Aktuell im September 2005
Freitag, 30. September 2005
Junges Paar aus Deutschland ertrinkt auf Fuerteventura

ImageIhr Urlaub auf Fuerteventura endete am gestrigen Donnerstag für ein junges Paar aus Deutschland tödlich. Die 33-jährige Nicole Guebel und der 37-jährige Fran Sebastian ertranken gestern vor der Küste vor Agualique im Westen der Insel.

Das junge Pärchen verlebte seinen Urlaub in Costa Calma. Sie hatten an einem organisierten Ausflug des Hotels in den Westen der Insel teilgenommen. Gegen 11.00 Uhr morgens kletterte Nicole Guebel auf einen Felsen in der Nähe des Meeres, damit ihr Freund ein Foto von ihr machen konnte. Plötzlich zog sie eine große Welle aufs Meer hinaus. Ihr Freund warf sich sofort in die Wellen, um sie zu retten. Wegen der starken Strömung konnte er sie aber nicht erreichen. Die Wellen sogen auch ihn in die Tiefe.

Image Die Reisegruppe benachrichtigte sofort den Notdienst. Kurz darauf trafen Polizei, Notdienst, ein Rettungshubschrauber ein, die sofort die Suche nach den jungen Menschen begannen. Nach einer Stunde fand der Hubschrauber den leblosen Körper von Fran, der an der Meeresoberfläche trieb. Sie zogen seinen Körper an Bord. Sein Körper wies Zeichen von harten Schlägen auf, weil er von den Wellen gegen die Felsen geschlagen wurde.

ImageUm 18.25 Uhr fand eine Patrouille der Guardia Civil den Leichnam von Nicole auf einem Felsen. Die beiden Leichen wurden ins Hospital General von Fuerteventura gebracht. In einer Autopsie soll nun herausgefunden werden, ob die beiden ertrunken sind oder durch die Schläge an die Felsen starben. Anschließend werden ihre Körper nach Deutschland überführt.

Die Küste, an der sich der Unfall ereignet hat, ist auf Fuerteventura als „Meer des Nordens“ bekannt. Es ist eine höchst gefährliche Küste, vor der selbst die Einwohner von Fuerteventura großen Respekt haben. Hier prallen die Wellen mit großer Kraft auf die felsige Küste. Jedes Jahr sterben hier selbst erfahrene Personen wie beispielsweise Fischer.

Montag, 26. September 2005
Herzlich Willkommen! Neues Blausand.de-Webportal seit heute online!
"Blue Beach Session":  Ab heute können Poster der Bodypainting-Aktion bestellt werden
Es ist soweit: Das neue Blausand.de - Webportal ist seit heute online. Die bisherige vertraute Website,  in den letzten viereinhalb Jahren von fast 1,1 Millionen Besuchern genutzt, wird abgelöst vom Webauftritt  mit völlig neuem Design, verbesserter Navigation und  zukunftsorientierten Angeboten rund um Strandsicherheit, Freizeit und Urlaub in Europa.Damit ist das grösste Webportal für Strandsicherheit in Europa nach monatelanger Vorbereitungszeit endgültig den Kinderschuhen entwachsen. Wir bieten Ihnen zahlreiche neue Informationen und Angebote zur Badesicherheit, ein neues Qualifizierungssymbol für Strandsicherheit, Risikobewertungen für Kommunen, Schulungen und Seminare für Kinder, Erwachsene bis zu ImageSenioren und Seniorinnen und  einen neuen Blausand Shop mit interessanten und nützlichen Artikeln rund um das Thema Strandsicherheit. Und, last not least,  ein erweitertes Blausand-Team für Deutschland und Europa, damit das Informationsnetzwerk gegen das Ertrinken zukünftig noch dichter wird.

Ein herzlicher Dank geht an dieser Stelle vor allem an die TUI AG, die - wie schon seit Jahren - auch den neuen Webauftritt von Blausand.de gefördert hat. Konzept und Design wurden entwickelt von Dievision, Agentur für Kommunikation GmbH in Hannover. Ein Dank für die gute Zusammenarbeit mit Dievision geht an das gesamte Agenturteam, vor allem an Patrik Metzmacher und Sven Peter Dehmel. Technisch Imageunterstützt wurden wir von Sebastian Schimpf in Bremen, der mit dafür gesorgt hat, das technisch faszinierende, aber nicht immer unkomplizierte Content Management System "Mambo" anzuwenden. Auf die Meinung und die ersten Reaktionen der Blausand.de-Besucher zur neuen Website sind wir gespannt und freuen uns über Mails an .

Fotos und Aktionen haben bei Blausand.de schon immer einen hohen Stellenwert gehabt und wir wollten schon lange eine Bodypainting - ImageAktion für Blausand.de realisieren. Also flogen  die Bodypainterin Michaela Zeng  aus Lampertheim (3. Preis beim "German Bodypainting Award 2005"),  der Bielefelder Fotograf Ulli Muhl  und der Gründer von Blausand.de, Rolf Lüke, im September auf die spanische Insel Formentera, um etwas zu realisieren, was seit langem geplant war: Die "Blue Beach Session", Bodypainting gegen das Ertrinken.

Mitte September 2005 stimmten das Licht, die Location auf der "Karibikinsel im Mittelmeer" und die Farben auf den Körpern von Luna aus Barcelona, Ulrich aus Lübeck und Diana aus Kolumbien, die am Strand von "Ses Illetes" auf Formentera bei 28 Grad diszipliniert und klaglos die Stunden dauernde Transformation ihrer Körper in blaue, farbige und lebendige Kunstwerke ertrugen.
Image"Kinder ertrinken leise" und in Europa ist das Ertrinken von Kindern die zweithäufigste Todesursache nach Verkehrsunfällen. Deshalb entstand am Tag danach ein wunderschönes Motiv für die Blausand.de-Aktion "Kids for Safety". Die Inselkinder Ulisse (8) Julieta (11), und Diana (12) leben mit ihren Eltern Manuela und Vicente Bortoluzzi auf Formentera. Kids und Eltern, für die Respekt vor dem Wasser kein Fremdwort ist. Image Ab heute, dem Starttag des neuen Blausand.de-Webportals, können Sie die vier schönsten Motive als Poster im XXL-Grossformat  exclusiv bei Blausand.de bestellen und engagieren sich damit auch noch für Strandsicherheit in Europa. Sie zahlen für jedes Poster 29,90 Euro. Für 2 Motive 49,90 Euro, für 3 Poster 69,90 Euro, für alle 4 Motive 89,90 Euro - einschliesslich einer Spende für Blausand.de, der Aktion gegen das Ertrinken in Europa. Hinzu kommen Porto und transportsichere Verpackung von 12,- Euro pro Sendung.

Senden Sie einfach ein Mail an (Postadresse und Bestellnummer der Motive nicht vergessen). Dann sind die Kunstwerke wenige Tage später bei Ihnen zu Hause. Die Rechnung erhalten Sie per Mail.

Alle vie Poster-Motive sowie weitere nützliche Artikel erhalten Sie beim Besuch in unserem neuen Blausand Shop.


Montag, 12. September 2005
Zusammenarbeit mit belgischen Wasserrettern
Badeseebewertungen noch bis zum 30. September möglich
ImageDie Zusammenarbeit zwischen Blausand.de und der belgischen Wasserrettungsorganisation  IKWV (Intercommunale Kustreddingsdienst West-Vlaanderen) ist perfekt. Von der 67 Kilometer langen belgischen Nordseeküste werden während der Sommermonate  33 Kilometer von der IKWV mit mehr als 1000 Rettungsschwimmern bewacht.

Die Badeseeaktion von Blausand.de war bis heute trotz durchwachsenem Wetter sehr erfolgreich. Uns erreichten bis heute 22 Badeseebewertungen! Noch bis zum 30. September können Sie einen Erlebnisflug im Lufthansa-Flugsimulator und weitere Preise gewinnen, wenn Sie uns den Fragebogen in den nächsten Tagen zurück senden. Alle Informationen dazu erhalten Sie  in den aktuellen Meldungen auf dieser Seite (August 2005).

Montag, 5. September 2005
TUI musste nicht vor Anschlag auf Djerba warnen
Badesicherheit in Portugal verbessert
ImageSpiegel.de berichtet in der letzten Woche, dass die Klage des sechsjährigen Djerba-Opfers Adrian Esper gegen den Reisekonzern TUI vor dem Scheitern stehe. Nach einer kurzen Beweisaufnahme machte das Oberlandesgericht Celle klar, dass es eine Entscheidung, dem Opfer Schmerzensgeld zuzusprechen, für unwahrscheinlich hält. Der erste Termin zur Beweisaufnahme endete am Dienstag letzter Woche für die Kläger enttäuschend. Demnach ist dem Reiseveranstalter TUI wahrscheinlich kein Versäumnis im Zusammenhang mit dem Terroranschlag auf die jüdische Synagoge "La Ghriba" auf der tunesischen Ferieninsel Djerba im April 2002 nachzuweisen. "Es ist eher unwahrscheinlich, dass der Senat zu dem Ergebnis kommen könnte, dass für die Beklagte ein Anlass zur Warnung vor terroristischen Anschlägen bestanden hat", sagte der Vorsitzende Richter. Das Urteil soll am 22. September verkündet werden. Spätestens nach dieser Aussage des Richters scheint die Klage der Familie Esper aus Nordrhein-Westfalen kaum noch eine Chance zu haben. Alle Beteiligten rechnen mittlerweile damit, dass die Klage damit auch in der zweiten Instanz scheitern wird. Der damals dreijährige Adrian Esper hatte bei dem islamistischen Anschlag schwere Brandverletzungen erlitten. Bis heute ist sein Gesicht entstellt und er muss eine Plastikmaske tragen. Die Familie Esper aus Bergkamen in Nordrhein-Westfalen hatte die Reise bei der TUI-Tochter 1-2-Fly gebucht und klagt auf 100.000 Euro Schmerzensgeld und eine lebenslange Rente für Adrian von 800 Euro monatlich. Insgesamt starben bei dem Anschlag damals 21 Touristen. Das Landgericht Hannover hatte die Klage der Espers im vergangenen Oktober abgewiesen, weil Terroranschläge zum allgemeinen Lebensrisiko gehörten. Dagegen war die Familie in Berufung gegangen. Der TUI-Angestellte berichtete, die Synagoge "La Ghriba" sei zwar eine Woche vor dem Anschlag geschlossen gewesen. Grund sei aber das jüdische Pessach-Fest und keinesfalls eine erhöhte Terrorgefahr gewesen. Er habe keine Hinweise auf mögliche Gefahren gehabt, so der Reiseleiter. Die TUI hat für die vom Anschlag betroffenen Kinder Ausbildungsversicherungen in insgesamt sechsstelliger Höhe abgeschlossen. Adrian hat zudem 250.000 Euro aus einem Opferfonds der Bundesregierung und 100.000 Euro vom tunesischen Hotelverband erhalten.

ImageIn Portugal sind viele Strände unbewacht, die Rettungskoordination ist verbesserungswürdig. Allerdings scheint sich die Sicherheit nach Recherchen von Beobachtern im Sommer 2005 aber etwas verbessert zu haben. Die Strände Costa Mecco, Sintra, Azenhas, Guincho und an der Linha Lisboa-Cascais (Bereich Lissabon) waren im Sommer 2005 beflaggt, es waren Rettungsschwimmer und Material vor Ort und es sah "kompetent" aus - bis auf wenige Ausnahmen bei kleinen "Praias". Ebenfalls waren an diesen Stränden auch dreisprachige Warnschilder aufgestellt.
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