Flüsse
Gefahren durch Strömungen und Schiffsverkehr
ImageOb Rhein, Mosel, Weser oder Elbe: die Gefahren sind weitestgehend die gleichen.

Geschwindigkeit und Kraft der Strömung im Fluss hängen wesentlich vom Wasserstand, aber auch vom Flusslauf ab. Hohe Pegelstände bedeuten eine hohe Fließgeschwindigkeit. Im Rhein beispielsweise stemmt sich auch ein kräftiger Erwachsener nicht mehr gegen die starke Strömung, wenn er in brusttiefem Wasser steht. Und das gilt schon für normalen Wasserstand!

In Kurven drängt die Strömung nach außen. Schwimmer dürfen die Strömung nie unterschätzen! Wer von ihr abgetrieben wird, sollte auf direktem Weg das ihm nahe Ufer anschwimmen.

Gegen den Strom zurück zu schwimmen gelingt vor allem in den großen Flüssen auch trainierten Schwimmern nicht. Der kraftraubende Versuch wird bei Erschöpfung schnell lebensbedrohlich.

Unzählige Berufs- und Frachtschiffe befahren die großen Binnenwasserstraßen. Die Fahrrinne wird durch grüne und rote Bojen markiert, und muss nicht immer unbedingt durch die Flussmitte verlaufen. Diese Fahrrinne ist aufgrund sehr hoher Gefahr für Schwimmer absolut tabu! „Dickschiffe“ erzeugen einen starken Sog, der Menschen unerbittlich unter das Schiff, oder in die Schiffschraube zieht.

Frachtschiffe können nicht, wie ein PKW, auf wenigen Metern eine Vollbremsung machen. Bis zum Stillstand legt das Schiff bis zu einem Kilometer zurück. Dann sind im Sommer zahlreiche Sportboote und Yachten unterwegs, die von mal mehr, mal weniger erfahrenen Freizeitkapitänen gesteuert werden.

Manchmal ist es mit deren Fähigkeiten und Vernunft schlecht bestellt. Statt in Fahrtrichtung zu blicken, wird am Bordradio hantiert oder der Bootsfahrer ist sonst irgendwie abgelenkt. Schon wird ein Schwimmer übersehen. Wo reger Sportbootverkehr herrscht, ist also besondere Vorsicht wichtig. Schwimmer sollten immer mit Fehlverhalten von Sportbootfahrern rechnen.

Link zum Thema:
Gefahren an Fließgewässern von Mark Hasenjäger, DLRG Burscheid (PDF-Datei)

 
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