Aktuell im März 2010
Freitag, 26. März 2010
Santo Domingo, Dominikanische Republik:
keine Boote an Stränden
ImageDas dominikanische Tourismusministerium gibt auch in diesem Jahr Verbote für die öffentlichen Strände in der Dominikanischen Republik in der Osterwoche heraus. Vom 1. bis 4. April ist die Nutzung von motorbetriebenen Fahrzeugen an allen öffentlichen Stränden des Landes verboten. Dies schließt das Verbot von Jetski, Motorbooten, Strandbuggys und Motorrädern mit ein.

In der Osterwoche, die viele Dominikanerinnen und Dominikaner für einen Kurzurlaub am Strand nutzen, treten vermehrt Badeunfälle im Land auf. Ostern ist in der Dominikanischen Republik absolute Hochsaison.


Donnerstag, 25. März 2010
Täglich sterben in Europa 110 Kinder durch Unfälle
ImageAnlässlich der WHO-Ministerkonferenz, die im März in Parma (Italien) unter dem Thema "Schutz der Gesundheit der Kinder in einer sich verändernden Umwelt" stattgefunden hat, machen die Bundesarbeitsgemeinschaft (BAG) Mehr Sicherheit für Kinder e.V. und die European Child Safety Alliance auf eines der größten Gesundheitsrisiken für Kinder in Europa aufmerksam: Verletzungen durch Unfälle. Sie sind eine der häufigsten Ursachen für Tod und Behinderungen bei Kindern. In der Europäischen WHO-Region sterben jährlich mehr als 42.000 Kinder und Jugendliche unter 19 Jahren an den Folgen von Unfällen. Straßenverkehrsunfälle sind die häufigste Todesursache gefolgt von Unfällen durch Ertrinken, Vergiftungen, Verbrennungen und Stürze.

Kinder, die aus armen Verhältnissen kommen, sind besonders gefährdet. Aufgrund schlechter und beengter Wohn- und Lebensbedingungen haben sie ein neunmal höheres Risiko bei einem Unfall zu sterben als Kinder, die nicht arm sind. Die Folgen eines Unfalls können für ein Kind dramatisch sein: Lernen, Berufsausbildung und damit die spätere Erwerbsfähigkeit können eingeschränkt sein. "Obwohl es große Fortschritte bei den Präventionsmaßnahmen zur Unfallverhütung gibt, wird das Todesrisiko für Kinder, verglichen mit Krankheiten, immer noch stiefmütterlich behandelt", sagt Joanne Vincenten, Direktorin der European Child Safety Alliance Image(ECSA). "Eine langfristige Unterstützung der Kinderunfallprävention durch die Regierungen wäre ein Garant dafür, die Kindersterblichkeit ebenso wie soziale Ungleichheiten europaweit zu reduzieren."

In nur in 8 von 24 Ländern gibt es ein Gesetz, wonach Kinder bis zum 12. Lebensjahr (oder bis zu einer Größe von 150 cm) nur auf dem Rücksitz eines Autos mitfahren dürfen. Irland ist das einzige Land, in dem Kinder - unabhängig von der Größe des Bootes - auf dem Wasser eine Schwimmweste tragen müssen. Nur sieben von 24 Ländern verlangen eine Umzäunung öffentlicher Schwimmbäder. In Deutschland starben 2008 282 Kinder unter 15 Jahren durch Unfallverletzungen. Schweden ist seit Jahrzehnten wegen seiner weit reichenden erfolgreichen Maßnahmen zur Kinderunfallprävention ein Vorzeigeland. Hier verunglücken die wenigsten Kinder.


Mittwoch, 24. März 2010
 40 Jahre Strandbar "Piratabus", Formentera
 "70er Jahre" - Party am 17. April 2010 in Köln
Eine der bekanntesten Strandbars am Mittelmeer, der Image"Piratabus" auf der  Baleareninsel Formentera (da, wo das Engagement von Blausand.de seinen Anfang nahm) wird in diesem Jahr 40 Jahre alt und das soll gebührend gefeiert werden. Im "Event Loft" der Kölner Expo XXI bittet das Piratabus-Team am Samstag, 17. April ab 19 Uhr zur "70er Jahre-Party" mit Musik, Tanz, Tombola, inseltypischen Getränken und spanischen Tapas. Eintritt: 15 Euro, alle weiteren Infos incl. Anfahrtsweg gibt es hier.

Apropos Formentera: Am Samstag, 27. März gibt es im SWR-Fernsehen von 20.15 bis 21.45 eine Gesprächsrunde zum Thema Balearen, Teilnehmer ist der Inselschriftsteller und Krimiautor Niklaus Schmid.


Dienstag, 23. März 2010
Kalifornien: rauchfreie Strände
ImageDas ist durchaus ernst gemeint: Wer sich das Rauchen abgewöhnen will, sollte für einige Tage in die USA reisen. Hier wird der Mensch inzwischen so kriminalisiert, dass das Laster mit permanentem Stress verbunden ist.

Jetzt sollen kalifornische Strände zur rauchfreien Zone werden. Dafür stimmte Anfang dieser Woche die Mehrheit der Abgeordneten des US-Westküstenstaats, berichtete die Los Angeles Times. Rauchsündern droht eine Strafe in Höhe von 100 Dollar. Viele Kommunen und Städte haben in den vergangenen Jahren an ihren Stränden das Rauchen verboten. 2003 bliesen die Strandschützer in Solana Beach (San Diego) zum Angriff. Schüler sammelten 6000 Kippen an den Stränden im Ort und luden den Müll im Stadthaus ab. Wenig später trat das erste Strand-Rauchverbot in Kalifornien in Kraft. 2004 verhängte der Promi-Ort Malibu ein Rauchverbot an seinen berühmten Surfstränden. Auch die Bezirke Los Angeles und Santa Monica haben ihren Strand auf einer Länge von rund 20 Kilometern als zigarettenfreie Zone ausgewiesen.


Sonntag, 21. März 2010
Bremen: DLRG beobachtet auf hochbeinigen Barhockern
Schon im Juni 2006  machte der Bremer Sportparksee Grambke Schlagzeilen, als bei unbesetzter DLRG-Station ein 6-jähriger Imagetürkischer Junge ertrank. Seine 8-jährige Schwester konnte im letzten Augenblick wiederbelebt werden.

Die vom Bremer Sportamt verantwortete Station war wegen der unangemessen hohen Kosten des "architektonisch eher schlichten Baukörpers" (Weser Kurier) von etwa 800.000 Euro auch danach immer wieder in der Diskussion. Nun hat sich der Rechnungshof der Rettungsstation angenommen und stellt in seinem Jahresbericht 2010 Erstaunliches fest. Neben der Kritik an der Konstruktion des Flachdachs, das inzwischen eher einem Flickenteppich gleicht, weil das Regenwasser nicht abfließen kann, gibt es eine sicherheitstechnische Besonderheit. Die Fenster haben eine Brüstungshöhe von 1,25 Metern, so dass die Beobachtungsposten hochbeinige Barhocker nutzen müssen, um den See im Sitzen überhaupt einsehen zu können.


Samstag, 20. März 2010
München: ehemaliger Bademeister freigesprochen
ImageHorrorszenario im Schwimmbad: Ein Kind ertrinkt inmitten vergnügt planschender Badegäste und niemandem fällt es auf.

Dies geschah am 31. August 2008 in der Olympia-Schwimmhalle. Angeklagt wegen unterlassener Hilfeleistung war der damalige Bademeister Roland B., 49. Er soll den Jungen trotz mehrmaliger Aufforderung nicht rechtzeitig gerettet haben. Für den Bademeister hat die Verhandlung nun mit einem Freispruch geendet.

Das damalige Szenario beschreibt die Süddeutsche Zeitung so:  Am 31. August 2008 war die Halle gut besucht, im fünf Meter tiefen Sprungbecken tummelten sich etliche Jugendliche. Sie bemerkten als erste "etwas Dunkles" am Grund. Von diesem Zeitpunkt an gehen die Schilderungen der Beteiligten allerdings weit auseinander. Die Jungen riefen Roland B. zu Hilfe. Der soll zunächst nur einen kurzen Blick ins Becken geworfen und erklärt haben, "da ist nichts, das ist nur eine Badehose". Erst als ein Junge tauchte und einen "Körper" entdeckte, soll der Bademeister ans Becken gekommen und schließlich hineingesprungen sein.

Für den 16-jährigen Jungen, ein Waisenkind aus Nigeria, kam diese Hilfe zu spät. Nach der Aussage eines Jungen soll der Angeklagte nach der Bergung des leblosen Körpers auch noch gesagt haben: "Der ist über'n Jordan, das bringt eh nichts mehr." Roland B. bestreitet diese Äußerung ebenso vehement wie all die anderen Vorwürfe. "Das stimmt definitiv nicht." Seiner Version zufolge habe sich ein Badegast über die Jugendlichen im Bereich des Sprungbrettes beschwert. Er habe sie zurechtgewiesen und sei bereits im Weggehen gewesen, als ein Junge rief: "Da liegt was". Er habe nachgeschaut, aber aufgrund der Tiefe und des gekräuselten Wassers "nur schemenhaft" einen "dunklen Fleck" erkennen können. Dennoch sei er ins Becken gesprungen und habe nach der Bergung sofort mit der Reanimation begonnen. Der 16-Jährige starb zehn Tage später in einer Klinik. Nach dem Gutachten eines Rechtsmediziners litt er an einer krankhaften Veränderung des Herzens. "Es kann ein plötzlicher Tod im Wasser gewesen sein", meint der Mediziner. Die Staatsanwältin fordert eine Geldstrafe, doch der Amtsrichter spricht Roland B. frei. Ein Vorsatz sei dem Angeklagten nicht nachzuweisen, da er wie auch die Jungen zunächst nichts Konkretes habe sehen können. Der 49-Jährige hat seinen Job als Bademeister nach dem Unfall freiwillig aufgegeben und macht derzeit eine Umschulung.


Samstag, 20. März 2010
Wasserwacht: Ertrinkungsfälle werden zunehmen
"Ich befürchte, dass wir eine Nation von Nichtschwimmern werden. Die Ertrinkungsfälle werden zunehmen." Das sagte Rüdiger Steinmetz, Präsident des Verbandes der deutschen Bäderbetreiber angesichts sinkender Standards und zunehmender Vernachlässigung des Schwimmsports beim 10. Bonner Tauchersymposium und forderte, dass die Kommunen eine flächendeckende Infrastruktur der Bäder ebenso wie des Schwimmunterrichts erhalten Imagemüssten. "Wir müssen die Kultusminister daran erinnern, dass Bäder eine öffentliche Aufgabe sind. Die Kommunen müssen den Rettungsorganisationen vielfältig helfen".

Mit der anhaltenden Zahl von Ertrinkungsunfällen befassten sich die Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes sowie Experten aus Wissenschaft und Hilfsorganisationen, von ADAC, Feuerwehr und Polizei, Notärzte, Rettungsdienste und Taucher beim 10. Bonner Tauchersymposium. "Wir beobachten, dass Kinder aus Migrantenfamilien mehr gefährdet sind", so Ralf Schröder, Vize-Landesleiter der DRK-Wasserwacht. Statistisch belegt ist, dass Badeunfälle bei Kindern weltweit nach Verkehrsunfällen an zweiter Stelle unfallbedingter Todesursachen stehen. In Deutschland seien Männer über 50 stärker gefährdet als andere Bevölkerungsgruppen - vermutlich deshalb, weil sie zur Selbstüberschätzung neigen. Wissenschaftlich untersucht ist hingegen, dass 30 Prozent der Elfjährigen nicht mehr schwimmen können. Hier drohten nachhaltige Negativ-Entwicklungen in ganz Deutschland.

30 Autoren der Bonner Tauchersymposien haben ihre Erkenntnisse in dem Buch "Wasserrettung und Notfallmedizin" (Verlag ecomed) wiedergegeben.


Freitag, 19. März 2010
Forsa-Umfrage:
Deutsche Urlauber wollen ans Meer
Für die repräsentative Umfrage befragte Forsa im Februar 2010 etwa 1.000 Personen. Am liebsten, so das auf spiegel online veröffentlichte Ergebnis,  haben deutsche Urlauber das Meer. Nordsee, Ostsee und Mittelmeer sind als Reiseziele mit Abstand beliebter als Berggipfel und Almwiesen. Vor allem die Nordrhein-Westfalen haben sich bei einer Umfrage als strand- und wellensüchtig offenbart. Über 60 Prozent verbringen ihren Urlaub am liebsten an Nordsee, ImageOstsee oder Mittelmeer. Bei den Bürgern von Nordrhein-Westfalen sind es sogar 73 Prozent. Nur zwölf Prozent der Deutschen planen eine Reise in die Berge, wie eine gestern veröffentlichte Forsa-Umfrage ergab.

Besonders beliebt sind Strände und Brandung bei den Jüngeren: In der Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen erklärten 76 Prozent der Befragten, sie würden lieber ans Meer fahren. Bei den 30- bis 44-Jährigen traf dies auf 65 Prozent zu, und die über 45-Jährigen wollten nur noch zu 56 Prozent ans Meer fahren.


Donnerstag, 18. März 2010
Die Seenotretter, Jahrbuch, Fernsehtipp
ImageEine tolle Organisation mit bemerkenswerter Webseite und gut gemachtem Newsletter - die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS), wegen des etwas sperrigen Namens als Die Seenotretter bekannt, erwähnen und verlinken wir gern. In diesen Tagen ist das druckfrische Jahrbuch erschienen. Das 92 Seiten starke Heft enthält packende Einsatzberichte des vergangenen Jahres und viele weitere Informationen rund um den Seenotrettungsdienst. Und noch ein Fernsehtipp: Eine Reportage über das Leben und den Alltag an Bord zeigt die ARD am Sonntag, den 28. März. NDR-Autor und Kameramann Tim Böhme hat die Besatzung des Seenotkreuzers BERLIN von der Station Laboe auf See und im Alltag begleitet. Sendetermin: ARD, 28.3.2010, 13.15 Uhr, ARD-exclusiv: "SOS um Mitternacht - Die Seenotretter".


Dienstag, 16. März 2010
TUI, FTI: Blausand.de präsentiert das Thema Badesicherheit
ImageDeutsche Pauschalurlauber haben immer mehr Chancen, von Reiseleiterinnen und Reiseleitern kompetent über Badesicherheit informiert zu werden. Der Grund: Reiseveranstalter engagieren sich verstärkt für das Thema Badesicherheit ihrer Urlaubsgäste, das Thema wird immer weniger tabuisiert und immer mehr als Serviceleistung verstanden. Am gestrigen Montag präsentierte Rolf Lüke, Gründer von Blausand.de, beim Reiseveranstalter TUI in Hannover das Sicherheitskonzept von Blausand.de für die Reduzierung von Badeunfällen im Urlaub. 100 Chefreiseleitungen hatten sich zur diesjährigen Servicetagung von Europas führendem Reiseveranstalter zusammengefunden. Erst vor wenigen Tagen informierte Rolf Lüke die Chefreiseleitungen des Reiseveranstalters FTI in München. Weitere Informationsveranstaltungen werden zu Beginn der Urlaubssaison folgen.


Sonntag, 14. März 2010
Urlaubsgepäck: Handy, Laptop, Flaschenöffner
ImageTNS Infratest hat es repräsentativ erfragt: fast 60 Prozent der 18- bis 29-jährigen verreisen mit einem Handy im Handgepäck und mehr als jeder Vierte dieser Altersgruppe geht mit einem Laptop auf Reisen. Abschalten und Ruhe scheinen für junge Deutsche also nicht die erste Priorität im Urlaub zu haben. Generationsbedingt werden von den Deutschen unterschiedliche Listen beim Packen der Urlaubskoffer abgearbeitet, behautet die Untersuchung. Mehr als jeder dritte ältere Mensch ab 65 packt einen Flaschenöffner ein.


Donnerstag, 11. März 2010
DLRG, Ertrinkungszahlen 2009:
Ertrinkungszahlen retten keine Menschenleben
Anlässlich der Ertrinkungszahlen in Deutschland für das Jahr 2009, die heute durch die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Hannover bekannt gegeben wurden, kritisiert Blausand.de das DLRG-Präsidium. "Ertrinkungszahlen retten keine Menschenleben", sagt Rolf Lüke, Leiter und Gründer von Blausand.de in Bremen, "solange es keine Unfallanalysen, keine Risikobewertungen der Badestellen und vor allen Dingen keine Konzepte für flächendeckende Bewachung an gut frequentierten ImageBinnengewässern und zu wenig Informationen über Badegefahren gibt, wird sich die Zahl der Ertrinkenden nicht nachhaltig reduzieren lassen. Dann werden wie bisher die sommerlichen Temperaturen die Zahl der Badeopfer in Deutschland bestimmen".

Dringend notwendig wären Bewachungskonzepte für die so genannten "wilden" und unbewachten Gewässer im Inland, seit vielen Jahren mit 9 von 10 Badeopfern die riskantesten Schwimmbereiche in Deutschland. Die Sicherheit an diesen Badestellen werden von den Kommunen allzu oft vernachlässigt, indem die Gewässer bei sommerlichen Temperaturen entweder mit wirkungslosen Badeverboten belegt oder nicht wirksam abgesichert werden. Vom Präsidium der weltweit größten Wasserrettungsorganisation, so Rolf Lüke, müsse man mehr erwarten können, als diese Situation zu bedauern. "Dass sich die Unfallschwerpunkte im Inland und nicht am Meer befinden, ist der DLRG seit Jahren bekannt. Deshalb ist es längst überfällig, die Prioritäten zu überdenken, sich auf die Risikobadestellen im Binnenland zu konzentrieren und die ImageKommunen zu überzeugen, trotz leerer Kassen in jedem Fall in die Bewachung ihrer Badestellen zu investieren", sagt der Experte für Badesicherheit.

Die DLRG-Landesverbände, Bezirke und Ortsgruppen fühlen sich in den letzten Jahren immer stärker vom Präsidium im niedersächsischen Bad Nenndorf allein gelassen, vor allem dann, wenn es um die wichtige politische Arbeit für die Bewachung von Seen, Flüssen und Kanälen in Deutschland geht. "Es kommt nichts", sagt ein leitender Wasserretter aus Niedersachsen. Statt dessen kümmert man sich intensiv um die Organisation der der DLRGler - am Meer. Im schönsten Beamtendeutsch liest sich das auf der DLRG-Webseite dann so: "Mit der Übernahme der Verantwortung für den Zentralen Wasserrettungsdienst Küste entwickelt das Präsidium auch neue Formen der Einbindung von Rettungsschwimmern und baut bereits im Ansatz bestehende aus. Diese beinhalten die Einbindung von Abschnittsleitern, die möglichst über die ganze Saison für größere Küstenabschnitte Verantwortung tragen und die erweiterten Full-Service-Verträge mit den Kurverwaltungen betreuen...".

Der erklärten Absicht der DLRG, die Zahl der Ertrinkungstoten bis zum Jahr 2010 halbieren zu wollen, fehle damit "jegliche Grundlage", sagt Rolf Lüke in einer Pressemitteilung. Als ein gutes Beispiel nennt Lüke die Sicherheitskampagnen im Bereich des Straßenverkehrs in Deutschland. Ein wesentlicher Faktur für die Unfallzahlen, die sich seit vielen Jahren immer wieder auf einem historischen Tief bewegen, seien Unfallanalysen, bundesweite wirksame Kampagnenarbeit und die Konzentration auf die Hauptunfallursache überhöhte Geschwindigkeit. Dies gebe es bei Ertrinkungsgefahren in Deutschland nicht.

Nach Zahlen der DLRG sind 2009 474 Menschen in Deutschland ertrunken, davon fast 400 Menschen im Inland.


Montag, 8. März 2010
Tourismusbörse ITB  in Berlin beginnt am Mittwoch
ImageDie beste Möglichkeit, sich auf seinen nächsten Urlaub vorzubereiten und Vorfreude aufkommen zu lassen, ist es, in den nächsten Tagen nach Berlin zu fahren.

Am Mittwoch, 10. März beginnt die weltweit größte Reisemesse, die Internationale Tourismusbörse ITB. Die ersten 3 Tage sind für Fachbesucher reserviert. Aber auch das Wochenende ist für eine kleine Weltreise zum Preis von 14 Euro lohnenswert.  Partnerland 2010 ist die Türkei.



Dienstag, 2. März 2010
Vorankündigung:  SOS-Kampagne für sicheres Baden
in Flüssen und Seen vom 3. bis 9. Mai 2010
Die deutschlandweite SOS-Kampagne von Blausand.de gegen das Ertrinken und für sicheres Baden in Flüssen und Seen findet in diesem Jahr von Montag, 3. Mai bis Sonntag, 12. Mai statt. Schulen, Kindergärten, Eltern, Kommunen, Aufsichtspersonen, Bildungseinrichtungen und Medien können sich ab sofort wegen weiterer ImageEinzelheiten mit Blausand.de unter in Verbindung setzen.

In 90 Prozent aller tödlichen Badeunfälle sind die Unfallorte in Deutschland Flüsse, Seen, Teiche und Kanäle. Von den insgesamt 475 Opfern im Jahr 2008 ertranken allein in Flüssen 195 und in Seen 155 Menschen. Seen und Flüsse sind nur selten bewacht. Badeverbote werden allzuoft nicht befolgt. Ein notwendiges Risikobewusstsein ist oft nicht vorhanden. Im Gegensatz zu Unfällen im Straßenverkehr stehen Risikobewertungen von Badestellen und Unfallanalysen nicht zur Verfügung. Darüber hinaus nehmen die zuständigen Kommunen ihre Verkehrssicherungspflicht oft nur unzureichend wahr, weil sie ihre Gewässer entweder nicht wirksam absichern oder an stark frequentierten und unfallträchtigen Badestellen mit höherem Risiko keinen Bewachungs- oder Wasserrettungsdienst stellen.



Montag, 1. März 2010
Urteil: "Querschwimmerin" erhält Hausverbot
ImageNein, heute ist der 1. März, nicht der 1. April: Wer als "unverbesserlicher Querulant" den übrigen Besuchern ständig den Schwimmspaß vergrällt, dem darf ein Hausverbot in der Badeanstalt erteilt werden. Das hat jetzt das Verwaltungsgericht Neustadt/Weinstraße entschieden.

Wie die telefonische Rechtsberatung der Deutschen Anwaltshotline berichtet, hatte die Frau die Angewohnheit, entgegen den Bahnen zu schwimmen - wodurch sie ständig mit anderen Badegästen im Wasser kollidierte. Andere Schwimmer habe sie sogar von der Einstiegsleiter gestoßen, um schneller ins Becken steigen zu können. Und das dagegen einschreitende Aufsichtspersonal aufs übelste beschimpft. Grund für das Gericht, dem Hausverbot zuzustimmen, das der Frau jetzt für alle drei städtischen Schwimmbäder ausgesprochen wurde. Denn ein bereits zuvor verhängtes dreimonatiges Verbot habe sie nicht davon abgehalten, den Schwimmbetrieb weiter zu stören. Ein sofortiges Hausverbot sei daher erforderlich, um einen geordneten Badebetrieb zu gewährleisten. Daran könne auch die Behauptung der Frau nichts ändern, sie sei wegen einer Erkrankung auf regelmäßiges Schwimmen angewiesen. Jeder Badegast müsse sich gleichermaßen an die Haus- und Badeordnung halten.
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