Gästebuch April 2005
Markus Tophoven, Uerdingen, April 2005
...Zufallsprodukt, dass nicht noch mehr Kinder verunglücken
Sehr geehrte Damen und Herren, wir, die SSF Aegir Uerdingen, sind ein Schwimmverein mit einem differenzierten Sportangebot und schreiben uns auf die Fahne, eigene Wege und Linien zu entwickeln. Beispielsweise konnte unser Wasserballteam in der laufenden Bundesligasaison vorzeitig den Klassenerhalt sichern und spielt in den Play-Offs, obwohl wir nicht im Konzert des großen Geldes mithalten können und wollen. Nun zum Punkt: Wir veranstalten sehr viele Schwimmkurse für Kinder. Ein umfassendes Angebot für jede Altersgruppe. Als alter Formentera-Liebhaber fällt mir aber auf, dass viele Kinder eine absolut unzureichende Wasserkompetenz vorweisen. Wenn man die Kinder im und am Wasser beobachtet, erkennt der Fachmann, dass es eher ein Zufallsprodukt ist, dass nicht noch mehr Kinder verunglücken. Besteht Ihrerseits Interesse an der Entwicklung eines Konzeptes, Kindern neben dem Schwimmen Inhalte und Strategien an die Hand zu liefern, damit gerade Badeunfälle vermieden werden können?

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ImageBlausand.de hat grosses Interesse an der Entwicklung neuer Strategien gegen Ertrinkungsgefahren und wird im Rahmen der Initiative "Kids for Safety" in den nächsten Wochen ein Schulungsprogramm auflegen, das auch die Eltern mit einbeziehen soll. Wenn Sie Interesse haben, wenden Sie sich bitte unter an uns.




Antje Wiederhold, Triberg (Schwarzwald), April 2005
...in Litauen vor 3 Jahren fast ertrunken

ImageIch bin auf die Seite aufmerksam geworden durch einen Bericht im Fernsehen. Ich bin vor drei Jahren in Litauen, am Kurischen Haff fast ertrunken. Hätte mein Mann mich nicht rausgezogen und es wären zufällig zwei deutsche Ärzte am Strand gewesen, die dort Urlaub gemacht haben, wäre jede Hilfe zu spät gekommen. Sie haben mich zu dritt wiederbelebt und ich bin dort in ein Krankenhaus gekommen. Ein Freund von uns, mit dem wir dort im Urlaub waren, ist auch Arzt und Russe, er hat mich im dortigen Krankenhaus betreut und versorgt. Ich bin 12 Stunden später mit dem ADAC Jet nach Hause geflogen worden, weil sie im Krankenhaus nicht in der Lage waren, mich künstlich zu beatmen und die Gefahr zu gross war, dass meine Atmung wieder aussetzt.

Heute geht es mir wieder gut, bis auf das ich nicht mehr im Meer schwimmen mag. Ich kann mich an den ganzen Hergang nach wie vor nicht erinnern. Ich weiss nur, dass an diesem Tag endlich schöne Wellen waren...und ich mich gefreut habe, zu baden. Man kann sich gar nicht vorstellen, wie froh ich bin, dass das mir passiert ist und nicht meiner 12- jährigen Tochter oder meinem 10-jährigen Sohn. Die Unterströmung war an diesem Tag wohl sehr stark. Und ich muss es wohl nicht mehr geschafft haben, wieder ans Land zu kommen. Mein Mann wollte mir helfen, sah mich rufen, bekam mich aber erst aus dem Wasser, als ich bewusstlos war. Es war ein sogenannter "bewachter" Strand. Es gab Rettungsschwimmer...es gab Wachtürme. Aber leider sehr weit auseinander und irgendwie haben sie das ganze dann doch nicht mitbekommen, erst dann, als die drei mich wiederbelebt haben. Wir sind eigentlich auch keine schlechten Schwimmer, machen viel Urlaub an der Nordsee, aber ich glaube, ich habe diese Unterströmung sehr unterschätzt und niemand hat uns gewarnt. Vielleicht können sie mit dem Hinweis was anfangen. Leider fahren wir dieses Jahr wohl nicht gross weg. Und schon gar nicht nach Litauen, auch wenn es dort wirklich wunderschön ist. Und das Meer lädt dort einfach zum Baden ein. Wenn sie noch Fragen haben, dann beantworte ich diese gerne, zumal, wenn ich jemannd davor bewahren kann, dass ihm ähnliches passiert wie mir.




Lexa, April 2005
...sicher durch die schönste Zeit des Jahres...

ImageHola Blausand-Team, mit meiner Familie fliege ich mehr oder weniger regelmässig nach Formentera. Wir alle lieben diese Insel. Und dank www.blausand.de sind wir sicher durch die schönste Zeit des Jahres gekommen. Unser Sohn war 3 Jahre alt, als wir ihn das erste Mal mitgenommen hatten, gut, dass wir wussten, wo wir gefahrlos mit ihm baden gehen konnten. Mittlerweile ist er 13 Jahre und ein hervorragender Schwimmer. Trotzdem hat er, nicht zuletzt durch Blausand, grossen Respekt vor Formenteras Stränden und verhält sich dort dementsprechend sicherheitsbewusst.




Natalia Eichhorn, Berlin, April 2005
Sicherung von Gartenteich und Swimmingpool


Liebes Blausand-Team, mit großem Interesse habe ich die Informationen von Ihrer Website gelesen. Ich habe zwei konkrete Fragen: 1. Sicherung Gartenteich: Wir haben einen unregelmässig geformten, 40 cm tiefen Gartenteich mit Seerosen etc. Lege ich dort einfach eine Baustahlmatte rüber? Oder kann ich die überstehenden Enden abschneiden (womit bloss?? und die sind ja dann auch scharfkantig) und wie befestige ich dann das Gitter? Auf manchen Websites steht, daß das Gitter 10 cm unterhalb der Wasserüberfläche befestigt werden soll - andererseits lese ich, daß Kinder auch in flachen Pfützen ertrinken können. Ich gehe davon aus, daß es sicherer ist, das Metallgitter direkt unterhalb der Wasseroberfläche anzubringen, ist das richtig? Kann ich dann die Kinder unbeaufsichtigt im Garten spielen lassen? Oder ist das dann noch immer gefährlich, wenn die Nase durch das Gitter ins Wasser gelangt? 2. Sicherung Swimmingpool: Wir haben einen Indoor-Swimmingpool im Keller. Meine Idee war, an der Zugangstür ein elektronisches Zahlenkombinationsschloss anzubringen, das sehr hoch angebracht ist und sich nur mit einem vierstelligen Zahlencode öffnen lässt. Außerdem soll die Tür automatisch geschlossen werden, wenn man durchgegangen ist. Sollten wir zusätzlich eine Alarmsirene installieren, die im ganzen Haus lärmt, falls Bewegung im Pool ist, ohne daß der Code eingegeben wurde? Vielen Dank im Voraus für Ihre Hilfe.

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ImageFür diese detaillierten Anfragen fehlen uns Erfahrungen. Wer Tipps geben kann: bitte unter melden, wir leiten die Empfehlungen dann weiter. Zur Verhütung von Unfällen kann vor allem eine Alarmanlage beitragen. Durch einen lautstarken Alarmton werden die Helfer sofort auf das hineingefallene oder badende Kind aufmerksam gemacht und es hat alle Chancen, mit dem Schrecken davonzukommen. Hier 2 Websites, die weiterhelfen können: www.bctech.fr/protection/splashbuzzer.html und http://www.protectionpiscine.com/al/index.htm. Beide Geräte kosten um die 300 Euro, die Überwachung für bis zu zwei Kinder ist möglich.




Lutz Geydan, Ostrhauderfehn, April 2005
"... ein ganz starkes Stück der Website"

ImageHallo Rolf, zwar weiss ich noch nicht, ob ich in diesem Jahr in den Urlaub fahre. Aber den Testbogen würde ich schon ganz gerne mal lesen. Ich habe gerade noch mal in den Blausand-Geschichten gestöbert. Die erste, in der eine Frau das Ertrinken ihres Mannes (in Sizilien) beschreibt, müsste man eigentlich per Flyer in allen Strandbars auslegen….. Die Blausand-Geschichten sind jedenfalls ein ganz starkes Stück der Website. Bin sehr berührt. Lutz




Werner Hermes , 5th Signal Command Safety Division, Mannheim, April 2005
"... die beste Info-Quelle bezüglich Water Safety in Deutsch..."

Erst mal herzlichen Dank für ihre Arbeit bzgl. Blausand.de ... Ich habe mich sehr gefreut, das Interview mit Frank Pia zu lesen. Seit wir letztes Jahr - als Teil der Sommer-Sicherheitskampagne - das Video von Frank Pia auch für unsere deutschen Mitarbeiter erforderlich machten, habe ich jede Menge positives feedback von den Mitarbeitern bekommen (seltene Sache im Bereich Arbeitsschutz und Unfallverhütung). Können Sie mir die englische Version des Interviews (wenn möglich, elektronisch - MS Word oder ähnliches) zukommen lassen? Ich möchte das Interview als Teil unserer diesjährigen Sommer-Sicherheitskampagne nutzen ... hoffentlich wird dadurch die Botschaft des Videos vertieft. Vielen Dank im Voraus & weiterhin alles Gute für Blausand.de.

ImagePS: Habe die Blausand-Info "10 Irrtümer über das Ertrinken" bereits letztes Jahr unseren deutschen Mitarbeitern verteilt und die "Werbetrommel" für Blausand.de gerührt ... einfach die beste Info-Quelle bezüglich Water Safety in Deutsch ...




















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