Viele Eltern haben inneres Alarmsystem...
Flaches Wasser wie beispielsweise eine Pfütze oder ein Planschbecken können  tödlich sein

Kind am TeichUnfälle sind für Kinder das Gesundheitsrisiko Nummer eins, und deswegen hat die Bundesarbeitsgemeinschaft "Mehr Sicherheit für Kinder" das Projekt "Safe Kids" aus der Taufe gehoben, das sich nicht, wie der Name suggerieren könnte, an englischsprachige Eltern wendet, sondern an deutsche Mütter und Väter.

In Bad Kreuznach betreut Hebamme Elisabeth Linka dieses Projekt. Gestern zeigte sie einigen Müttern in der AOK-Geschäftsstelle, worauf beim Umgang mit kleinen Kindern zu achten ist, um Unfälle zu verhindern. Denn diese sind zu sechzig Prozent vermeidbar. Doch gerade junge Eltern, können die Gefahren, die ein Haushalt für die Kleinsten birgt, nicht richtig einschätzen. Pro Jahr erleiden 1,8 Millionen Kinder Verletzungen, im Jahre 2003 starben 461 Kinder bei Unfällen - mehr als durch Infektionskrankheiten und Krebs zusammengenommen. Elisabeth Linka wies darauf hin, dass sich viele Unfallquellen der Vorstellungskraft der jungen Eltern entziehen. Da sei beispielsweise die Lauflernhilfe "Gehfrei" zu nennen. Dieses Gerät sei die Ursache vieler Stürze und Verbrühungen. Zahlreiche Gefahren würden von Eltern unterschätzt:

"Zum Beispiel, wie leicht Kinder ertrinken können und wie geräuschlos das vor sich geht. Sie schreien nicht und zappeln nicht. Flaches Wasser wie beispielsweise eine Pfütze oder ein Planschbecken können schon tödlich sein. Wenn die Kleinen ausrutschen, verlieren sie schnell den Halt, weil ihr Kopf im Verhältnis zum Körper schwer ist. Sobald das Gesicht im Wasser ist, fehlt ihnen die Orientierung, und sie können sich nicht allein wieder aufrichten. Das heißt: Wenige Sekunden der Aufmerksamkeit genügen schon, um ein Kind in Gefahr zu bringen." Sie wolle den jungen Eltern keinesfalls Angst machen, betont Hebamme Linka, aber ihren Blick für potenzielle Gefahrenquellen schärfen. "Viele Eltern haben ein inneres Alarmsystem, das hilft, Bewusstsein für die Gefahren zu entwickeln. Darin möchte ich sie bestärken."

Quelle: Allgemeine Zeitung Bad Kreuznach, 29.4.2005
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