Europa
Unfallatlas Europa 2005

ImageWenn man die Gründe für Unfälle kennt, kann man sich besser schützen. Auf dieser Seite dokumentieren wir beispielhaft Badeunfälle in Europa, die im Meer, in Badeseen, Flüssen oder im privaten Bereich geschehen sind. Blausand.de versucht, mit dieser Dokumentation zu mehr Prävention beizutragen.

Bitte tragen Sie dazu bei, dass die Dokumentation laufend aktualisiert wird und teilen Sie uns Ihre Beobachtungen mit.

Wenn Sie in deutschen oder europäischen Zeitungen oder in anderen Medien - auch während Ihres Urlaubs - Berichte über Badeunfälle und Strandsicherheit in europäischen Ländern  entdecken oder Zeuge von Badeunfällen in Europa werden, mailen oder faxen Sie uns die Informationen bitte nach Ihrem Urlaub unter oder an die  Faxnummer von Blausand.de (0421 / 36 49 050) zu. 


September 2005 30. September 2005, Agualique, Fuerteventura (Spanien)
Ihr Urlaub auf Fuerteventura endete für ein junges Paar aus Deutschland
tödlich. Die 33-jährige Nicole Guebel und der 37-jährige Fran Sebastian
sind gestern vor der Küste vor Agualique im Westen der Insel ertrunken.
Das junge Pärchen verlebte seinen Urlaub in Costa Calma. Sie hatten an
einem organisierten Ausflug des Hotels in den Westen der Insel
teilgenommen. Gegen 11.00 Uhr morgens kletterte Nicole Guebel auf einen
Felsen in der Nähe des Meeres, damit ihr Freund ein Foto von ihr machen
konnte. Plötzlich zog sie eine große Welle aufs Meer hinaus. Ihr Freund
warf sich sofort in die Wellen, um sie zu retten. Wegen der starken
Strömung konnte er sie aber nicht erreichen. Die Wellen sogen auch ihn
in die Tiefe.

Die Reisegruppe benachrichtigte sofort den Notdienst. Kurz darauf trafen
Polizei, Notdienst, ein Rettungshubschrauber ein, die sofort die Suche
nach den jungen Menschen begannen. Nach einer Stunde fand der
Hubschrauber den leblosen Körper von Fran, der an der Meeresoberfläche
trieb. Sie zogen seinen Körper an Bord. Sein Körper wies Zeichen von
harten Schlägen auf, weil er von den Wellen gegen die Felsen geschlagen
wurde. Um 18.25 Uhr fand eine Patrouille der Guardia Civil den Leichnam
von Nicole auf einem Felsen. Die beiden Leichen wurden ins Hospital
General von Fuerteventura gebracht. In einer Autopsie soll nun
herausgefunden werden, ob die beiden ertrunken sind oder durch die
Schläge an die Felsen starben. Anschließend werden ihre Körper nach
Deutschland überführt.

Die Küste, an der sich der Unfall ereignet hat, ist in Fuerteventura als
„Meer des Nordens“ bekannt. Es ist eine höchst gefährliche Küste, vor
der selbst die Einwohner von Fuerteventura großen Respekt haben. Hier
prallen die Wellen mit großer Kraft auf die felsige Küste. Jedes Jahr
sterben hier selbst erfahrene Personen wie beispielsweise Fischer.

27. September 2005, Camp de Mar, Mallorca (Spanien)
Ein deutscher Arzt ist in Camp de Mar beim Baden ertrunken. Der Unfall
ereignete sich am Strand des Küstenortes. Badegäste sahen den
62-Jährigen regungslos im Wasser treiben und brachten ihn an Land. Trotz
sofort eingeleiteter Wiederbelegungsversuche konnten die Sanitäter nur
seinen Tod feststellen. Die Ehefrau des Deutschen erlitt einen
Nervenzusammenbruch. Die Obduktion soll klären, ob der Mann
möglicherweise im Wasser einen Herzinfarkt oder einen Kreislaufkollaps
erlitt.

23. September 2005, Playa de los Amadores, Gran Canaria (Spanien) 

Die 72 Jahre alte deutsche Touristin Gerta Elisabeth kommt gegen Mittag beim Baden an der Playa de los Amadores ums Leben. Der Körper der 72 Jährigen wird ca. 20 Meter westlich des Strandabschnittes bei den vorgelagerten Wellenbrechen gefunden. Rettungsschwimmer des Amadores-Strandes bergen den leblosen Körper der Frau aus dem Atlantik. Die sofort alarmierten Rettungskräfte versuchen vergeblich die 72 Jährige wiederzubeleben.
21. September 2005, Can Pere Antoni, Palma/Mallorca (Spanien)
Ein 85-jähriger Deutscher ist am kleinen Stadtstrand Can Pere Antoni an
der Kathedrale von Palma ertrunken. Der Mann hatte im Meer gebadet, als
er plötzlich bewegungslos im Wasser trieb. Badegäste zogen den Mann an
Land und riefen sofort einen Rettungswagen. Allerdings kam für den
85-Jährigen bereits jede Hilfe zu spät. Die Polizei geht davon aus, dass
der Deutsche beim Baden einen Herzinfarkt erlitt.

August 200515. August 2005, Ses Illetes, Formentera (Spanien)
Ein spanischer Tourist aus Valencia liegt nach einem schweren Badeunfall im Koma. Montag Nacht gegen 1.30 Uhr springt er in Ses Illetes auf der Höhe des Kiosks „El Ministre“ ins Wasser und stößt heftig auf einige Felsen auf, die er bei Dunkelheit nicht sehen kann. Er erleidet schwerste Rückenmarksverletzungen und wird per Rettungshubschrauber ins Hospital Can Misses von Ibiza gebracht. Sein Zustand ist nach Auskunft der Ärzte äusserst kritisch.

4. August 2005, Nymindegab, Esbjerg/Jütland (Dänemark)
Zwei deutsche Touristen sind im Westen Dänemarks ertrunken. Wie die Polizei mitteilte, waren der Mann und seine Mutter mit drei anderen Familienmitgliedern in Nymindegab, rund 30 Kilometer nördlich von Esbjerg (Jütland), beim Baden. Sie seien bei starkem Westwind in die Strömung vor der Küste geraten. Nach den Verunglückten wurde mit einem Hubschrauber und einem Seenotrettungsboot gesucht - doch ohne Erfolg. «Es war sehr windig und die Strömung kräftig», sagte ein Polizeisprecher. Angaben über das Alter oder die Heimatstadt der Opfer machte die Polizei nicht. Die 38-jährige Ehefrau des verunglückten Mannes musste im Krankenhaus behandelt werden. Ihr 10 Jahre alter Sohn und ihre 16-jährige Tochter begleiteten sie nach Angaben der Polizei, waren aber beide unverletzt. Nach Angaben der Behörden sind in Dänemark in diesem Jahr bisher schon 14 Menschen ertrunken - so viele wie im gesamten vergangenen Jahr.

4. August 2005, La Marina, Costa Blanca (Spanien)
Ein 15-jähriger Deutscher und seine 44-jährige Mutter ertrinken bei La Marina. Offenbar wurden beide von einer Unterströmung erfasst und sind aufs offene Meer hinausgezogen worden. Die Rettungskräfte, die aus Guardamar und Santa Pola zum Unglücksort komen, können die beiden nicht wiederbeleben.

3. August 2005, Llucmayor, Mallorca (Spanien)
Ein Rettungsschwimmer hat in einem Hotel in der Gemeinde Llucmayor einen dreijährigen Jungen aus Belgien wiederbelebt. Das Kind war aus bisher ungeklärten Gründen in den Swimmingpool des Hotels gefallen. Der Rettungsschwimmer und eine weitere Person zogen den bewusstlosen Kleinen aus dem Wasser und begannen sofort mit Wiederbelebungsmaßnahmen. Das Kind wurde dann ins Krankenhaus gebracht. Es ist inzwischen außer Gefahr.

3. August 2005, Valencia (Spanien)
Seit Juni dieses Jahres sind im Bereich Valencia 13 Menschen durch Ertrinken ums Leben gekommen. Der schlimmste Tag war Mittwoch der letzten Woche. An diesem Tag verloren allein im Bereich der "Comunidad Valenciana" drei Frauen ihr Leben im Wasser - an den Stränden von Alicante, Cullera und Pilar de la Horadada. Spanien scheint sich damit auch 2005 erneut zum gefährlichsten Badeland in Europa zu entwickeln. In den europäischen Urlaubswochen ertrinken an der spanischen Mittelmeerküste, auf den Balearen und den Kanarischen Inseln täglich (!) zwischen 10 und 15 Menschen.

Juli 200531. Juli 2005, Plav, Insel Krk (Kroatien)
Ein Badeunfall hat einen Urlauber aus Niederösterreich in Kroatien das Leben gekostet. Der 58-Jährige ertrank beim Schwimmen vor der Insel Krk. Mann trieb leblos im Meer Der Tourist ging am Strand Plav nahe dem Ort Krk schwimmen. Gegen 15.00 Uhr bemerkten andere Strandbesucher, dass der Mann leblos im Meer trieb. Sie alarmierten die Behörden. Für den Verunglückten kam aber jede Hilfe zu spät. Beim Opfer handelt es sich Angaben der Polizei in Rijeka zufolge um einen 58-jährigen Mann aus Niederösterreich. Das Außenministerium bestätigte auf Anfrage der Austria Presse Agentur den Unfall.

30. Juli 2005, Maggia, Lugano (Tessin, Schweiz)
Zwei Frauen und ein Mann aus Deutschland, eine 48-jährige Mutter, ihre 20-jährige Tochter sowie ihr Sohn sind von der hoch gehenden Maggia im Tessin fortgerissen worden und ertrunken. Die Mutter und ihre beiden Kinder gehörten zu einer Gruppe von Touristen aus der deutschen Bodenseeregion. Sie waren bei Cavergno in die Maggia gestiegen und wurden von einem plötzlichen Hochwasser überrascht. Die Leiche der Tochter wurde am Sonntagvormittag rund zehn Kilometer unterhalb der Unfallstelle bei Someo geborgen, wie ein Sprecher der Kantonspolizei Tessin auf Anfrage bestätigte. Die Mutter war bereits am Samstag bei Cevio gefunden worden. Der Sohn wurde erst Tage später geborgen. Die Suche nach den Kindern hatte am Samstagabend zunächst ohne Erfolg abgebrochen werden müssen. Augenzeugen berichteten im Tessiner Radio, dass die beiden Kinder sich ebenfalls ans Ufer retten konnten. Weil sie aber ihre Mutter an Land holen wollten, waren sie wieder ins Wasser gesprungen und ebenfalls abgetrieben worden.

29. Juli 2005, Pollença, Mallorca (Spanien)
Ein vierjähriges Kind deutscher Eltern wird in Pollença in letzer Sekunde vor dem Ertrinken gerettet. Laut Rettungsdienst war das Kind in den Swimming-Pool eines Privathauses am Hafen von Pollença gefallen und hatte offensichtlich das Bewusstsein verloren. Nachdem die Eltern den Notdienst gerufen hatten, brachte ein Krankenwagen das Kind sofort ins Krankenhaus Son Dureta in Palma. Hier liegt das Kind in kritischem Zustand auf der Intensivstation. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar.

27. Juli 2005, Mattervispa, bei Zermatt (Schweiz)
In der Mattervispa bei Zermatt kommen in der Nacht zwei Menschen ums Leben. Eine Leiche wird am Morgen rund zehn Kilometer flussabwärts gefunden. Ein Mann wird am frühen Morgen unterhalb von Randa tot aufgefunden, wie die Walliser Kantonspolizei mitteilt. Die zweite Person wurde trotz intensiver Suche zunächst nicht gefunden. Personen hatten gegen 2.30 Uhr gemeldet, dass auf der Höhe der Suneggabahn zwei Personen von der Mattervispa mitgerissen wurden und um Hilfe geschrien hätten. Sofort wurden die Feuerwehrkorps von Visp, Randa und St. Niklaus, die Rettungsstationen von Zermatt und Randa sowie Rettungstaucher angefordert. Um 7 Uhr wurde unterhalb von Randa ein tote Person gefunden. Seine Identität ist noch nicht bekannt, eine Vermisstmeldung ist nicht eingegangen. Um 11.20 Uhr fanden die Rettungskräfte nach intensiver Suche auch die Leiche der zweiten vermissten Person, eine junge Frau.

Juni 200527. Juni 2005, Arve, Annemasse (Frankreich)
Mit einem Helikopter und zehn Tauchern hat der französische Zivilschutz am Montag die Suche nach der Leiche eines zehn Jahre alten Mädchens fortgesetzt. Das Kind war am Sonntag im Fluss Arve zwischen Annemasse und Genf zusammen mit seiner Schwester und seiner Mutter ertrunken. Die Leichen der Mutter und des zweiten, sieben Jahre alten Kindes hatte die Feuerwehr schon am Vortag gefunden. Die Familie hatte sich am Sonntag am Arve-Ufer in der Region Haute-Savoie erfrischen wollen. Nach ersten Informationen wurden die Mädchen von der Strömung mitgerissen. Die Mutter sprang in den Fluss, um sie zu retten, ertrank aber dabei. Ihr Mann und die beiden weiteren Kinder im Alter von 14 und 16 Jahren wurden unter Schock in ein Krankenhaus gebracht.

27. Juni 2005, Algund (Meran, Südtirol)
Gegen 16 Uhr ertrinkt eine deutsche Urlauberin im Schwimmbad des Hotels „Vernetzerhof“ in Algund. Derzeit ist noch nicht geklärt, weshalb die Frau ertrank, obwohl sie, laut Angaben der Tochter, eine gute Schwimmerin war. Die 75-jährige Edeltraud Jürges aus Duisburg war mit ihrer Tochter in Algund im Urlaub. Den Nachmittag verbrachten die beiden am Pool des „Vernetzerhofes“. Laut ersten Angaben verließ die Tochter kurz das Schwimmbad, um im Hotelzimmer etwas zu holen. Als sie zurückkehrte, trieb der leblose Körper der Mutter auf der Wasseroberfläche. Trotz des sofortigen Einsatzes der Sanitäter kann die Frau nicht mehr gerettet werden. .

25. Juni 2005, Lanzaroteña de Bastian, Costa Teguise, Lanzarore (Spanien)
Gegen 18 Uhr ertrinkt ein Mann am Strand von Lanzaroteña de Bastian an der Costa Teguise auf der kanarischen Urlaubsinsel Lanzarote. Strandbesucher entdecken ihn leblos im Wasser. Die später eintreffenden Rettungskräfte können sein Leben nicht mehr retten und ihn zunächst nicht identifizieren.

25. Juni 2005, Menorca / Balearen (Spanien)
Ein britischer Junge im Alter von 2 Jahren ertrinkt in einem Swimmingpool des Hotels "Marine Hotel" auf Menorca. Nach Zeugenaussagen lief der Junge plötzlich ohne seine Eltern vom Hotelzimmer an den Swimmingpool des Hotels und fiel dort hinein. Erst am nächsten Morgen gegen 6 Uhr wurde er im Swimmingpool gefunden.

22. Juni 2005, Mallorca (Spanien)
Ein 69-jähriger Deutscher ertrinkt am Strand von Cala Santanyí an der Südküste von Mallorca. Strandbesucher entdecken den Mann im Wasser treibend. Sie alarmieren sofort Rettungssanitäter und die Guardia Civil. Deren Wiederbelebungsmaßnahmen am Strand bleiben jedoch erfolglos. Die Rettungskräfte gehen davon aus, dass der Mann bereits tot war, als er aus dem Wasser gezogen wurde.

21. Juni 2005, Widnau (St. Gallen), Bielersee (Nidau), Aare (Aargau, Schweiz)
In der Schweiz werden am selben Tag drei Badeunfälle gezählt. Zwei verunfallte Männer konnten nur noch tot geborgen werden. Ein 20-jähriger Mann wird noch vermisst. Die Polizei geht davon aus, dass er ebenfalls ertrunken ist. Badeunfälle haben am Dienstag in der Schweiz vermutlich drei Tote gefordert. Ein 69-jähriger Badegast ertrank im Naturweiher des Schwimmbades Aegeten in Widnau (St. Gallen). In Nidau ertrank ein 70-Jähriger im Bielersee. Im aargauischen Windisch wurde ein Mann in der Aare vermisst. Der 69-jährige Mann war am Dienstagmittag von seiner Frau in die Badi in Widnau gebracht worden, wie die St. Galler Kantonspolizei am Mittwoch mitteilte. Als sie ihn am späten Nachmittag noch nicht erreichen konnte, meldete sie sich bei der Badeanstalt. Die Kleider des Mannes wurden in der Nähe des Weihers gefunden. Um etwa 21 Uhr entdecken sie die Leiche in der Nähe des Flosses auf dem Grund des Weihers. Schwimmer entdeckt Toter auf Seegrund. Der verunfallte 70-Jährige aus der Region Biel war von einem Schwimmer entdeckt worden. Dieser war um 16.15 Uhr beim Strandbad Nidau in den Bielersee hinaus geschwommen, wie die Berner Kantonspolizei schreibt. Plötzlich sah er unter sich auf dem Seegrund, in etwa drei Metern Tiefe, eine Person liegen. Er alarmierte sofort die beiden Bademeister, die ihm zur Hilfe eilten. Sie konnten den rund 50 Meter vom Ufer entfernten Mann bergen und ans Ufer ziehen. Dort wurde sofort mit einer Reanimation begonnen. Ein Arzt konnte jedoch nur noch den Tod des 70-jährigen Mannes aus der Region feststellen. Gemäss bisherigen Erkenntnissen ertrank er beim Schwimmen. Ebenfalls am Dienstagnachmittag wollte eine Gruppe von drei Schwimmern in Brugg auf der Höhe der Brücke «mittlere Umfahrung» die Aare überqueren, wie die Aargauer Kantonspolizei mitteilte. Die Gruppe wollte zu der weiter unten liegenden Insel beziehungsweise dem Brugger Schachen schwimmen. Dabei sei ein 20-jähriger Schweizer aus dem Bezirk Baden plötzlich abgetrieben und vom Wasser mitgerissen worden. Seine Begleiter hätten ihn schliesslich aus den Augen verloren. Trotz dem Einsatz von mehreren Booten und insgesamt 33 Angehörigen von Militär, Pontonierfahrern, Ambulanz, Stadt- und Kantonspolizisten habe der vermisste Mann vorerst nicht aufgefunden werden können. Die Polizei geht davon aus, dass er in der Aare ertrunken ist.

20. Juni 2005, Innsbruck (Österreich)
Im Tivoli-Schwimmbad in Innsbruck ertrinkt ein achtjähriges Mädchen. Die Nichtschwimmerin wird leblos im Familienbecken treibend entdeckt. Die Bademeisterin kann das Mädchen zwar reanimieren, auf dem Weg in die Klinik verstirbt das Kind jedoch. Es ist unklar, wie die Nichtschwimmerin in das Familienbecken gelangte. Das Kind hatte sich kurz zuvor noch beim gegenüber liegenden Kinderbecken aufgehalten.

4. / 8. Juni 2005, Mallorca (Spanien)
Bei Badeunfällen auf Mallorca ertrinken zwei deutsche Touristen. In Portocolom an der Südostküste der Insel ertrinkt ein 46 Jahre alter Mann. Er ist im Meer plötzlich ohnmächtig geworden. Zu spät kommt auch jede Hilfe für eine 54 Jahre alte Urlauberin an der Playa Torà in Peguera (Südwestküste). Gegen 9.30 Uhr beginnt sie sich unwohl zu fühlen. Als der Notarzt kommt, ist sie bereits tot.

6. Juni 2005, Chalkidiki, Kassandra (Griechenland)
Beim ersten Badegang am ersten Urlaubstag wird die 57-jährige Österreicherin Christine Gruber von der Strömung erfasst und geht unter. Die als gute Schwimmerin bekannte Frau war mit Freundinnen in eine abgelegene Bucht zum Schwimmen gegangen. Eine Freundin schlägt sofort Alarm. Mit Hubschraubern und Booten sucht man vergeblich nach der Schwimmerin. Ihre Leiche wird einen Tag später an den Strand geschwemmt. Christine Gruber hinterlässt Ehemann und zwei erwachsene Söhne.

Mai 2005 7. Mai 2005, Teneriffa, Kanarische Inseln (Spanien)
Ein belgisches Ehepaar ertrinkt vor der Südküste Teneriffas, als es beim Baden im Meer von einer hohen Welle überrascht wird. Der 53-jährige Mann und seine 44-jährige Ehefrau waren mit ihren beiden 13-jährigen Töchtern zu Besuch bei einer belgischen Residentin. Am Unglückstag schwimmen sie vor der Küste von Montaña Amarilla in der Gemeinde Arona, wo es schon des öfteren zu gefährlichen Vorfällen aufgrund des rauhen Wellenganges gekommen ist. Die Rettungskräfte können nichts mehr für das Paar tun und müssen noch zahlreiche Urlauber darauf hinweisen, die trotz der gerade unternommenen Rettungsmaßnahmen weiterhin im Meer baden wollten, dass sie das Wasser verlassen sollen. 


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