben Zeit konnte ein 15jähriger Badegast an der Playa von Can Picafort gerettet werden.


Dienstag, 18. September 2007
Gefährlichster Job in den USA: Fischer
ImageErtrunken, abgestürzt, von einem Gerüst gefallen, und all das während der Arbeitszeit. Die Todesrate in einigen Berufsgruppen in den USA liegt weit über den Normalwerten. Das US-amerikanische "Bureau of Labor Statistics" (BLS) hat ein Ranking der 10 gefährlichsten Berufe für das Jahr 2005 herausgegeben. Kriterium ist die Zahl der Todesfälle pro 100.000 Beschäftigten innerhalb der einzelnen Berufsgruppen. Den gefährlichsten Job haben die Fischer. Die Unglücksrate liegt hier bei 118,4 pro 100.000 Fischer. Die Sterblichkeitsrate ist somit um 30 Prozent höher als unter Arbeitern. Die gefährlichsten Berufe im Detail: 10. Bauarbeiter, 9. Arbeiter in der Landwirtschaft, 8. Truck-Fahrer, 7. Installateure von Hochspannungsleitungen, 6. Bauern und Farmer, 5. Abfallsammler, 4. Stahlarbeiter, 3. Piloten, 2. Holzarbeiter (wegen der abgelegenen Gebiete und der späten Hilfe), 1. Fischer. Aus nicht bekannten Gründen nicht mehr in der Wertung sind Soldaten. In der Statistik des Jahres 2004 (und vermutlich auch danach) belegen sie den traurigen ersten Platz.


Sonntag, 16. September 2007
Die beliebtesten Urlaubsinseln
Basierend auf Urlauberbefragungen, Berichten und Buchungsstatistiken hat das Webportal Votello.de die Top 20 der beliebtesten und meist gebuchten Trauminseln ermittelt. Die Top-Urlaubsinsel der Deutschen ist und bleibt die größte Insel der Balearen - Mallorca. Ebenfalls großer Beliebtheit unter deutschen Touristen Imageerfreuen sich die kanarischen Inseln, die auf den oberen Rängen der Top 20 rangieren. Die Ferieninsel Teneriffa belegt den 2. Platz hinter Mallorca. Auch Fuerteventura (Platz 3) und Gran Canaria (Platz 4) sind beliebte Inselziele unter den Urlaubern. Lanzarote schafft es auf den 7. Platz auf der Beliebtheitsskala der 20 beliebtesten Inseln. Die kleine Kanareninsel La Palma auf dem 14. Platz unter den Top 20.

Und hier die Insel-Hitparade: 1. Mallorca, 2. Teneriffa, 3. Fuerteventura, 4. Gran Canaria, 5. Ibiza, 6. Kreta, 7. Lanzarote, 8. Madeira, 9. Rhodos, 10. Malta, 11. Dominikanische Republik, 12. Djerba, 13. Korfu, 14. La Palma, 15. Zypern, 16. Mauritius, 17. Malediven, 18. Bali, 19. Menorca, 20. Sri Lanka.


Freitag, 14. September 2007
Formentera: Älterer Urlauber macht zwei Fehler und wäre fast ertrunken
ImageAm Mittwochabend wurde nach einem Bericht der Tageszeitung Diario de Ibiza ein 65-jähriger Urlauber aus der Schweiz auf Formentera (Balearen, Spanien) so gerade noch vor dem Ertrinken geretttet. Zwei Männer, einer davon Angestellter einer Cafeteria, stürzten ins Wasser, als sie bemerkten, dass der Mann, direkt vor der Uferpromenade von Es Pujols, nur wenige Meter vom Ufer entfernt zu ertrinken drohte. Einer der Retter berichtete, dass alles unheimlich schnell ging: „Ich sah, wie der Kellner rennend herauskam und ich spurtete hinter ihm her, riß mir die Kleider vom Leib und stürzte ins Wasser. Zusammen schleppten wir den bewusstlosen Schwimmer an Land.“ In kürzester Zeit traf eine Ambulanz ein, deren Besatzung mit Wiederbelebungsmaßnahmen begann, als der Mann das Bewusstsein wieder erlangte. Nach Informationen der Rettungskräfte wurde der Mann zuerst ins neue Krankenhaus auf Formentera eingeliefert, wo das medizinische Personal um sein Leben kämpfte. Wegen seines ernsten Zustandes wurde der Mann mit dem Helikopter nach Ibiza ins Krankenhaus Can Misses geflogen, wo er seitdem auf der Intensivstation liegt. Alles deutet darauf hin, dass der Badende einige Zeit am Strand entlang geschwommen sein muss, und dann, als ihn die Kräfte verliessen, große Mengen Wasser verschluckte, während er versuchte, sich an einem Boot, dass nur wenige Meter vom Ufer entfernt ankerte, festzuhalten.

Bisher war das Jahr 2007 auf Formentera ein Jahr ohne Ertrinkungsopfer (siehe weiter unten). Der Urlauber machte gleich zwei Fehler: Er schwamm allein und an einem unbewachten Strandabschnitt. Hinzu kommt, dass er älter und wohl gesundheitlich wohl auch vorgeschädigt ist und als Senior zu einer Risikogruppe im Urlaub gehört.


Mittwoch, 12. September 2007
Alkohol, All Inclusive, Kreislauf
ImageAlkohol und Schwimmen stellt oft eine lebensgefährliche Mischung dar. Viele sonnenhungrige Touristen unterschätzen die Gefahr von Alkohol bei Hitze und besonders beim Baden und Schwimmen. Wasserretter vermuten, dass jeder zehnte tödliche Wasserunfall mit Alkohol zu tun hat. Die Allgemeinmedizinerin Jessica Hinteregger-Männel erklärt die Wirkung von Hitze und Alkohol auf den Körper: "Alkohol und Hitze führen im Körper zu einer Erweiterung der Gefäße. Dadurch sinkt der Blutdruck und es kann zu Kreislaufproblemen bis hin zu einem Kollaps und Herzstillstand kommen. Passiert dies im Wasser, ist selbst ein geübter Schwimmer chancenlos und ertrinkt." Eine Umfrage des Internet-Gesundheitsportals QualiMedic im August 2007 ergab, dass 20 Prozent aller All-Inclusive-Urlauber mehr Alkohol trinken. All-Inklusive-Reisen sind beliebter denn je. Gerade bei diesen Angeboten ist die Verlockung groß, den Durst am Strand oder Hotelpool mit kostenlosen Cocktails und diversen alkoholischen Getränken zu stillen und sich erst mal ins Wasser zu werfen.


Sonntag, 9. September 2007
Die Tragödie auf den Kanarischen Inseln geht weiter
ImageDas stille Ertrinken der Afrikaner auf den Kanarischen Inseln geht weiter. Eine neue Flüchtlingstragödie vor Gran Granaria hat zehn Nordafrikaner das Leben gekostet. Ihr Boot sei in der Nacht zum Freitag rund 20 Meter vor der Südküste der Insel auf einen Felsen gelaufen, teilten die spanischen Rettungskräfte in Las Palmas mit. Den insgesamt 18 Insassen wurde ein tragischer Irrtum zum Verhängnis: Im Glauben, sie hätten Land erreicht, sprangen sie in der Dunkelheit über Bord. Obwohl das Wasser in dieser Gegend nur zwei Meter tief ist, waren zehn von ihnen nicht mehr in der Lage, die Küste zu erreichen. Sie waren zu erschöpft oder konnten nicht schwimmen, weil ihre Gelenke durch die lange Überfahrt in dem kleinen Holzkahn steif geworden waren. Die übrigen Acht konnten sich selbst an Land retten oder wurden von der Küstenwache aus dem Wasser gezogen. "Obwohl das Meer an dieser Stelle ruhig ist wie ein Schwimmbecken, sanken sie wie Steine", sagte ein Taucher der Guardia Civil. Die Opfer sind zwischen 16 und 20 Jahre alt und stammen vermutlich aus Marokko oder Algerien.


Sonnabend, 8. September 2007
"Fachberater Wasserrettung" : Handbuch für Organisationen
ImageEin Handbuch für Menschen und Organisationen, die mit der Wasserrettung beschäftigen, ist als Ringordner im Format Din A 4 im Fachverlag Matthias Grimm erschienen und kann zum Preis von 59 Euro bestellt werden. Die Publikation empfehlen wir vor allem politisch Verantwortlichen wie etwa Kommunen, die sich hier über die organisatorischen und technischen Voraussetzungen für den Rettungsdienst am Badesee informieren und auch die Kosten dafür ermitteln können. Das Handbuch ist in Form eines Ringordners erschienen und stellt, ergänzt mit eigenen Unterlagen, ein ideales Werkzeug für die Vorbereitung auf und die Durchführung von Einsätzen dar. Das Handbuch richtet sich an politisch Verantwortliche, Verbindungsoffiziere und -beamte, die Leiter der Stäbe, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller an der Gefahrenabwehr beteiligten Behörden und Hilfsorganisationen sowie Ausbildungseinrichtungen.



Donnerstag, 6. September 2007
Verantwortung der Reiseveranstalter nur im markierten Bereich
ImageWer als Reiseveranstalter einen Badeurlaub am Meer anbietet, hat auch für die Sicherheit der Gäste beim Schwimmen am Strand des gebuchten Hotels zu sorgen. Allerdings ist diese Verantwortung  in der Regel auf den mit Bojen abgesperrten Wasserbereich beschränkt. Das hat das Landgericht Köln entschieden (AZ: 4 0 99/06). Abgewiesen wurde damit die Klage einer deutschen Urlauberin, die beim Schnorcheln vor der Küste der Dominikanischen Republik von einem Sportboot überfahren und von der Schiffsschraube erheblich verletzt worden war. Im Hotelprospekt war von einer "weit geschwungenen, geschützten Sandbucht" die Rede, die "ideal für den Wassersport geeignet" sei. Diese Formulierung enthalte, so das Gericht, nicht die Aussage, dass das gefahrlose Baden im gesamten Wasserbereich gewährleistet sei.


Mittwoch, 5. September 2007
Formentera: 2007 bisher ohne Ertrinkungsopfer
ImageEine sehr gute Meldung erreicht uns heute. An den Stränden der Baleareninsel Formentera hat es in diesem Jahr bisher keinen einzigen Todesfall gegeben. Von Mai bis August betrug die Mannschaftsstärke 10 socorristas. Ab September werden noch 5 Rettungsschwimmer eingesetzt, die die Strände am Migjorn und Levante überwachen. In der  Saison 2007 haben die Schwimmer 70 Einsätze durchgeführt, bei denen Menschen aus dem Meer gerettet werden mussten. Ein denkwürdiger Einsatz, berichtet die Tageszeitung Diario de Ibiza, erfolgte im Juli, als 27 Schüler, die sich auf einem Ausflug am Migjorn befanden, gerettet werden mussten. Die Schüler hatten sich trotz gelber Flagge ins Wasser gewagt und nur, weil zwei Rettungschwimmer schon vor ihrer Arbeitszeit am Strand waren, konnte Schlimmeres verhindert werden. Für die Saison 2008 planen die Verantwortlichen die Rettungskräfte auf 18 aufzustocken, um so auch die Strände der Cala Saona, Ses Platgetes und Es Calo abzudecken, die bisher noch keine Überwachung haben.


Dienstag, 4. September 2007
Bis August 2007 mindestens 360 Opfer in Deutschland
Die bisherige Logik, nach der in schönen Sommern wesentlich mehr Menschen als in kühlen und Imageregnerischen Jahren ertrinken, muss zumindest nach den heute veröffentlichten Zahlen der DLRG in Frage gestellt werden. In den ersten acht Monaten dieses Jahres sind in Deutschland mindestens 360 Menschen ertrunken. Damit bewegen sich die Zahlen auf dem Niveau der Jahre 2005 und 2004, die ebenfalls einen regnerischen Sommer hatten. Im Vergleichszeitraum des Jahres 2005 waren 346 Personen ertrunken, ein Jahr zuvor waren es 376. Wieder sind die unbewachten Badeseen und Flüsse mit 270 Ertrinkungstoten die Unfallschwerpunkte. Die DLRG-Statistik weist 149 tödliche Unfälle in Flüssen und 121 in Seen und Teichen aus. Drei von vier ImageTodesfällen ereigneten sich damit in diesen Gewässern. An den Küsten von Nord- und Ostsee ertranken 19 Menschen. Die Badestellen werden in den Sommermonaten von Mitte Mai bis Mitte September von Rettungsschwimmern bewacht. 31 Menschen ertranken in Kanälen und Hafenbecken, 13 in Schwimmbädern und neun in privaten Gartenteichen und Swimmingpools. Der Trend der vergangenen Jahre, dass viele ältere Menschen ertrinken, hält nach DLRG-Zahlen an. Nahezu die Hälfte aller Opfer war 50 Jahre und älter. Allein in der Altersklasse 66 - 70 Jahre ertranken 41 Personen, 34 waren zwischen 61 und 65 Jahren alt. 16 Kinder waren noch im Vorschulalter, als sie ertranken.

Sonntag, 2. September 2007
Die zehn Hauptgründe für das Ertrinken in Deutschland
ImageAllgemeinplätze als Begründung für das Ertrinken gibt es mehr als genug. Blausand.de geht mit den 10 Hauptgründen für das Ertrinken einen anderen Weg, denn: immer mehr Menschen ertrinken in Deutschland. Über 600 Menschen starben im Jahr 2006.  Mindestens 324 Todesopfer waren es bis Mitte Juli 2007. Dabei war der verregnete deutsche Sommer 2007 eine reine Farce. Warum schnellen die Zahlen also in die Höhe? Warum ertrinken Menschen? Blausand.de nennt Ihnen die zehn Hauptgründe für den Ertrinkungstod in Deutschland. Hier geht es zum Report über die 10 Hauptgründe für das Ertrinken.

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