| Aktuell im Februar 2010 |
Vergleichbar mit Blausand.de ist eine Stiftung, die die Mutter von
Giankarlo Scuicimari, Olga Giner, in Florida (USA) ins Leben gerufen hat. Am 27. Mai
2007 gerät die 12-jährige Erika am Strand von Palm Beach in
eine Rip-Strömung. Ihre Mutter ruft um Hilfe. Giankarlo, 31 Jahre alt,
zögert nicht, will das Mädchen zusammen mit einem Freund retten. Während
der Freund und Erika überleben, ertrinkt Giankarlo in der Rip-Strömung.
Die Mutter und ihre Schwester gründen nach dem tragischen Tod die Giankarlo Scuicimari Foundation und stellen die Webseite www.ripcurrents.org ins Netz, kämpfen für mehr Aufmerksamkeit für diese Gefahr. Inzwischen wurden die Initiatoren mehrfach ausgezeichnet. Die wichtigste Forderung und Botschaft: Lifeguards gehören zwingend an gut frequentierte Strände mit Rip-Strömungen. Ein informatives Video der Foundation zum Überleben in Rip Currents finden Sie hier. 6,4 Millionen Tonnen
Kunststoffabfälle landen jedes Jahr in den Weltmeeren. Die Politik hat
dieses Problem bisher vernachlässigt. Das war auch ein Anlass für den
Wiener Regisseur Werner Boote, unserer Welt aus Plastik mit einem
aufrüttelnden Dokumentarfilm auf den Grund zu gehen. Der NABU
unterstützt den Film als Umweltpartner für den Meeresschutz sowie für
die Abfall- und Kreislaufwirtschaft. "Unsere Meere sind nicht nur
überfischt, sondern auch zunehmend vermüllt. Dieser Schaden ist oftmals
irreparabel. Politiker dürfen nicht weiter wegschauen, sondern müssen
das Problem so schnell wie möglich auf Bundes- wie auf Europaebene
angehen", sagte NABU-Präsident Olaf Tschimpke.
Hunderttausende Meerestiere verenden jedes Jahr an den Folgen des Mülls. Betroffen sind Seevögel und Meeressäuger, aber auch Schildkröten und Fische. Die Tiere verfangen sich in alten Fischernetzen und ertrinken qualvoll oder sie verwechseln Plastik mit Nahrung. Allein die Nordsee wird jährlich mit mehr als 20.000 Tonnen Müll belastet. Hauptverantwortlich dafür sind einem jüngst veröffentlichten Bericht des Umweltbundesamtes zufolge die kommerzielle Schifffahrt und die Fischerei. "Was wir an den Küsten und auf dem Wasser sehen, ist nur die Spitze des Eisbergs. Mehr als 70 Prozent des Mülls sinkt zum Meeresboden und bleibt unseren Augen verborgen", sagte NABU-Meeresexperte Kim Detloff. "Plastic Planet" läuft heute in den deutschen Kinos an. Termine der Kinotour mit Publikumsgesprächen können unter www.plastic-planet.de abgerufen werden. Von Mittwoch
bis zum heutigen Freitag fand das erste Internationale Rip-Strömungs
Symposium an der Florida International University
(FIU) in Miami statt. Florida ist nicht ohne Grund der Ort dieses Geschehens. Im
Vergleich aller US-Bundesstaaten ertrinken mit großem
Abstand die meisten Menschen im „Sunshine State“ Florida. An
Europas Stränden fallen diesen unbekannten Wasserbewegungen geschätzte 2000 Menschen im Jahr zum Opfer. In Europa gibt es bisher - von sporadischen Aktivitäten
abgesehen - keine Forschung zu diesem Phänomen, das aus dem weltweit
populärsten Freizeitsport Schwimmen eine Risikosportart macht. Mit immer
wieder tödlichen Folgen. Vor allem dann, wenn Panik mit ins Spiel
kommt. Die Idee zu diesem Symposium stammt vom US-Geologen Stephen
Leatherman („Dr. Beach“), im Bild oben in der Mitte, der unter
beachtlichem Interesse amerikanischer Medien
jedes Jahr im Mai die Top Ten unter "Amerika`s best Beaches"
veröffentlicht . Das Ziel der Wissenschaftler und der weiteren Experten, vor allem
aus USA und Australien, ist es, diese drängenden Fragen beantworten zu
können: Wie und wann entstehen Rip Strömungen, welche Richtungen
schlagen sie am Strand ein und welche Frühwarnsysteme sind in Zukunft
denkbar? Experimente sollen Licht in das Dunkel bringen: Testdummies
werden eingesetzt, Farbe, um Einflüsse der
Morphologie zu testen und Bewegungen unter Wasser für den Ernstfall zu
simulieren. Für Freizeitschwimmer und Urlauber soll es Antworten auf die drei
entscheidenden Fragen geben: Was ist eine Rip-Strömung? Wie kann man sie
erkennen und wie kann man sie überleben? Und: wie lassen sich die wissenschaftlichen Erkenntnisse für
Schwimmer und Urlauber „übersetzen“, wie kann man die Informationen an Menschen heranführen und erst dann das Ertrinken
unwahrscheinlicher machen? Nur einige der Teilnehmer haben bisher gute
Ideen für diesen praktischen Weg für mehr Badesicherheit.Zum Programm des hochkarätig besetzten Symposiums gehörte naturlich auch ein Ausflug zu einem der „point of actions“: Gestern fuhren die 100 Teilnehmer aus 10 Ländern, unter anderem aus Australien, Israel, Japan, Frankreich, Puerto Rico, England, USA und Deutschland, zum Pompano Beach in der Nähe von Fort Lauderdale und zur International Swimming Hall of Fame, einem Schwimm-Museum der Vereinigten Staaten. Links zum Thema: Das Referat von Rolf Lüke, Gründer von Blausand.de und Teilnehmer
im Miami (im Bild oben links), können Sie hier in deutscher Sprache und hier in englischer
Sprache nachlesen. Eine Dokumentation über Rip-Strömungen finden Sie unter diesem Link. Auf der Webseite Science of the surf geht es zu einem beeindruckenden Video von Rob Brander, Australien (im Bild oben rechts) zum Überleben in Rip-Strömungen. In Lehrerkreisen gibt es den Spruch. Mach 'ne
Klassenfahrt und du stehst mit einem Bein im Gefängnis“. In Bad Hersfeld
standen gestern drei Lehrer vor Gericht, die der fahrlässigen Tötung
angeklagt waren. Auf einer Abschlussfahrt einer 13. Klasse nach Italien war ein
19-jähriger Schüler ertrunken. Die Richter sprachen die Pädagogen frei,
doch bei vielen Eltern und Lehrern bleibt ein flaues Gefühl zurück. Sorgen macht vielen Eltern und Lehrern vor allen Dingen die Betreuungssituation. Mit zwei Aufsichtspersonen für 25 Kinder ist das Verhältnis von Schülern zu Lehrern knapp bemessen. Aber in Zeiten chronischen Lehrermangels wird oft um jeden Kollegen gefeilscht, der wegen einer Klassenfahrt im Unterricht ausfallen würde. Oft werden Eltern als Betreuer mitgenommen, die für die Übertragung der Aufsichtspflicht oft gar nicht ausgebildet sind. Eine Idee, die von Blausand.de sogar als beste Idee des Jahres 2009 bezeichnet wurde, ist "Rent a Lifeguard". 22 Jugendliche mit sechs Betreuern vom evangelischen Dekanatsjugendreferat Rügheim begaben sich im Sommer 2009 auf die Reise ins Jugendcamp La Liccia auf der italienischen Insel Sardinien. Mit dabei war auch ein Rettungsschwimmer und Sanitäter von der DLRG Ebern, der für Sicherheit der Reiseteilnehmer sorgte. Der nahe gelegene Badestrand hatte seine Tücken, denn viele Jugendliche ließen sich nicht abhalten, im Meer zu schwimmen, als sich die Wellen schon manchmal bis an die Grenzen zum Badeverbotes bewegten. Der Lifeguard stand im Notfall zur Verfügung und wurde danach gleich für dieses Jahr gebucht. Beliebtestes
Reiseland soll trotz der Einbrücke im letzten Jahr Spanien bleiben.
Deutlich mehr Bundesbürger als bisher wollen aber im eigenen Land Urlaub
machen.
Es sei nicht so, sagt die Analyse, dass die Deutschen ihre Reisen mehrheitlich im Internet buchen. Das Web diene überwiegend als Informationsmedium zur Reisevorbereitung, gebucht würde aber nach wie vor primär im Reisebüro. Im übrigen werde weiterhin großes Potential für All inclusive - Angebote gesehen. In Europa ertrinken
jährlich zwischen 35000 und 40000 Menschen. Das sind 100
Ertrinkungsopfer pro Tag. Die Ursachen für das Ertrinken im
Freizeitbereich sind vielfältig: Zu den Gründen gehört vor allem
fehlende Aufklärung und unzureichendes Gefahrenbewußtsein.
Einflußfaktoren sind die Bedingungen der Natur, das Verhalten von
Urlaubern sowie Warn- und Rettungssysteme. Blausand.de hat ein Quiz
entwickelt, mit dem Sie Ihre Kenntnisse über vernünftiges Verhalten am
Strand und im Wasser sowie im Falle eines Falles über die richtigen
Rettungsmaßnahmen überprüfen können. Hier geht es direkt zum
Urlaubsquiz 2010 >>>
Die Meldungen über Schwimmer, die auf den Kanarischen Inseln ertrinken,
reißen nicht ab. Und wieder - wie fast immer - sind beide Menschen, die am Montag auf Lanzote und Fuerteventura ertranken, Senioren. Nach einer Meldung der Notrufzentrale Centro Coordinador de Emergencias y Seguridad starb am Montag gegen 14.25 Uhr ein 71 Jahre alter auf Lanzarote lebender Deutscher an der Playa de Famara (Gemeindegebiet Teguise). Andere Strandbesucher hatten beobachtet, dass der deutsche Resident Schwierigkeiten hatte, aus dem Wasser zu kommen und brachten den Rentner an Land. Wiederbelebungsbemühungen blieben erfolglos. Einen weiteren Toten meldet die Notrufzentrale von der Kanareninsel Fuerteventura. Gegen 13.45 Uhr wurde am Montag an der Playa de los Molinos der leblose Körper eines 74-jährigen Touristen geborgen. Der Mann trieb schon leblos auf dem Wasser, als die Retter des Cruz Roja den Urlauber aus dem Atlantik zogen. Fernsehkoch Tim Mälzer ist der neue
"Bootschafter" der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger
(DGzRS). Die in unmittelbarer Nachbarschaft von Blausand.de befindliche
Bremer Zentrale der Seenotretter hatte schon immer ein glückliches
Händchen für wirksame Werbeträger, Werder-Trainer Thomas Schaaf und der
Schauspieler Jan Fedder, der seinen Freund Mälzer zu diesem Ehrenamt
gedrängt hatte, gehören dazu. Jetzt will Mälzer seinen Sportbootführerschein machen.
"Früher konnte man solche Scheine ja auf dem Kiez kaufen, aber das geht
wohl nicht mehr", stellte er fest. Abgesehen von einer
Atlantik-Überquerung auf einem Luxusliner und gelegentlichen Segeltörns
mit Freunden hat Mälzer keine Erfahrungen mit dem Wassersport: "Ich bin
gebürtig aus Pinneberg, da gibt es einen See mit 35 Meter Durchmesser."
Einsatzbilanz der Seenotretter für 2009: 2138 Einsätze in Nord- und Ostsee, dabei wurden mehr als 1000 Menschen aus akuter Gefahr gerettet. Ein 44-jähriger Taucher ist gestern im Breitenauer See (Heilbronn, Baden-Württemberg) tödlich
verunglückt. Allein, ohne Sicherungsleine und Helfer am Seerand war der Mann gegen acht Uhr morgens zu einer
Tauchtour unter das Eis des weitgehend zugefrorenen Sees aufgebrochen
und unter das Eis getaucht. Als er bis etwa 11 Uhr nicht nach Hause
zurückgekehrt war, rief seine besorgte Ehefrau die Polizei an. Ein
Großaufgebot an Rettungskräften suchte nach dem Vermissten. Mehrere
Taucher von Feuerwehr und DLRG gingen dort, wo man Taucherutensilien des
Mannes gefunden hatte, in den trüben See. Zweieinhalb Stunden blieb die
Suche erfolglos. Gegen 16 Uhr setzten die Helfer Motorsägen ein, um auf
rund 50 Meter Länge eine zehn Zentimeter breite Schneise ins Eis zu
sägen. Ein großes Fischernetz wurde in die Schneise abgelassen und unter
dem Eis Richtung Ufer gezogen, dorthin, wo die Eisschollen gebrochen
waren. Gegen 17 Uhr fanden die Helfer den Taucher im vier Grad kalten
Wasser. Der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.
80 Einsatzkräfte von Feuerwehr, DLRG, Rotem Kreuz und Polizei waren vor Ort, zusätzlich ein Notfallseelsorger, der sich um die Ehefrau des Vermissten am Seeufer kümmerte. Eine Eisschicht sei "knallhart, die bekommen sie als Taucher nicht durch", erklärte DLRG-Einsatzleiter Stefan Schmidt. Es habe durchaus seinen Reiz, unter Eis zu tauchen, um die Eisstrukturen und die Lichtspiele genau zu beobachten. "Aber niemals alleine." 13 Tage, nachdem eine Spanierin und ein deutscher Tourist an fast der
gleichen Stelle ertrunken sind, muss man an dem beliebten
Strandabschnitt im touristischen Süden von Gran Canaria einen weiteren
Badetoten verzeichnen. Der Grund waren (wie in den meisten Fällen) Rip-Strömungen. Laut Pressemiteilung des Cruz Roja handelt
es sich bei dem Ertrunkenen Mann um einen 50-jährigen Urlauber aus
Deutschland, der gegen 13.45 Uhr von Mitarbeitern des Cruz Roja und
einem weiteren Strandbesucher aus dem Wasser geborgen wurde. Versuche,
den Urlauber wieder zu beleben, schlugen fehl. Der später eintreffende
Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.
Der Deutsche ist bereits der vierte Badetote innerhalb von 2 Wochen auf den Kanarischen Inseln. Am 22. Januar ertranken am selben Strandabschnitt ein deutscher Tourist und eine Spanierin. Erst am letzten Donnerstag ertrank eine deutsche Touristin beim Schwimmen an der Playa del Charco del Palo auf Lanzarote. Nachdem ein Junge am Donnerstagnachmittag zusammen mit zwei zehnjährigen Freunden
auf den Rauschenberger See in Neuss (Nordrhein-Westfalen) gelaufen war,
brachen zwei von ihnen ins Eis ein, der dritte Junge konnte sich selbst
ans Ufer retten. Minutenlang hatten sich die beiden anderen mit dem Kopf
über Wasser halten können, bis dem Neunjährigen die Kräfte versagten.
Er wurde unter die Eisplatte getrieben und musste nach der Bergung mit
einem Rettungsschlauchboot wiederbelebt werden. Ein Hubschrauber brachte
das Kind in die Düsseldorfer Uniklinik. Seinen zehnjährigen Freund
konnte die Feuerwehr mit einem Rettungsring vom Eis ziehen.
Kurz nach dem Unfall gab es Kritik an der Rettungskette. Unbeantwortet bleibt bisher, warum die DRK-Wasserwacht, etwa 200 Meter Luftlinie entfernt am Südpark ansässig, nicht frühzeitig hinzugezogen wurde. Der neunjährige Junge liegt auf der Intensivstation der Uniklinik Düsseldorf. Sein Zustand ist kritisch. Ein beeindruckendes Video von der Rettung sehen Sie hier >>>. Eigentlich delegieren wir dann, wenn wir vertrauen. Eigentlich, aber nicht immer. Wir kennen das aus dem Arbeitsleben, etwa bei Werksschließungen und Entlassungen: Die verantwortlichen Manager
delegieren unpopuläre Entscheidungen an ihre Stellvertreter. Ein
ähnliches Phänomen und ernst zu nehmendes Problem auch bei
Ertrinkungsgefahren ist die menschliche Eigenschaft, die Verantwortung
für die Sicherheit, Schuld und Haftung an andere Menschen,
Organisationen und Institutionen zu delegieren.
Beispiele: Urlauber delegiert an Reiseveranstalter, Reiseveranstalter
delegiert an Gemeinde, Gemeinde delegiert an Urlauber, Urlauber
delegiert an Gemeinde, Gemeinde delegiert an Rettungsschwimmer, Urlauber
delegiert an Rettungsschwimmer, Eltern delegieren an Kinder.
Manchmal werden bei Badeunfällen sogar die Natur, die Wellen, die Strömung und das Meer verantwortlich gemacht. In diesem Zusammenhang gibt es eine Redensart, die von Blausand.de gern zitiert wird und zum Nachdenken anregen soll: "Sie können gut schwimmen, aber weiß das Meer das auch?" Nach dem tödlichen Unfall im Schwimmbad "Turm-Erlebniscity" Oranienburg (Brandenburg)
vor zwei Wochen droht den Eltern des ertrunkenen dreijährigen Jungen ein
juristisches Nachspiel. Nach derzeitigem Stand sei es "sehr wahrscheinlich", dass ein Verfahren wegen Verletzung der Aufsichtspflicht gegen sie eingeleitet werde, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt auf dpa-Anfrage. In einer Woche werde Näheres feststehen. Die Eltern waren mit ihrem Sohn und seinen drei Geschwistern Mitte Januar zum Schwimmen nach Oranienburg gekommen. Im Babybecken hatte dann die Mutter dem Dreijährigen nach bisherigen Erkenntnissen die Schwimmflügel ausgezogen, weil diese ihn auf einer Kinderrutsche behinderten. In einem unbemerkten Moment lief der Junge weg und wurde kurze Zeit später leblos in einem Spassbecken treibend gefunden. Erneut bestätigt sich, dass sich Eltern auf Überwachung und rechtzeitige Alarmierung unter keinen Umständen verlassen können. Das betrifft zunehmend auch bewachte Hallen- und Freibäder. Andreas Krohm, 1962 in Köln geboren,
lebt und arbeitet in Brühl im Rheinland und ist seit 1982 künstlerisch
tätig. Sein Themenschwerpunkt in der Malerei ist der Mensch. Einige seiner Arbeiten beschäftigen sich mit dem Thema "Schwimmen". Das Bild weiter unten stammt
aus dieser Serie - mit freundlicher Genehmigung von Günter Wagner,
Kunst und Kultur an Rhein und Erft, Brühl, www.einfachblau.de. Als Ausgangsmaterial dienen alte Zeitungsbilder und schwarzweiss-Fotografien aus der ersten Hälfte des
vorigen Jahrhunderts. Diese werden vergrößert und kopiert und
anschließend übermalt.
2008 fährt Andreas Krohm zusammen mit seinen Freund in die Türkei nach
Daylan in den Urlaub. Am Vormittag des 6. Oktober gehen sie am
nahe gelegenen Naturstrand Iztuzu schwimmen. Entfernen sich dabei
in verschiedene Richtungen. Plötzlich spürt der Freund eine starke
Unterströmung. Er ruft seinem Freund zu, er solle zurückkommen und
rettet sich mit großen Anstrengungen an den Strand. Andreas Krohm ist
nicht mehr zu sehen. Rettungsschwimmer gibt es am Strand von Iztuzu
nicht. Mit seinem Handy will er Hilfe anfordern, aber das gelingt ihm
nicht. Er rast dorthin, wo er vorher mal ein Boot gesehen hat. Mit einem
Boot fährt der Freund von Andreas Krohm mit einem Türken auf das Meer,
dorthin, wo er seinen Freund zuletzt gesehen hat. Aber dieser ist nicht
zu finden. Sie fahren weiter hinaus und finden ihn
zweieinhalb Kilometer vom Strand entfernt auf dem Wasser liegend. Am
Strand versuchen Retter vergeblich, ihn durch Wiederbelebungsversuche
zurück ins Leben zu holen. Andreas Krohm wurde 46 Jahre alt.
Das Jahr 2010 ist aus Sicht von Brückentagen kein gutes Jahr für den
Arbeitnehmer. Noch mehr als schon in 2009 fallen in 2010 Feiertage auf einen Samstag oder einen Sonntag. Diesmal betrifft es
nicht nur den Maifeiertag am 1. Mai und den Tag der deutschen Einheit am
3. Oktober, sondern vor allem auch die Weihnachtsfeiertage sowie Neujahr.
Über Ostern sowie Himmelfahrt und Pfingsten lohnt es sich dafür umso mehr, seinen Urlaub für 2010 zu planen. Das Osterfest beschert Ihnen vom 27.3.-11.4. insgesamt 16 freie Tage für 8 Urlaubstage, zwischen dem 8. und 16. Mai hätten Sie 9 freie Tage für 4 Urlaubstage und zwischen dem 8. und 24. Mai könnten Sie 17 freie Tage für 9 Urlaubstage genießen. |
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