Checkliste für Städte und Gemeinden
ImageFür Städte und Gemeinden mit offiziellen und nicht offiziellen (so genannten "wilden") Badestellen gelten folgende Empfehlungen:

ImageErstellen Sie unbedingt eine Gefahrenanalyse für Ihre Badestellen. Die wichtigsten Kriterien für eine weitestgehend sichere Badestelle in Ihrer Gemeinde sind: Bewachungssituation, Frequentierung und Übersichtlichkeit, das Vorhandensein von Gefahren wie Unterwasserbewuchs und Temperaturveränderungen, bisherige Unfallstatistik, Möglichkeit eindeutiger Standortbestimmung im Notfall sowie Alarmierungsmöglichkeiten des Rettungsdienstes bei einem Unfall.

Helfen können Ihnen dabei die Wasserrettungsorganisationen. Wenn Sie dazu Fragen haben, können Sie sich auch mit Blausand.de  unter in Verbindung setzen. Ein Kriterien- und Bewertungsschema stellen wir Ihnen gegen Selbstkosten zur Verfügung.

ImageSetzen Sie im Fall von problematischen oder kritischen Bedingungen einen Wasserrettungsdienst oder zumindest einen Bewachungsdienst ein, der zumindest während der Schulferien und bei gutem Wetter beobachten, Erste Hilfe leisten und die Rettungskette auslösen kann. Vereinbaren Sie feste Bewachungszeiten, wenn Sie einen Rettungsdienst beauftragen und geben Sie diese Informationen als "Kernbewachungszeit" über die Tageszeitung und sonstige geeignete Medien an die Badegäste, Eltern und Familien weiter.

ImageBauen Sie die Servicebetriebe an der Badestelle (Kiosk, Restaurant, Bootsverleih) in Maßnahmen für mehr Badesicherheit ein (Anlaufstelle, Erste Hilfe-Ausrüstung, Alarmierung) ein. Machen Sie im Interesse von mehr Badesicherheit gegebenenfalls die Erteilung und Verlängerung der Konzessionen von der Erfüllung der Voraussetzungen abhängig.

Sorgen Sie dafür, dass in öffentlichen Publikationen wie in Tageszeitungen und in Broschüren vor Ort auf Baderegeln und spezielle Gefahren an der Wasserstelle und auf die Bewachungssituationen hingewiesen wird. Freizeitschwimmer wünschen sich diese Informationen und betrachten diese als dankenswerte präventive Maßnahme und als kommunale Serviceleistung. Tabuisieren Sie das Thema Badesicherheit nicht.

ImageBerücksichtigen Sie, dass bei entsprechendem Badewetter und bei attraktiven bzw. stark frequentierten Badestellen ein durch Schilder gekennzeichnetes Badeverbot praktisch keine Rolle spielt. Sorgen Sie in diesem Fall für wirksame Absperrung der Badestelle bzw. für Einhaltung der Bestimmungen durch entsprechende Kontrollen und kommunizieren Sie diese Maßnahmen.

ImageFalls Sie die Badestellen nicht wirksam (!) absichern oder einen Wasserrettungs- oder Bewachungsdienst stellen, gehen Sie das Risiko ein, die Verkehrssicherungspflicht nach §§ 823 ff. zu verletzen, was zivilrechtliche und gegebenenfalls auch strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen kann.


© Blausand.de 2010. Alle Rechte vorbehalten. Blausand.de-Hotline für Schwimmer, Eltern und Familien, Kommunen und Journalisten: 0172/4003073 (1.5.-30.9.2010, täglich 10-17 Uhr). Haben Sie Anregungen für mehr Badesicherheit in Flüssen und Seen?  Unsere Mailadresse:
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