Jahresrückblick 2009

Die seltsamste Kooperation 2009


ImageDie Organisation "Blue Flag" hat weltweit 2700 Strände mit blauen Flaggen für das Jahr 2009 ausgezeichnet und wirbt neben sauberen Stränden auch mit sicheren Stränden, verlangt aber nicht einmal Strandbewachung und kooperiert trotzdem mit der Dachorganisation der Wasserretter, der "International Life Saving Federation (ILS)". Blausand.de kritisiert die Kriterien für die Auszeichnung seit vielen Jahren und fordert, dass nur bewachte Strände die werbewirksame Flagge erhalten dürfen. Nicht Imagegenug damit: 2009 wurde bekannt, dass Blue Flag von einem neuen Partner gesponsert wird: Es ist das mexikanische Modebier Corona, Alkoholgehalt 4,6 Prozent, das sich ausgerechnet mit dem Slogan "Save the beach" (Rettet die Strände) um einen höheren Bekanntheitsgrad bemüht. Alkohol am Strand führt in vielen Fällen zu Badeunfällen und zum Ertrinkungstod. In Australien spielt Alkohol bei der Hälfte aller Ertrinkungsunfälle eine ursächliche Rolle. In Europa dürfte Alkohol bei jedem vierten Badeunfall eine Rolle spielen.


Das seltsamste Urteil des Jahres 2009


ImageIm November 2009 wurde eine Frau aus Emden zu einer Geldstrafe von 400 Euro wegen "unbewusster Fahrlässigkeit" für die Mitverantwortung am Tod eines achtjährigen Jungen verurteilt, weil sie bei dessen plötzlichem Verschwinden knietief in der Nähe des Jungen im Wasser stand. "Bei pflichtgemäßem Verhalten der Angeschuldigten wäre Marc nicht ertrunken" heißt es in der Anklageschrift nach einem tödlichen Badeunfall am 16. August 2008 an der Knock (Emden, Niedersachsen). Der Unfall passierte an einem Strand mit extremen Strömungen und hoher Unfallhäufigkeit, an dem Schiffe fahren, der trotzdem nicht bewacht war und an dem es kein Badeverbot gibt. Nach Blausand.de-Recherchen gab es bereits 2006 kritische Diskussionen, nachdem Urlauber in der Ems gefährliche Strömungen überlebt hatten. Die Entscheidung damals: kein Badeverbot, keine Bewachung. Warum hat man hier immer noch keine Auflagen erteilt: entweder wirksam sperren, Badeverbot aussprechen oder Bewachung stellen? Der Unfall gehört zu den Badeunfällen, die durch präventive Maßnahmen hätten verhindert werden können. Der Ertrinkungstod des achtjährigen Jungen ist ein geradezu klassisches Lehrstück für Versäumnisse und für den verantwortungslosen Umgang mit Ertrinkungsgefahren.


Die Reiseveranstalter des Jahres 2009


ImageVon den führenden Reiseveranstaltern sind es zwei Unternehmen, die das Thema Badesicherheit 2010 in Katalogen, Reiseunterlagen sowie in Informationsmappen zum Thema machen, Personalschulungen durchführen und durch ihre Reiseleitungen am Urlaubsort aktiv auf Baderisiken hinweisen wollen: TUI in Hannover und der Münchener Reiseveranstalter FTI. Beide Reiseveranstalter stellen im kommenden Jahr sicher, dass Urlaubsgäste vor Antritt der Reise über Baderegeln und Risiken informiert werden, die Warnhinweise Bestandteile der Informationsmappen am Urlaubsort sind und die Reiseleiter mit qualifizierten Informationen zur Badesicherheit ausgestattet werden, die sie aktiv an die Gäste weitergeben. Das hat Blausand.de 2009 in einer Untersuchung festgestellt. Untersucht wurde, ob und wie die Veranstalter ihren Kunden Baderegeln und Informationen zu Gefahren im Wasser vermitteln, ob die Informationen über Broschüren oder durch Reiseiter am Urlaubsort vermittelt werden und ob Reiseveranstalter bei der Badesicherheit mit Kommunen, Hotels und Wasserrettern am Urlaubsort kooperieren.


Die absurdeste Warnflagge 2009


Stellen Sie sich vor, Sie stehen bei Rotlicht an einer Ampelkreuzung und es erscheint der Hinweis: "Bitte durchfahren, es kann Ihnen nichts passieren, die Polizei passt auf". Das finden Sie absurd? Wir auch. Die absurdeste Warnflagge des Jahres 2009 ist eine rote ImageVerbotsflagge, mit der auf Strandbewachung hingewiesen und die ausgerechnet durch die "International Life Saving Federation of Europe" (ILSE), der Dachorganisation europäischer Wasserretter ausgegeben wird.

Blausand.de fordert angesichts der täglich einhundert Ertrinkungsopfer in Europa einheitliche, eindeutige und leicht verständliche Warnflaggen an Badestellen. Besonders für das Badeverbot. Im Verständnis von Menschen steht die Farbe Rot für Gefahr und Verbote. Das wird besonders im Straßenverkehr deutlich: Weltweit sind die Ampelfarben gleich, weil Rot bei Tag und Nacht gut sichtbar ist. Auch in anderen Lebensbereichen, bei Notschaltern, Alarm, Zutrittsverboten, roten Karten im Fußball, Kennzeichnung für Lebensmittel und im Halteverbot wird die Farbe Rot als Symbol für Stopp, Warnung und potentielle Gefahr verstanden.


Die kurioseste Klage 2009


ImageDer hohe Wellengang auf den Seychellen hat einer Familie aus Wiesbaden den Urlaub vermiest, weil Schnorcheln und Schwimmen nicht möglich waren. Der Kläger, seine Frau und seine Tochter waren für insgesamt 27.000 Euro zwei Wochen auf die Seychellen gereist. Anschließend verklagte der Kläger den Reiseveranstalter TUI auf Rückzahlung von 25% des Reisepreises, weil die Wellen wegen stürmischen Wetters zu hoch zum Baden und Schnorcheln gewesen seien. Das Landgericht Hannover hat mit Urteil vom 17. August 2009 die Klage der Reisenden abgewiesen (Az.: 1 O 209/07). Der Kläger könne keine Reduzierung des Reisepreises verlangen, selbst wenn die Wellen am Strand einer Seychelleninsel wegen schlechten Wetters zu hoch gewesen sein sollten, um zu baden und zu schnorcheln. Damit habe sich nur "ein natürliches Risiko von Meer und Wetter verwirklicht, das vom Reisenden grundsätzlich hingenommen werden muss", so das Gericht. Aus den Kataloginformationen zum üblichen Wetter auf den Seychellen ergebe sich kein umfassender Vertrauensschutz für den Kläger. Auch lasse sich nicht feststellen, dass die Reisezeit grundsätzlich ungeeignet zum Baden und Schnorcheln gewesen sei.


Der Mensch des Jahres 2009


ImageDer Blausand-Mensch des Jahres 2009, dem im Dezember 2009 die Carl-von-Ossietzky-Medaille durch die Internationale Liga für Menschenrechte verliehen wurde, heißt Stefan Schmidt. Der inzwischen pensionierte Lübecker Kapitän rettete mit dem Schiff "Cap Anamur" vor fünf Jahren 37 in Seenot geratene Menschen. Dafür musste er sich zusammen mit dem ehemaligen Chef der Cap Anamur, Elias Bierdel, vor einem italienischen Gericht wegen Beihilfe zur illegalen Einreise verantworten und wurde erst in diesem Jahr freigesprochen. "Die Medaille ist ein tolles Signal. Sie ist ein Signal an die Politik, dass es nicht mehr so weiter gehen kann an den europäischen Grenzen, wo jeden Tag Menschen sterben", sagte Schmidt.


Der gefährlichste Strand 2009

Imagewar 2009 der Strand Cala Mesquida , Gemeinde Capdevera an der Nordostspitze von Mallorca.

Obwohl hier im Herbst 2009 in zwei Wochen zwei Menschen ertrunken sind, die Bucht wegen intensiver Rip-Strömungen extrem gefährlich ist, wurde dieser im Herbst 2009 bei vollem Strand nur durch zwei Rettungsschwimmer bewacht. Warum sollten Sie das Wasser auch verlassen: Vorne rot, hinten bleibt gelb - das ist so, als wenn die Ampel an der Kreuzung permanent rot und gelb zeigen würde. "Strafen" sagte einer der socorristas zu Blausand.de "könnten wir auch gar nicht verhängen. Dazu brauchen wir die Policia Local". Das Dilemma wird klar. Überall Rot, und das wäre eigentlich die einzige Konsequenz in dieser riskanten Bucht, würde die Urlauber nicht nur aus dem Wasser, auch vom Strand, aus den Strandbuden und langfristig auch aus den Hotels Imagevertreiben. Deshalb gibt es jetzt zwei Flaggen, was allerdings für Irritation bei den Urlaubern sorgt: Darf man nun ins Wasser oder darf man nicht? Wenn hier alles dicht gemacht werden würde, kommen die Urlauber nicht wieder, leidet die Tourismusindustrie vielleicht noch mehr. 1500 Menschen am Strand, 500 im Wasser, 2 Rettungsschwimmer: es müssten bei den Risikobedingungen mindestens 4 socorristas sein, zumal der Strand am Ende der Welt liegt und es einmal eine Stunde gedauert hat, bis der Helikopter auf dem Plateau am Berg gelandet ist, nachdem ein Schnorchler verunglückt und inzwischen gestorben war. "Für 1000 Euro im Monat und einen weiteren Rettungsschwimmer", sagt uns ein Mitarbeiter in einem der Strandrestaurants, "spielt die Gemeinde mit dem Leben der Urlauber". Später werden die beiden Retter einen Teil des Strandes mit einem Band absperren. Danach mehrten sich auf Mallorca Stimmen zu Defiziten bei der Überwachung, zur Ausbildungsqualität, die mit 10 Stunden für die Poolbewachung und einem Monat für die Bewachung des Strandes deutlich zu kurz ist. "In Uruguay", sagt einer der aus diesem Land stammenden Lifeguards, "werden die Rettungsschwimmer 2 Jahre lang ausgebildet".


Die beste Idee des Jahres 2009


Imageist die Idee "Rent a Lifeguard". 22 Jugendliche mit sechs Betreuern vom evangelischen Dekanatsjugendreferat Rügheim begaben sich im Sommer 2009 auf die Reise ins Jugendcamp La Liccia auf der italienischen Insel Sardinien. Mit dabei war auch der Rettungsschwimmer und Sanitäter Michael Huth von der DLRG Ebern in der Funktion als "Baywatch"- und Ersthelfer, der für ein großes Maß an Sicherheit für die Reiseteilnehmer sorgte. Der nahe gelegene Badestrand hatte seine Tücken, denn viele Jugendliche ließen sich nicht abhalten, im Meer zu schwimmen, als sich die Wellen schon manchmal bis an die Grenzen zum Badeverbotes bewegten. Michael Huth, mit einem Gurtretter ausgestattet, stand im Notfall zur Verfügung und wurde danach gleich für das nächste Jahr gebucht.


Die Risikogruppe des Jahres 2009


Imagesind Senioren. Die Gründe liegen neben der seit Jahren ansteigenden Mobilität auch in der oft eingeschränkten körperlichen Konstitution älterer Menschen, im fehlenden Gefahrenbewusstsein von Senioren. Aufklärung, Bewusstsein für die Gefahren, Schwimmunterricht und der Umgang mit dem Element Wasser liegen eben oft weit zurück. In Bayern, das die Ertrinkungsstatistik seit Jahren anführt, steigt die Anzahl von Opfern in den höheren Altersgruppen deutlich an. Diese "vergessene Generation" hat meist nur im Familienverbund schwimmen gelernt. Der Bäder-Boom und damit die Möglichkeit, unter Aufsicht und professioneller Anleitung schwimmen zu lernen, kam erst in den 50er Jahren. Den Ertrinkungsstatistiken ist abzulesen, dass die Zahl der Ertrinkungsopfer in den europäischen Urlaubsländern in der Altersgruppe zwischen 50 und 70 Jahren signifikant ansteigt. Bundesweit gehört inzwischen jeder zweite tödlich verunglückte Schwimmer der Generation "50plus" an. Die 13 Urlauber, die im Herbst 2009 auf Mallorca ertrunken sind, waren fast ausnahmslos Senioren.


Der Anachronismus des Jahres 2009


Imagesind die Überwachungsanlagen in deutschen Schwimmbädern, in denen auch 2009 zahlreiche tödliche Ertrinkungsunfälle passierten. Blausand.de fordert angesichts der zahlreichen schweren Unfälle in bewachten Schwimm- und Freibädern seit langer Zeit, das oft überforderte Bewachungspersonal durch technische Anlagen unter Wasser mit Kamerasensorentechnik, die im Notfall eine sofortige automatische Alarmierung auslösen, zu unterstützen. Mindestens 50 Prozent der tödlichen Badeunfalle könnten so verhindert werden. Solange dies nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, werden - von lobenswerten Ausnahmen abgesehen - die Betreiber und Investoren die Kosten mit allen Mitteln zu verhindern suchen. Auch über Wasser ist die Überwachungstechnik in den meisten öffentlichen deutschen Schwimmbädern vorsintflutlich - deshalb konnte der spektakuläre Schwimmbadunfall in Leer 2009 nur mit großen Problemen rekonstruiert werden. Jeder Mittelklassewagen ist heutzutage technisch besser ausgestattet als die meisten der öffentlichen Schwimmbäder in Deutschland.


Der beste Verlag für Reiseführer 2009



ImageDass möglichst viele der gedruckten und virtuellen Reiseführer Informationen zur Badesicherheit  in Europa enthalten, gehört zu den wichtigsten Zielen von Blausand.de.

Badesicherheit wird zum Glück zunehmend als Serviceleistung und nicht als Angst einflößendes Tabuthema gesehen. Vorreiter bei den Verlagen war wie in den letzten Jahren auch 2009 der Michael Müller Verlag, dessen Individualreiseführer Badesicherheit zum Thema machen.


Das dürftigste Interview 2009


ImageErinnern Sie sich noch? Moderator Rainer Günzler führte im "ZDF Sportstudio" im Jahr 1969 ein skurriles Interview mit dem Profiboxer Norbert Grupe. Günzler fragte, Grupe schwieg. Nachher bedankte sich Günzler sogar noch höflich.

Irgendwie fühlen wir uns an den wortkargen Interviewpartner vor 40 Jahren im ZDF erinnert, als wir dem Präsidenten des Bundesverband Deutscher Schwimmeister (BDS), Peter Harzheim (im Bild vorne rechts), unter dem Hintergrund sich häufender Unfälle in deutschen Schwimmbädern drängende Fragen zur Sicherheit stellen. Auf unsere Bitte, etwas ausführlicher als mit den dürftigen Antworten Stellung zu nehmen, erhielten wir dann überhaupt keine Antwort mehr. Die Bewertung zur Frage, ob die Antworten des BDS, deutschlandweiter Verband für das Personal in Schwimmbädern mit 3800 Mitgliedern, mit unprofessioneller Verbandskommunikation, mit Angst vor Stellungnahmen oder einfach nur mit Ignoranz zu tun haben und wieso das Verhalten von Kleinkindern (und nicht der Eltern) als "arglos" bezeichnet wird: Urteilen Sie selbst.. Hier das "Interview" mit Herrn Harzheim, für das wir uns höflich bedankt haben.

Herr Harzheim, sind Hallenbäder und Freibäder sichere Badestellen? Ja. Welche Hauptgründe gibt es nach ihrer Einschätzung für Badeunfälle in Schwimmbädern? Arglosigkeit bei Kleinkindern, plötzlich auftretende Unbefindlichkeiten. Ist Badesicherheit in Schwimmbädern, die sich primär und oft nur auf das menschliche Auge des Bewachungspersonals beschränkt, im Jahr 2009 überhaupt noch zeitgemäß? Ja bei Fachpersonal. Worauf führen Sie die höhere Unfallhäufigkeit trotz Aufsichtspersonal zurück? Siehe Frage 2. Steht das Aufsichtspersonal durch Einsparungen heute mehr unter Druck? Ja. Jeder Mittelklasse-PKW ist heute sicherheitstechnisch besser ausgestattet als ein älteres Schwimmbad mit Lernschwimmbecken. Woran liegt das? Haushaltskonsolidierung der Betreiber. Reicht eine Aufsichtsperson für ein Schwimmbecken wie beim Badeunfall in Leer, als vor einigen Wochen eine Mutter mit drei Kindern im Schwimmerbecken lag und ein Kind später starb, für ein sicheres Baden und Schwimmen aus? Im Regelfall ja, oder je nach Beschaffenheit des Bades. Warum gibt es in Schwimmbädern keine Kameras, die die gesamte Wasseroberfläche mit den Badbesuchern beobachten können und mit deren Hilfe der Unfall in Leer später vermutlich hätte rekonstruiert werden können? Siehe Frage 6. Kürzlich konnte ein Mensch mit Hilfe eines Alarmsystems und Unterwasserkameras vor dem Ertrinken gerettet werden. Warum gibt es bisher keine Verpflichtung zur elektronischen Überwachung - besonders bei mit Millionenaufwand entstandenen Erlebnisbädern? Elektronische Überwachung ist als zusätzliche Hilfe empfehlenswert (gesetzlich nicht vorgeschrieben). Nach einem Urteil des Oberlandesgericht Hamm (AZ:13 U 76/99) muss der Bademeister eines Schwimmbades die Schwimmbecken ständig im Blick haben - auch wenn sich das Schwimmbad gegen Abend geleert hat und er meint, es seien nur noch geübte Schwimmer anwesend. Geht er zur Toilette, muss er Vorsichtsmaßnahmen treffen - etwa durch ein vorübergehendes Schwimmverbot. Andernfalls haftet er für einen Unfall. Ist dem Aufsichtspersonal die alleinige Verantwortung unter den bestehenden Bedingungen überhaupt zuzumuten? Ja. Welche Maßnahmen für mehr Badesicherheit in Schwimmbädern sollten nach Ihrer Meinung vordringlich in die Wege geleitet werden? Mehr Fachpersonal.


Die traurigste Zahl des Jahres 2009


ImageSpanien, sonst eher zugeknöpft bei Informationen zu Ertrinkungszahlen, überrascht mit Informationen zu Badeunfällen und kündigt Konsequenzen daraus an. Jedes Jahr sterben Behördenangaben des Gesundheitsministeriums zufolge auf der iberischen Halbinsel mindestens 2000 Menschen bei Badeunfällen. Die Zahl der Beinah-Ertrinkungsunfälle mit Verletzungen und zum Teil lebenslangen Folgeschäden ist um ein Vielfaches höher. Die Zahl, so das Ministerium, sei "nicht akzeptabel". Für Badegäste, die sich nicht an die Regeln halten, sollen in Zukunft saftige Bußgelder verhängt werden.


Die beste Kampagne des Jahres 2009


ImageWährend Kampagnen für Badesicherheit in Deutschland Mangelware sind und die für 2008 veröffentlichten Zahlen der Ertrinkungsopfer weiter in die Höhe gehen, wird für die Sicherheit im Straßenverkehr eine bisher erfolgreiche Kampagne im Jahr 2009 fortgeführt. Mit einer emotionalen Plakatserie der Verkehrssicherheitskampagne "Runter vom Gas!" fordert das Bundesverkehrsministerium zu angepasster Geschwindigkeit und gegenseitiger Rücksicht auf. "Runter vom Gas!" ist die bislang erfolgreichste Verkehrssicherheitskampagne in Deutschland. Die Plakate zeigen drastisch und eindrucksvoll, wozu Raserei und mangelnde Rücksicht im Verkehr führen. Die kürzlich veröffentlichten Unfallzahlen für 2009, die wieder einmal ein historisches Tief repräsentieren, sind sicher auch auf die Kampagne, an der sich Verantwortliche für Badesicherheit in Europa endlich ein Beispiel nehmen sollten, zurückzuführen.


Der Lebensretter des Jahres 2009

ImageEine geradezu unglaubliche Geschichte mit einem bisher unbekannten Lebensretter passiert im November 2009. Ein Hund, Golden Retriever Benni, droht in der Isar zu ertrinken, seine Besitzerin springt hinterher und wird ebenfalls in einer Strömung nach unten gezogen. Dann springt ihr Ehemann hinterher und droht ebenfalls zu ertrinken. Ein Radfahrer kommt vorbei, springt ebenfalls hinein, rettet das Ehepaar, steigt wortlos auf sein Rad und verschwindet. Hund Benni kann sich selbst retten. Mit Hilfe von Zetteln am Ort des Geschehens sucht das Ehepaar seitdem seinen Lebensretter - den Blausand.de-Lebensretter des Jahres 2009.


© Blausand.de 2009
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