Aktuell im Juni 2005
Mittwoch, 29. Juni 2005
Neu: "Unfallreports 2005" jetzt auf www.blausand.de
"Blaue Flaggen" an Badestränden:
Strandbewachung erst in 6 Jahren obligatorisch

ImageBitte tragen auch Sie dazu bei, dass die Dokumentation laufend aktualisiert wird und teilen Sie uns Ihre Beobachtungen mit. Wenn Sie in deutschen oder europäischen Zeitungen - auch während Ihres Urlaubs - Berichte über Badeunfälle und Strandsicherheit entdecken oder Zeuge von Badeunfällen werden, mailen oder faxen Sie uns die Informationen nach Ihrem Urlaub (Mail: , Faxnummer: 0421/3649050) zu.

"Blaue Flaggen": Sie wehen an weit über 2000 Badestränden in Europa. Nur allzu gern rühmen sich Kommunen, Tourismusmanager und Politiker mit "ausgezeichneten" Stränden. Was viele nicht wissen: Obwohl die "Blauen Flaggen" Strandsicherheit suggerieren, muss Strandbewachung nicht zwingend vorhanden sein: auch Rettungsmaterial reicht aus.Image Keine Garantie für Strandsicherheit, die sich die Umweltflagge neben sauberem Wasser neuerdings auf ihre Fahnen schreibt. Nach Informationen der Koordinationsstelle in Kopenhagen soll erst im Jahr 2011 oder 2012 - also frühestens in 6 oder 7 Jahren - Strandbewachung an Stränden mit Blauer Flagge obligatorisch sein - ein unverständlicher Zeitrahmen für notwendige Veränderungen. Blausand.de wird in der nächsten Woche auf Mallorca überprüfen, welche Strände mit "Blauer Flagge" auch wirkungsvoll bewacht werden - angeblich sollen zumindest auf der beliebtesten Ferieninsel der Deutschen die "Blauen Flaggen" nur an bewachten Badestränden hängen. Bitte teilen Sie uns unter mit, welche Beobachtungen Sie zum Thema Blaue Flagge und Strandbewachung an Ihrem Urlaubsstrand in Europa gemacht haben. Diario de Ibiza, spanische Tageszeitung für Ibiza und Formentera, berichtete in der letzten Woche über die Kritik von Blausand.de zur derzeitigen Strandsicherheit auf Formentera.



Montag, 20. Juni 2005
Badeseen im Sommer 2005, Ferienbeginn

ImageEndlich Ferien! In dieser Woche - am Donnerstag - beginnen die Schulferien in Berlin und Brandenburg, dann geht es Schlag auf Schlag: Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein folgen in den nächsten Tagen. Grund genug für uns, die Situation an den gefährlichsten Badestellen in Deutschland - das sind auch im Feriensommer 2005 die unbewachten Badeseen, Flüsse und Baggerseen - zu beleuchten und Ihnen und Ihren Kindern Tipps für die attraktivsten Badeseen in Deutschland und die wichtigsten Badetipps mit in die Ferien zu geben. Blausand.de wünscht Ihnen, Ihrer Familie und Ihren Freunden schöne Ferien und einen sicheren Badespass.



Donnerstag, 16. Juni 2005
Bayern: Bayerische Taucher im Rettungshubschrauber
Beach Safety Day 2005: Medieninteresse, www.ard.de

In keinem anderen Bundesland ertrinken so viele Menschen wie in Bayern: Im vergangenen Jahr mindestens 86 Menschen, im Jahr 2003 - das Jahr mit dem Supersommer - ertranken mindestens 109 Menschen. ADAC und Feuerwehr führen jetzt im Raum Ingolstadt ein neues Verfahren zur Rettung Ertrinkender ein, das Vorbild für ganz Bayern sein soll: Ein Rettungshubschrauber fliegt speziell ausgebildete Taucher an die Unglücksstelle, so dass sie Menschen in Not schneller bergen können. Bei einem Bewusstlosen sinkt die Überlebenschance pro Minute um jeweils etwa zehn Prozent. Durch die Zusammenarbeit von Luftrettung und Feuerwehr ist nach ADAC-Angaben eine schnellere Rettung möglich: "Der große Vorteil eines Rettungshubschraubers ist der Zeitgewinn", sagt der Leiter der ADAC-Hubschrauberstation am Klinikum Ingolstadt, Peter Döring.Image"Geht ein Notruf bei Polizei oder der Rettungsleitstelle ein, sind wir <zwei Minuten später in der Luft." Bei einer Zwischenlandung an der Feuerwache nimmt der Hubschrauber die parallel alarmierten Taucher der Berufsfeuerwehr an Bord. "Kurz darauf sind wir bereits am Unglücksort."  Die Resonanz zum Beach Safey Day 2005 am gestrigen Mittwoch - vor allem in der deutschsprachigen Presse - war noch grösser als von uns erwartet. Neben Berichten in deutschen, spanischen und türkischen Zeitungen gab es mehrere Rundfunk-Interviews zum besten Zeitpunkt - in der nächsten Woche beginnen die Sommerferien in Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein.


ImageFragwürdig finden wir, dass es seit Tagen auf der Webseite von ard.de ausführliche Serviceinformationen zum Thema Badeseen in Deutschland ("ungetrübter Sprung in die Fluten")gibt und Wassergefahren hier mit keinem Wort erwähnt werden - obwohl Blausand.de mehrfach Vorschläge unterbreitet hat. Denn (zumeist) unbewachte Badeseen stellen die grösste Ertrinkungsgefahr in Deutschland dar - 3 von 4 Opfern kommen hier ums Leben. Auch die Informationen zur "Blauen Flagge" auf www.ard.de sind schlicht falsch. Im Link steht: "Kriterien für die Vergabe des Zertifikats sind neben der Sauberkeit von Strand und Wasser auch die Bewirtschaftung der Badestellen, die Überwachung durch Rettungsschwimmer, behindertengerechte Strandzugänge sowie besondere Angebote wie Kneipp-Anlagen oder Wanderwege." Schön wärs: Wenn Rettungsschwimmer fehlen, reicht für die Verleihung bereits das Vorhandensein von Rettungsmaterial aus. Blausand.de kritisiert diese Vergabekriterien und fordert, die Blaue Flagge nur dann zu verleihen, wenn auch Rettungsschwimmer vorhanden sind:


Montag, 13. Juni 2005
TUI bietet 2005 Schwimmkurse am Mittelmeer
Welt am Sonntag, Badesicherheit und Blausand.de

ImageTUI Family und die DLRG bieten auch in den Sommerferien 2005 wieder Schwimmunterricht unter Palmen an. Von Juli bis September unterrichten Schwimmausbilder der DLRG in 14 TUI Familienclubs. Im Angebot sind Schwimmkurse für Kinder und Jugendliche. Anfängerschwimmkurse werden in zehn Einheiten von jeweils 30 Minuten in kleinen Gruppen abgehalten. Haben die Schüler erfolgreich geübt, können die Schwimmabzeichen (Seepferdchen, Bronze und Silber) auch gleich vor Ort abgelegt werden. Die Buchung der Kurse erfolgt direkt im Club. Der Schwimm-Grundkurs mit ausgebildeten Schwimmlehrern der DLRG kostet 70 Euro pro Person. Am Fortbildungs- oder Auffrischungskurs können Schwimmer für 35 Euro teilnehmen. Die Kurse werden in folgenden TUI Familienclubs durchgeführt: Hotel ImageXanthe Resort, Hotel Felicia Village, Hotel Champion Holiday Village (Türkei), Hotel Club Turquesa Mar (Menorca), Hotel Playa Esperanza, Hotel Esperanza Mar, Hotel Diamant (Mallorca), Hotel Bella Vista Beach Club (Bulgarien), Grecotel Olympia Oasis, Grecotel Daphnila Bay (Korfu), Hotel Alex Beach (Rhodos) und Iberotel Makadi Oasis Family Resort (Ägypten). Weitere Information und Buchungen gibt es in Reisebüros mit dem TUI Zeichen und unter www.tui.de.  In einem Kommentar der "Welt am Sonntag" vom 5. Juni 2005 schreibt Peter Wägner über sauberes Badewasser in der Feriensaison am Mittelmeer - nicht ohne das Thema Badesicherheit und Blausand.de zu erwähnen. Wasser - so lesen wir zu unserer Freude immer öfter - sollte nicht nur sauber, sondern auch sicher sein.



Montag, 6. Juni 2005
Erste Badetote 2005 während der Hitzetage in Deutschland
Neue Blausand.de-Aufkleber jetzt kostenlos anfordern

ImageBei Badeunfällen sind bei dem heißen Wetter am vorletzten Wochenende in Deutschland mindestens drei Menschen ums Leben gekommen.  In einem Baggersee bei Neuss ein 20 Jahre alter Mann, in einem Fluss in Düren ein 40-Jähriger und in einem See bei Gießen ein 19-Jähriger. Angesichts der noch niedrigen Wassertemperaturen warnte die Polizei vor gesundheitlichen Risiken wie Krämpfen. Der 20-jährige Mann hatte beim Schwimmen im Kaarster Baggersee bei Neuss am Samstag plötzlich um Hilfe gerufen. Dann ging er unter. Ein anderer Schwimmer zog ihn zwar an Land, der Mann konnte jedoch nicht mehr gerettet werden. Er starb nach der Einlieferung ins Krankenhaus.  In Düren ist ein 40-jähriger Mann ertrunken, der nahe einem Weiher in die Rur gesprungen war. Ein anderer Mann im Alter von 34 Jahren wurde schwer verletzt. Die beiden hatten am Freitagnachmittag vorletzter Woche gemeinsam mit einem Freund am Flussufer Ball gespielt. Nachdem der Ball ins Wasser gefallen war, sprang der 34-Jährige hinterher und geriet sofort in tückische Strudel des Wehrs. Weil er nicht mehr auftauchte, sprang der 40-Jährige in den Fluss, um seinen Freund zu retten. Doch auch er geriet in die Strömung und ging unter. Passanten gelang es gemeinsam mit dem dritten Mann, die beiden Ertrinkenden an Land zu ziehen. Sie konnten zunächst Imagereanimiert werden. Am Samstag starb der 40-Jährige jedoch im Krankenhaus, sein 34-jähriger Freund schwebt in Lebensgefahr. In Hessen ist ein 19 Jahre alter Schwimmer am Freitagnachmittag vorletzter Woche im Launsbacher See bei Gießen ertrunken. Laut Polizei hatte der junge Mann mitten auf dem See plötzlich über Atembeschwerden geklagt und um Hilfe gerufen. Er konnte jedoch nur noch tot aus dem kalten Wasser gezogen werden. Der mit einem Badeverbot belegte See war zu dem Zeitpunkt nur 19 Grad warm.

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