Ertrinken häufigste Unfallart mit Todesfolge bei Kleinkindern
"Einmal untergetaucht, sind Kleinkinder infolge ihres schweren Kopfes und der noch ungeübten Muskulatur auch bei geringer Wassertiefe nicht mehr in der Lage, ihren Kopf eigenständig aus dem Wasser zu ziehen. Sie gehen hilflos unter. Meist passieren derart tragische Unfälle bei Stürzen in Biotope oder beim Baden, wenn die Kleinen auch nur wenige Minuten unbeaufsichtigt sind", weiß Dr. Rupert Kisser, Leiter des Institutes "Sicher Leben".


ImageOffene Wasserflächen richtig absichern! Eine der wichtigsten Maßnahmen, um vor allem Kleinkinder vor den Gefahren offenen Wassers zu schützen, ist die richtige Absicherung. Auch scheinbar harmlose Biotope bergen Gefahren.

Ein Kleinkind kann schon bei einer Wassertiefe von nur 30 cm - das ist ungefähr Knietiefe - ertrinken. "Damit die Kleinen gar nicht erst auf die Idee kommen können ins glitzernde Nass zu tapsen, gehören Schwimmbäder und Biotope hinter einen ausreichend hohen Zaun. Beim Biotop besteht durch die vielen Pflanzen und Tiere eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass Kinder beim Schauen das Gleichgewicht verlieren und hineinfallen", warnt Kisser und klärt über die Sicherung von Pool, Badeteich und Biotop auf, die in einer stabilen Abdeckung oder einem Unterwassergitter (engmaschiges Eisengitter 10 cm unter der Wasseroberfläche) besteht. Kinder nie unbeaufsichtigt lassen! Kleinkinder dürfen in der Nähe von Gewässern nie unbeaufsichtigt gelassen werden. Es genügen schon wenige Minuten Ablenkung der Aufsichtsperson und jede Hilfe kann zu spät sein.

Prinzipiell gilt, Kindern bereits zwischen 4 und 5 Jahren das Schwimmen zu lehren. Schwimmflügerl auch im Schlauchboot! Gefährlich wird's auch, wenn Aufblastieren oder Schwimmreifen blind vertraut wird. Beide sind keine Schwimmhilfen. Auf Schwimmreifen ist kein Verlass - Kinder könnten durchrutschen. Nur TÜV-geprüfte Oberarm-Schwimmflügel sind zu empfehlen. Diese müssen über Sicherheitsventile und mehrere getrennt voneinander aufblasbare Kammern verfügen. Damit sich die Flügerl nicht unvermutet vom Arm des Kindes ablösen, werden sie am Besten mit einem Gummiband hinter dem Rücken des Kindes verbunden.
Ganz wichtig: Auch in Schlauchboten, Luftmatratzen oder ähnlichem immer Schwimmflügerl verwenden!

Quelle: Sicher Leben, 15.05.2002
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