Grußwort von Rolf Lüke, Initiator SOS-Kampagne gegen das Ertrinken
ImageErtrinkungsrisiken in Deutschlands Flüssen und Seen betreffen aber immer mehr Menschen. Schwimmen vor der Haustür, im See, im Fluss und in Kanälen liegen im Trend. Ist idie kostenlose Freizeitalternative für teure, oft unbezahlbare Urlaubsreisen.

Für 400 Menschen im letzten Jahr tödlich.

Für Politiker auf Bundesebene scheinen Badesicherheit und Ertrinkungsrisiken trotz der hunderfachen Tragödien trotzdem einen eher geringen Stellenwert zu haben. Das Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, das sind die, die für die Risikogruppen für Ertrinkungsgefahren zuständig sind, hält sich bisher vornehm zurück.

Es lohnt sich, mal einen Blick auf die Gefahren im Straßenverkehr zu werfen: Fokussierung auf die Hauptunfallursache überhöhte Geschwindigkeit, flächendeckende und gezielte Kampagnenarbeit und in Folge davon Unfallzahlen, die im letzten Jahr schon wieder ein historisches Tief erreicht haben. Es geht doch!

Städte und Gemeinden beschließen die Schließung subventionsintensiver, aber für das Schwimmen lernen auch überlebensnotwendiger Schwimmbäder.

Wie kann ein Familienvater und Kommunalpolitiker ruhig schlafen, frage ich mich oft, der an diesen Prozessen beteiligt ist und dann noch meint, ein Wach- oder Rettungsdienst am örtlichen See oder am Fluß sei nicht finanzierbar und deshalb verzichtbar?

Sicherheitstechnisch sind fast alle Gewässer im Binnenland fragwürdige Freizeiteinrichtungen. Nordrhein-Westfalen, bevölkerungsreichstes Bundesland mit 18 Millionen Einwohnern, gibt - man mag es kaum glauben - unbewachte Wasserstellen zum Baden frei und verspricht dazu noch "ungetrübten" Badegenuss.

Der einzige Weg, diesen Zustand zu verändern, sind Risiko- und Unfallanalysen, die den Kommunen konkret aufzeigen könnten, dass Menschen mit  mehr Sicherheit an Badestellen hätten gerettet werden könnten und die Verantwortlichen damit moralisch und juristisch in die Pflicht nimmt. Wasserretter fordern dies, das aber reicht nicht aus. In Zeiten leerer Kassen bei den Kommunen gibt es nur diese Alternativen: mehr Eigenverantwortung übernehmen und mit Hilfe von Fakten und überzeugenden Argumenten Druck auszuüben.

Die SOS-Kampagne von Blausand.de soll informieren, wachrütteln und  im Sinne der Sache auch ein schlechtes Gewissen machen.

Es wäre wichtig, wenn aus den hundertfachen stillen Ertrinkungs-Tragödien öffentliche Katastrophen werden.

Machen Sie bitte auf das Thema aufmerksam. Drücken Sie mit uns den SOS-Alarmknopf für mehr Sicherheit in Deutschlands Flüssen und Seen.

Herzliche Grüße

Rolf Lüke
Initiator der SOS-Kampagne und Gründer von Blausand.de
Bremen, im April 2010
< Zurück   Weiter >

 
   September 2009

   August 2009

   Juli 2009

   Juni 2009

   Mai 2009

   April 2009

   März 2009

   Februar 2009

   Januar 2009

   Dezember 2008

   November 2008

   Oktober 2008

   September 2008

   August 2008

   Juli 2008

   Juni 2008

   Gästebuch 2010

   Gästebuch 2009

   Gästebuch 2008

   Kampagne 2009

   Kampagne für mehr Sicherheit in Flüssen und Seen

   test2

   Gästebuch 2010

   Übersichten

   Kampagne 2009

   Strandgeschichten

   Reports

   Interviews

   Unfälle

   Flaggen

   Zehn Irrtümer

   Impressum

   Blausandteam

   Presse

   Pressespiegel

   Links

   Werbung

   Webstatistik

   International

   Deutschland

   Dänemark

   Holland

   England

   Frankreich

   Spanien

   Portugal

   Italien

   Türkei

   Griechenland

   Schwarzmeerküste

   Weltweit

   Meer

   Badeseen

   Flüsse

   Schwimmbäder

   Eisflächen

   Tsunamis

   Strömungen

   Allgemeine Gefahren

   Badetipps

   Erste Hilfe

   Urlauber

   Kinder

   Eltern

   Senioren

   Retter

   Beach Safety Day

   Spenden

   Strandtester

   Forderungen

   Prominente

   Blausand Scouts

   Urlaubsquiz 2010

   Protest gegen Todesfallen

   Rip-Strömungen

   Ursachenforschung

   Kids for safety

   Risk Assessment

   "stilles Ertrinken"

   Urlaubsservice 2010

   Blausand Shop

   Workshops, Vorträge

   Qualitätssiegel

   TV-Sendungen

   Strandbewertung

   Newsletter-Abo