Mach et jut, Rolf
Mein lieber Freund,
du bist viel zu früh gegangen!

Noch vor drei Wochen haben wir in Deinem geliebten Bremen die Nächte bis früh in den Morgen zusammen gesessen, haben über alte Zeiten und die Zukunft geredet. Du warst gerade dabei, voller Elan ein Buch über Strandsicherheit zu schreiben.

Ich kann's noch gar nicht fassen: unsere Telefonate, Deine Besuche, unsere gemeinsamen Zeiten auf unserer Lieblingsinsel - wie werd ich das vermissen!

Als wir uns anlässlich des ersten fonda.de-Treffens 1999 auf Formentera kennen lernten, konnte ich noch nicht ahnen, dass daraus eine tiefe und intensive Freundschft entstehen würde, die bis gestern Früh gehalten hat. Es ging jetzt alles so schnell - Gefühl und Verstand kommen da nicht mit.

Ich habe nach dem tragischen Tod Deiner Schwester auf Formentera im gleichen Sommer immer Dein Engagement für die von Dir gegründete Blausand-Initiative bewundert. Du hast sehr erfolgreich viel für die Sicherheit der Menschen an Europas Stränden getan.

ImageDu warst zwar ein bisweilen knorriger Mensch, aber immer besorgt um andere Menschen und deren Schicksal. Gesegnet mit einem einzigartig bizarren Humor, mit einer begnadeten Schreibe und dem Blick aufs Wesentliche, hast Du vielen Menschen Augen und Herz geöffnet.

Formentera und ihre Insel-Menschen hast Du geliebt, trotz zeitweiser leichter Irritationen ob der Veränderungen dort unten. Du warst Zeit Deines Lebens ein Suchender, hast wohl auch manchmal für eine Weile Deinen Platz gefunden und bist dann weiter gezogen - Osnabrück, Hamburg, Berlin, Hannover und dann Bremen - nicht immer freiwillig. Geblieben ist für Dich letztlich dann Dein treuer Spelli, der Dich und uns nach fast 13 Jahren am 17. Mai, wenige Wochen vor Deinem Abschied, verlassen musste. Spellmann und meine Lupita waren gute Kumpel - unsere gegenseitigen Besuche waren immer ein Erlebnis und eine große Freude. Auch die gemeinsam erlebten Konzerte, die Fußballspiele bei Werder und Arminia und unsere gemeinsame Arbeit für Blausand waren eine Bereicherung für mein Leben.

All das ist seit dem 20. Juni 2010 Vergangenheit.

Ich bin froh, Dich gekannt und elf Jahre begleitet zu haben - in guten und schlechten Zeiten. Du warst mir ein so guter Freund und hinterlässt gemeinsam mit Spelli eine Leere, die sich nicht mehr füllen lässt. Danke für alles! Euch geht's jetzt gut, da bin ich mir sicher.

Mein Mitgefühl gilt Deiner tollen Mutter und Deinen Geschwistern. Werde mich immer um Beates Sonne am Pirata kümmern - versprochen! Mach et jut, Alter!

Ulli Muhl


 
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